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Eckart zur Nieden

Siegfried, das Wolfskind

Vergessen hat Siegfried Moldenhauer die Grauen des Krieges nie. Und auch nicht die Zeit danach, als er sich als »Wolfskind« durchschlagen musste. Aber es hat viele Jahre gedauert, bis er die Kraft fand, anderen von seinem Schicksal zu erzählen. Zu belastend waren all die furchtbaren Erinnerungen. Erst im hohen Alter hat er sein Schweigen gebrochen und sich Eckart zur Nieden anvertraut. Herausgekommen ist eine Geschichte, die ihresgleichen sucht, die Geschichte eines Wolfskindes, das schließlich ein Gotteskind wurde.

155 Seiten, Buch, gebunden
Format: 12,5 x 18,7 cm
Bestellnummer: 332196
ISBN: 978-3-96362-196-3
Erschienen im Januar 2021

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Leseprobe

Kapitel 1

Königsberg 1944

Das durchdringende Auf und Ab der Sirenen reißt mich aus dem Schlaf. Einige Sekunden brauche ich, um mir die Augen zu reiben und mich zu orientieren. Als ich richtig wach bin, springe ich aus dem Bett, denn ich weiß, was zu tun ist. In fliegender Hast schlüpfe ich in Hemd und Hose. Vor lauter Hektik kriege ich die Schnürsenkel der Schuhe nicht richtig zu.

Wir haben es ja geübt.

Pfeil

Autor/in

 Eckart zur Nieden Eckart zur Nieden
Eckart zur Nieden arbeitete nach seiner theologischen Ausbildung in einem Missionswerk und dann 35 Jahre beim Evangeliums-Rundfunk (ERF) in Wetzlar. Er schrieb viele Bücher für Kinder und Erwachsene.

Kundenstimmen

18.01.2021katikatharinenhof  
Siegfried Moldenhauer hat als Kind die Schrecken des Krieges mit voller Wucht erleben müssen - Entbehrungen, Hunger, Kälte und grausame Szenen brennen sich für immer in sein Gedächtnis ein und werden zu Narben auf der Seele. Seine Mutter hat ihn immer dazu angehalten, nie die Hoffnung und den Gauben an Gott zu verlieren und auf ihn zu bauen. Siegfried
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12.01.2021Christian Döring  
Mitte 80 ist Siegfried Moldenhauer als er dem Autor Eckart zur Nieden, den Teil seiner Lebensgeschichte erzählt über den er Jahrzehnte geschwiegen hat, man könnte ihn Vom Wolfskind zum Gotteskind überschreiben.

Wir schreiben das Jahr ´44. Siegfried und seine Mutter flüchten aus Königsberg vor den einmarschierenden Russen. Siegfried lernt Obdachlosigkeit, Hunger und Kälte, aber auch Jesus kennen. Seine Mutter erzählt
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