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Annette Spratte

Ein Sonett für die Müllerin

Westerwald, 1649: Die dreißigjährige Sophie betreibt mit ihrem alternden Vater eine Mühle in einem kleinen Dorf bei Altenkirchen. Eigentlich hatte sie gedacht, dass mit Ende des Krieges alles besser und ihr Mann endlich heimkehren würde. Stattdessen wird im Mühlengraben die Leiche eines Soldaten entdeckt. Danach ereignen sich seltsame Dinge. Sophie hört des Nachts Schritte, Haushaltsgegenstände verschwinden oder finden sich plötzlich am falschen Ort wieder. Die alte Magd Martha ist felsenfest überzeugt: In der Mühle spukt es. Doch diesen Gedanken weist Sophie weit von sich – nicht nur wegen der romantischen Gedichte, die sie findet. Es muss eine natürliche Erklärung geben. Kommt sie dem Geheimnis auf die Spur?

427 Seiten, Buch, Paperback
Format: 13,5 x 20,5 cm
Bestellnummer: 332244
ISBN: 978-3-96362-244-1
Erschienen im Januar 2022

€ 15,95  / sFr 24,60 / € (AT) 16,40
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Leseprobe

Altenkirchen, 9. Juni 1649

»He, aus dem Weg!« Der laute Ruf des Knechts unterbrach das Gespräch der beiden Frauen in der Kutsche. »Weg da!« Er fuchtelte mit den Armen, doch der Soldat stand weiter ungerührt mitten auf der Straße vor dem Erker des Schlosses und starrte mit halboffenem Mund an den dicken Steinmauern empor zu dem Fachwerk des Obergeschosses. Erst als das Pferd schon fast mit den Nüstern seine Schulter berührte, stolperte er erschrocken rückwärts, verlor das Gleichgewicht und landete unsanft auf dem Hosenboden.
Sophie schlug sich die Hand vor den Mund.

Pfeil

Autor/in

 Annette Spratte Annette Spratte
Annette Spratte, Jahrgang 1970, lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in einem kleinen Dorf im Westerwald. Die Liebe zu Büchern begleitet sie in ihrem Leben schon länger als die Liebe zu Pferden und Bücher waren es auch, die ihr den Weg zum Glauben gewiesen haben, als sie noch sehr weit von Gott entfernt war. Heute arbeitet sie als Autorin und Übersetzerin. Wenn sie gerade nicht am Computer sitzt, kann man sie im Garten oder im Pferdestall antreffen. Über einen Besuch auf ihrer Homepage oder in den sozialen Medien freut sie sich sehr.

www.facebook.com/authorannettespratte
www.instagram.com/autorinannettespratte
www.twitter.com/annette_spratte

Pressestimmen

15.08.2022hoffen und handeln, Aug/Sep 22  
Die Geschichte spielt 1649 kurz nach dem 30jährigen Krieg im Westerwald. Sophie (30) betreibt mit ihrem alternden Vater eine Mühle und erlebt Höhen und Tiefen. Als ihr gewalttätiger Mann vom Krieg heimkehrt, sucht sie Hilfe im Gebet. Kraft und Zuversicht gibt ihr der Glaube.
Ein Roman, der berührt und eine Botschaft vermittelt. Spannung und Humor fehlen nicht.

Kundenstimmen

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24.05.2022awii186  
Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; schaue nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich,..... Jesaja 41,10

Wieder ein spannungsgeladenes (im wahrsten Sinne des Wortes) Buch von Annette Spratte. Dieses Mal geht es in den Westerwald zur Michelbacher Mühle ins Jahr 1649. Sie ist einsam gelegen, hat interessante Bewohner und ist der hauptsächliche Schauplatz.
Sophie, die
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10.03.2022Märchens Bücherwelt  
Die Autorin hat hier ein Buch gezaubert, in dem ein sehr heikles und doch so wichtiges Thema aufgegriffen und wunderbar umgesetzt wurde. Und nicht nur was Gewalt an Frauen angeht, sondern auch benachteiligte Personen betrifft. Es war zu tiefst berührend, wie alles zusammenpasste und man erleben konnte, wie damit umgegangen wird. Gerade in einer Zeit, wo Frauen eben leider
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22.02.2022Susanne Degenhardt / Smillas_bookworld  
Annette Spratte hat es wieder einmal geschafft, mich mit ihrer bildhaften und mitreißenden Schreibweise ans Buch zu fesseln. Mühelos bin ich in Sophies Welt eingetaucht, die im Westerwald des 17. Jahrhunderts zusammen mit ihrem Vater eine Mühle betreibt. Die Westerwälder sind vom Dreißigjährigen Krieg noch gebeutelt, aber man spürt, wie sie langsam aufatmen. Sophie jedoch sorgt sich um ihren
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21.02.2022Ilse N., Bibliotheksservice  
Im Jahr 1649 ist der Dreißigjährige Krieg gerade zu Ende gegangen. In einer abgelegenen Mühle im Westerwald unterstützt Sophie ihren alten Vater. Sie wartet auf ihren Mann, der sich vor Jahren den Soldaten angeschlossen hatte. Mit der Zeit versteht sie immer mehr vom Müllerhandwerk und wird zunehmend selbstbewusster. Als ihr Mann Dietrich wieder auftaucht, ändert sich vieles. Er übernimmt
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21.02.2022Miss_Lia48  
INHALT:
1649 im Westerwald: Die beinahe 30-jährige Sophie hilft ihrem Vater, dem Müller, bei der täglichen Arbeit in der Michelbacher Mühle sowie mit Haus und Hof. Sie kommen gerade so über die Runden.
Der Dreißigjährige Krieg ging letztes Jahr endlich zu Ende. Die Soldaten haben vieles an sich genommen.
Auch ihr Mann Dietrich hat sich den kaiserlichen Truppen angeschlossen. Seit vier Jahren
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19.02.2022annislesewelt  
Sophie lebt mit ihrem Vater, der alten Magd Martha und dem Lehrling Konrad zusammen an der Mühle und wartet darauf das ihr Mann aus dem Krieg heimkommt. Jeden Tag packt sie überall mit an um ihren Vater zu unterstützen und die Mühle zu betreiben.

Dann wird es plötzlich etwas unheimlich, sowohl bei ihnen auf der Mühle aber auch hin und
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19.02.2022eintauchen in eine andere Welt, atmosphärisch und fesselnd  
Juni 1649, in der Nähe von Michelbach im Westerwald. Der dreißigjährige Krieg ist seit einigen Monaten vorbei, Sophies Mann Dietrich ist aus dem Krieg noch immer nicht heimgekehrt, doch sie gibt die Hoffnung nicht auf. Derweil muss sie ihren Vater immer mehr bei seiner Arbeit als Müller unterstützen, da dieser mehr und mehr gesundheitliche Probleme hat. Als ein kopflose
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14.02.2022Klaudia K.  
Die Handlung des neu erschienenen Buches "Ein Sonett für die Müllerin" von Annette Spratte spielt im Westerwald um das Jahr 1649.

Sophie lebt mit ihrem Vater, der schrulligen Magd Martha und dem jungen Knecht Konrad auf einem Hof mit einer Getreidemühle. Sophie übernimmt schon bald die Aufgaben einer verantwortungsbewussten Müllerin. Sie wartet jeden Tag auf ihren Mann Dietrich, der sich
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10.02.2022ManuelaP.  
Zunächst muss ich gestehen, dass mir die Autorin Annette Spratte bis zu diesem Buch leider nicht bekannt war, aber ich durch *Ein Sonett für die Müllerin* ein Fan geworden bin.

Zu lesen begonnen, fesselte mich die Geschichte von Anfang an und mit Sophie freundete ich mich relativ schnell an. Sophie, die Tochter des Müllers Henrich, verheiratet und wartet bereits
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09.02.2022Franziska  
Für den Inhalt bitte den Klappentext lesen.



Von der ersten Seite an, zieht die Geschichte wie ein Film am inneren Auge vorbei. Annette Spratte beschreibt viele liebevolle Details und auch die Atmosphäre kommt toll rüber. Man gewinnt die einzelnen Personen schnell lieb und fühlt sich als Teil der Geschichte. Es ist wirklich gut recherchiert.

Die Handlung hat es in sich, der
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08.02.2022Athene100776  
Die fromme Sophie betreibt mit ihrem Vater, der alten Magd Martha und dem Lehrling Konrad eine Mühle im Westerwald. Sie hofft auf die Rückkehr ihres Mannes aus dem Krieg und kümmert sich liebevoll aber bestimmt um ihre Familie und die Gäste, die das Korn zum Mahlen bringen. Doch dann findet sie im Mühlengraben eine Leiche und seltsame Dinge geschehen
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08.02.2022Leseschnecke93  
Die bezaubernde Müllerin und der edle Mühlengeist

Nachdem mich bereits das Buch "die Kannenbäckerin" der Autorin, restlos überzeugen konnte, freute ich mich umso mehr, erneut in die Welt rund um den Westerwald einzutauchen. Die Geschichte spielt nach Ende des 30. jährigen Krieges. Annette Spratte ist eine grossartige historische Schriftstellerin. Dem Leser wird bald bewusst, wie intensiv sich die Autorin mit
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06.02.2022Sophie31  
Inhalt:

Sophie betreibt mit ihrem Vater im Westerwald 1649 eine Mühle in einem kleinen Dorf in Altenkirchen. Ihr Mann ist vor 4 Jahren als Soldat weggegangen und nun hofft Sophie, dass er nach Ende des Krieges heimkehrt. Die Umgebung leidet noch unter den Plünderungen und Überfällen der Soldaten und weiterhin sind Soldaten alles andere als gerne gesehen.

Eines Tages wird im
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27.01.2022annislesewelt  
Sophie lebt mit ihrem Vater, der alten Magd Martha und dem Lehrling Konrad zusammen an der Mühle und wartet darauf das ihr Mann aus dem Krieg heimkommt. Jeden Tag packt sie überall mit an um ihren Vater zu unterstützen und die Mühle zu betreiben.

Dann wird es plötzlich etwas unheimlich, sowohl bei ihnen auf der Mühle aber auch hin und
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