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Miroslav Volf

Öffentlich glauben in einer pluralistischen Gesellschaft

Christlicher Glaube ist keine Privatsache. Im Gegenteil: Das Evangelium hat höchste Relevanz für alle Aspekte und Dimensionen menschlichen Lebens und Zusammenlebens. Dazu dürfen Christen sich jedoch nicht ängstlich in die Privatsphäre von Heim und Gemeindeleben zurückziehen. Vielmehr sollten sie sich in unsere pluralistische Gesellschaft einmischen.

Miroslav Volf, Professor in Yale und international bekannter Theologe, zeigt in seinem Buch auf, wie ein öffentlich gelebter Glaube aussieht und welchen Unterschied er auf dem Marktplatz der Religionen und Weltanschauungen macht. Dazu ist auch eine kritische Selbstreflexion nötig, damit der Glaube tatsächlich tragfähig, mutig und ganzheitlich werden kann.

Vorwort: Heinrich Bedford-Strohm
Einführung: Tobias Faix & Tobias Künkler

231 Seiten, Buch, gebunden
Format: 13,5x20,5
Bestellnummer: 331538
ISBN: 978-3-86827-538-4
Erschienen im September 2015

€ 14,95  / sFr 22,50 / € (AT) 15,40
zzgl. Versandkosten



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Leseprobe

In den letzten Jahren haben viele Christinnen und Christen in zunehmendem Maße (wieder)entdeckt, dass ihr Glaube keine Privatsache ist, sondern eine öffentliche Dimension besitzt. Eine solche Entwicklung zur Ganzheitlichkeit, d.h. zu einem Glauben, der für alle Bereiche des (post-)modernen Lebens von Bedeutung ist, ist aus unserer Sicht sehr zu begrüßen. Gleichzeitig stellen aber auch nicht wenige fest, dass es gar nicht so einfach ist, in der Öffentlichkeit angemessen und verständlich über den eigenen Glauben zu kommunizieren. In unserer postmodernen und postsäkularen Gesellschaft existieren ein neu erwachtes Interesse sowie neue Anschluss- und Verständnismöglichkeiten für Glauben und Religion.

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Autor/in

 Miroslav Volf Miroslav Volf
Miroslav Volf ist gebürtiger Kroate und Professor für Systematische Theologie an der Divinity School der Yale Universität in New Haven, Connecticut. Sein Werk "Exclusion & Embrace" wurde von "Christianity Today" als eines der 100 besten religiösen Bücher des 20. Jahrhunderts bezeichnet.

Pressestimmen

09.03.2016Annelene Neumann / DRAN NEXT 2.16  
Die Terroranschläge von Paris haben nicht nur Europa ins Nachdenken über Religion und Staat gebracht. Bedeutet es allerdings, dass Religion am besten nur noch privat gelebt werden sollte? Volf befasst sich mit der Frage nach der öffentlichen Wirkung des Glaubens in einer pluralistischen Gesellschaft, die sich eben nicht nur aus vielen verschiedenen religiösen, sondern auch aus unterschiedlichen säkularen Anschauungen
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