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Thomas Weißenborn

Christsein in der Konsumgesellschaft

Nachdenken über eine alltägliche Herausforderung

Identität, Individualität und Heimat sind in der Konsumgesellschaft zu einer schnell vergänglichen Ware geworden. In seinem Buch zeigt Weißenborn die dahinter stehenden Zusammenhänge auf und begibt sich auf die Suche nach Ansätzen für ein Christsein jenseits der Konsummentalität.

139 Seiten (Papierausgabe)
Format: ePUB
Bestellnummer: 331822
ISBN: 978-3-86827-822-4
2. Auflage, erstmals erschienen im November 2009

€ 7,99



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Leseprobe

Ein seltsames Phänomen schleicht sich nach und nach in unser Leben in der westlichen Welt. Im Prinzip geht es dabei um nichts Neues, denn die Fakten liegen eigentlich schon seit Jahrzehnten auf dem Tisch, obwohl sie zwischendurch immer wieder erfolgreich verdrängt worden sind. Mit dem Klimawandel ist jedoch ein aus den Ölkrisen der Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts bekanntes Gefühl mit Macht zurückgekehrt: Weil unsere Welt endlich ist, können wir nicht mehr so weitermachen wie bisher. Überall regt sich daher das schlechte Gewissen; der Markt für Bioprodukte boomt; nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen Energiekosten haben Wärmedämmung und alternative Energiequellen Hochkonjunktur. "Nachhaltigkeit" ist zum neuen Modewort geworden.
Verbunden mit dem Stichwort der Globalisierung steigt zudem das Unbehagen mit den weltwirtschaftlichen Gegebenheiten.

Pfeil

Autor/in

Dr. theol. Thomas WeißenbornDr. theol. Thomas Weißenborn
Thomas Weißenborn machte seine ersten geistlichen Schritte im EC. Er studierte an der Philipps-Universität Marburg, wo er mit einem Thema aus der Ökumene zum Doktor der Theologie promovierte. Neben dem Studium engagierte er sich in dieser Zeit im Christus-Treff Marburg, wo er unter anderem für die Entwicklung und Durchführung von Glaubens und Jüngerschaftskursen verantwortlich war. 1996/1997 arbeitete er in London in der reformierten Gemeinde Westminster Chapel und der Christian Union mit. Von 1997-1999 machte er Vikariat in der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau. Seit 1999 ist er Dozent am Marburger Bildungs- und Studienzentrum (mbs), dort lehrt er u.a. Dogmatik. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Pressestimmen

08.02.2018Matthias Riedel in Theologische Orientierung Jan. 2018  
Weißenborn erkennt im ständig wachsenden Konsum eine unheilvolle Ersatzreligion unserer Überflussgesellschaft ("Spiritualität des Konsums"). Zugleich stellt er die Frage, ob nicht auch unser Verhalten als Gemeindeglieder längst vom Konsumdenken gefangen ist ("Konsum der Spiritualität") Ein wunder Punkt! Der dritte Buchteil zeigt einen Ausweg: vom Haben zum Sein, vom Konsum zum Verzicht, vom Ich zur Gemeinschaft. Ein Buch, das nicht
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07.02.2014Jörg Schellenberger, oora, 2/2012  
Die Konsumgesellschaft vereinnahmt unser Denken und prägt dadurch auch unser Christsein. Dieses Buch zeigt auf, wie das Konsumdenken, dem es in erster Linie um die Befriedigung eigener Bedürfnisse geht, christliche Werke, Gemeinden und Personen beeinflusst(...). Mit guter theologischer Argumentation zeigt der Autor Wege aus dem Konsumdenken und ermutigt, in der Gesellschaft Gegenkultur zu leben. Er motiviert zu einer Nachfolge,
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01.03.2011Aufatmen / Christel Eggers  
"Nachdenken über eine alltägliche Herausforderung" heißt es im Untertitel - und das macht dieses Buch auf sympathisch unideologische Weise. (...) Bemerkenswert nach-denkenswert für jeden und auch für Gruppen! Mich beschäftigt schon allein dieser eine Satz: "Weil unsere Welt endlich ist, können wir nicht mehr so weitermachen wie bisher." Weil unsere Welt endlich ist...

02.06.2010Christian Döring / www.jesus.de  
Thomas Weißenborn, stellvertretender Direktor des Marburger Bibelseminars, mutet dem Leser mit diesem Buch einiges zu. Er kratzt das Thema "Christsein im Alltag" nicht nur an, nein, er geht ans Eingemachte. Er kitzelt nicht mal so für eine Stunde unser schlechtes Gewissen frei, nein, er wirft uns vor, dass wir als Teil der Konsumgesellschaft am Wohlstand kleben und nicht bereit
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Kundenstimmen

18.01.2014Susanne Riderer  
"Christsein in der Konsumgesellschaft", dieses Buch von Thomas Weißenborn (Marburg) hätten wir uns wahrscheinlich nicht selber gekauft, auf den ersten Blick kommt es eher trocken und anstrengend daher. Der Untertitel "Nachdenken über eine alltägliche Herausforderung" hilft auch nicht gerade. Wer liest schon freiwillig ein Buch, bei dem er nachdenken soll – und deutlich ahnt, dass das Nachdenken dazu führen
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