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14.10.2026Naomi 
Zunächst tauchen wir in die Welt von Karoline, genannt Lina ein. Erst später wird eine zweite Erzählperspektive sehr gekonnt eingeführt: Vieles bleibt zunächst offen und macht neugierig - der Roman verläuft nicht unbedingt so, wie man zunächst dachte.
Besonders hervorzuheben ist, dass man einiges über die Schwindsucht erfährt. Ärzte und gute Medikamente sind heutzutage selbstverständlich - nicht jedoch im 19.
Jahrhundert. Hoffen und Zweifeln, der Wert von Gesundheit - all diese Themen werden angesprochen und erhalten durch eine gewisse Passage auf der Schiffsreise noch mehr Tiefe.
Auch über die Hermannsburger Mission und das Reisen darf man etwas mehr erfahren.
Zwischenzeitlich bin ich von Kapitel zu Kapitel gestolpert und wollte unbedingt erfahren, wie es weitergeht! Schnell hat man Lina liebgewonnen. So drängt sich einem immer mehr die Frage auf, wie es mit ihrer Gesundheit weitergeht. Das ist auch deshalb gut, weil mir der Beginn des Romans manches Mal etwas langgezogen vorkam. Durch dieses Interesse an Lina blieb ich aber trotzdem gerne dran.
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Mein Fazit:
Ein sehr interessanter Roman mit einem total angenehmen Schreibstil, der ganz viele verschiedene Seiten hat und Themen anspricht. Es macht Freude, Lina auf ihrer Reise zu begleiten und mit ihr zu bangen.
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03.10.2026lucy.liest 
Wir befinden uns in Norddeutschland im Jahr 1861. Die Arzttochter Karoline Dierks ist schwer krank. Die Schwindsucht lässt sie ständig husten und schwach und schlapp fühlen. Karoline, die von ihren Freunden nur Lina genannt wird, hat alle Hoffnung auf eine Zukunft aufgegeben. Doch dann hat ihr Vater die Idee sie zu ihrem Onkel nach Afrika zu schicken. Er hofft,
dass das Klima sie wieder heilen kann. Dort soll sie einen ihr noch unbekannten Missionar heiraten. Mit anderen Missionsbräuten macht sie sich auf die gefährliche Schiffsreise. Sturm und Krankheit begleiten diese Reise. Wird sie diese Reise überstehen und wird ihr das Klima Afrikas wirklich Genesung bringen? Wie wird ihr Verlobter sein? Wird sie ihm eine gute Frau sein können?
Karoline hat Ängste und Zweifel und muss mit schwierigen Situationen umgehen, doch im Laufe der Geschichte wird sie immer stärker. Sie findet immer wieder Hoffnung und Kraft weiterzumachen auch wenn die Situation aussichtslos scheint, dafür muss sie manchmal die Hilfe von anderen annehmen.
Maria beschreibt so eindrücklich die Situation auf dem Schiff, das man das Gefühl hat mit dabei zu sein und mit ums Überleben zu kämpfen. Wir treffen auch auf Emilie aus dem ersten Buch, allerdings kann diese Geschichte auch gut lesen ohne die erste Geschichte zu kennen.
Besonders interessant fand ich den historischen Hintergrund hinter der Hermannsburger Mission in Südafrika, dabei wird auch die dunklere Seite dieser Geschichte angesprochen, das Menschen ihre Macht ausgenutzt haben und zu grausamen Taten fähig waren.
Ich mag den Schreibstil von Maria sehr gerne und das Buch war wieder ein Highlight für mich, daher kann ich es nur weiterempfehlen.
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01.10.2026annislesewelt 
Es geht weiter mit der „Aufbruch nach Afrika“-Reihe. Dieses Buch ist der zweite Teil der Trilogie, doch man kann ihn meiner Meinung nach wunderbar allein lesen. Die Protagonisten des ersten Bandes werden nur am Rande erwähnt.
Ansonsten begleitet man hier Lina, die auf dem Weg nach Afrika ist, um dort zu heiraten, wobei sie hofft, durch die Klimaveränderung von ihrer
Schwindsucht geheilt zu werden.
Ich fand es spannend, sie auf der Schiffsreise zu begleiten und von den Höhen und Tiefen dieser Fahrt zu lesen. Einzig die Kraft, die sie auf dieser Reise an den Tag gelegt hat, hat mich nach ihrer vorherigen Schwäche doch sehr verwundert. Doch in Notsituationen sind schon viele Menschen über sich hinausgewachsen, weshalb es mich nicht nachhaltig gestört hat.
Die Schifffahrt war anschaulich und lebendig beschrieben und ich habe die Situationen regelrecht miterlebt. Ich konnte das Meer riechen, den teils unangenehmen Geruch in den Kabinen wahrnehmen und die Emotionen und unruhigen Herzen spüren. Trotzdem blieb dieser Teil noch relativ ruhig.
Richtig krass wurde es, als Lina in Afrika angekommen ist. Ab da gab es Szenen, die mich schockierten und entsetzten. Ich war teilweise sprachlos, erschüttert und fassungslos. Gleichzeitig wurde es interessant zu lesen, wie die Hermannsburger Missionare aufgestellt waren, welche Hierarchien dort herrschten und was dringend einer Änderung bedurft hätte. Hier wurde deutlich, dass falscher Ehrgeiz und Eifer für eine gute Sache nicht immer gut sind.
Auch das Thema Schwindsucht (Tuberkulose) fand seinen Platz in diesem Buch. Es war faszinierend zu sehen, wie die damaligen Behandlungsmethoden waren – und auch hier hat es mir teilweise die Sprache verschlagen.
Maria Albers versteht es, Emotionen zu wecken, Geschichte lebendig werden zu lassen und Bilder vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.
Dieses Buch hatte eine Spannung, die für mich teilweise unerträglich war, weshalb ich es kurz weglegen musste. Von Anfang an schwingt eine Gefahr, eine Angst durch die Zeilen und man wartet auf den großen Knall, auf das, was passiert.
Ein großer Pluspunkt war das Nachwort, in dem aufgezeigt wird, welche historischen Persönlichkeiten in diesem Roman eine Rolle spielen und welcher Teil fiktiv ist. Dadurch, dass vieles im Roman auf wahren Begebenheiten beruht, hat dieses Buch noch einmal mehr Gewicht.
Auch wenn ich den ersten Band noch einen Ticken besser fand, ist das hier doch ein grandioses Buch, ein wundervoller zweiter Band und eine intensive Geschichte, in der deutlich wird, dass das Leben nicht immer einfach ist, doch die himmlische Freude einen durchträgt.
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24.09.2026Milena Rieger 
Karoline, meist Lina genannt, hat beinahe alle Hoffnung aufgegeben. Seit Jahren leidet sie unter Schwindsucht und keine Therapie konnte ihr bisher Linderung verschaffen. Der letzte Versuch ihr Leben zu retten führt sie als Missionarsbraut nach Afrika, wo das mildere Klima ihrem Körper zur Heilung verhelfen soll.
Doch schon der Weg dorthin führt sie an ihre Grenzen, emotional wie auch körperlich.
Und keiner konnte ahnen, was sie an ihrem Ziel erwarten würde.
Maria Albers hat mit diesem Buch eine bewegende und tiefgründige Fortsetzung der "Aufbruch nach Afrika"-Reihe geschaffen und schenkt den Lesern damit einen erneuten Einblick in das Leben als Mitarbeiter der Hermannsburger Mission in Südafrika.
In diesem zweiten Band der Trilogie befasst sich die Autorin mit einem schwierigen und eher dunklen Kapitel der Missionsgesellschaft und thematisiert u.a. Machtmissbrauch und Gewalt. In ihrem Nachwort macht die Autorin deutlich, welchen historischen Ursprung die behandelten Themen haben, wodurch die Geschichte für mein Empfinden noch einmal an Gewicht bekommt.
Wenn es sich heute auch auf andere Art und Weise zeigt, halte ich das Thema Machtmissbrauch in christlichen Gemeinschaften nach wie vor für hochaktuell, wodurch sie (hoffentlich nicht nur bei mir) einen Nerv trifft.
Ich finde es mutig und zugleich sehr wichtig, dass die Autorin auch diese Seite der Geschichte beleuchtet.
Wie auch schon in ihren vorigen Büchern habe ich den Schreibstil sehr genossen. Die Autorin schafft es auf angenehme Art und Weise ins Detail zu gehen, ohne abzuschweifen oder sich darin zu verlieren. Außerdem ist es ihr in jedem Kapitel aufs Neue gelungen mich neugierig zu machen, sodass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte.
Besonders die Protagonistin Lina habe ich schnell liebgewonnen und habe bei ihrer Reise mitgelitten und -gehofft. Aber auch bei den anderen Personen war es leicht sie "kennenzulernen", da es Maria Albers schnell gelingt deren Charakter durchblicken zu lassen.
Für alle die den ersten Band "Halt in der Brandung" gelesen haben gibt es ein kleines Wiedersehen, wobei es nicht zwingend nötig ist das Buch zu kennen um der Handlung folgen zu können.
Ich kann euch "Licht in tiefster Nacht" von Herzen empfehlen und bin schon sehr gespannt auf das dritte Buch, welches die Trilogie abschließen wird.
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24.09.2026Regina 
Thematisiert viele wichtige und schwierige Themen
Maria Albers hat mich mit ihrer Geschichte ab Seite eins des Buches in ihren Bann gezogen.
Die Leidensgeschichte von Karoline ist mir sehr zu Herzen gegangen und ich konnte die einzelnen Emotionen sehr gut nachempfinden. Maria Albers hat einen wundervollen Schreibstil mit dem sie die einzelnen Situationen sehr detailliert beschrieben hat, sodass man
als Leser in die Geschichte wundervoll eintauchen konnte.
Einige Geschehnisse habe ich nicht kommen sehen und die haben mich persönlich sehr überrascht. Die Geschichte hatte nach meinem Empfinden insgesamt einen schönen Spannungsbogen. Für mich persönlich hat sich die Geschichte von Kapitel zu Kapitel immer mehr aufgebaut, sodass ich jedes Kapitel als fesselnd empfunden habe.
Mir persönlich hat es auch gefallen, dass ernste und schwierige Themen wie Krankheit und Tod so gut thematisiert wurden und besonders hervorragend fand ich es, wie die Autorin den Blick immer wieder auf Gott gerichtet hat.
Ein Zitat aus dem Buch hat mich besonders gefesselt und nicht mehr losgelassen: "Egal wie hoffnungslos oder dunkel das Leben auf der Erde auch manchmal wirken mochte, so schenkte Jesus doch das Licht der Hoffnung, das die tiefste Nacht erhellte."
Der Schreibstil ist einfach und packend. Die Protagonisten haben jeweils einen individuellen Charakter und sind realistisch beschrieben.
Fazit: Ein wirklich toller Roman der viele verschiedene Themen behandelt, wie zum Beispiel Abenteuer ins Ungewisse, Krankheit, Tod und die Hoffnung auf ein besseres Leben. Eine ganz klare Herzensempfehlung.
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22.09.2026Wolkenspiel 
Seltene Themen in fesselndem Schreibstil
Bereits der erste Band der Trilogie hatte mich begeistert und auch in diesem zweiten Band hat es die Autorin geschafft, mich innerhalb weniger Seiten in den Bann der Geschichte hineinzuziehen.
Lina leidet an Schwindsucht. Als Arzt hat ihr Vater alle möglichen Therapien angewandt, aber leider ohne Erfolg. Nun scheint es nur noch einen Ausweg zu
geben: In der Hoffnung, dass das dortige Klima sie heilt, soll Lina als Missionsbraut nach Afrika reisen. Die Überfahrt ist schon für gesunde Menschen anstrengend und birgt Gefahren. Daher stellt sich für Lina die Frage, ob sie die Reise überhaupt überleben wird und ihren Verlobten Georg kennenlernen kann.
Das Thema Schwindsucht ist mir noch nie so ausführlich in einem Roman begegnet und die Beeinträchtigungen für das Leben der Betroffenen werden sehr eindrücklich geschildert. Ein anderes Thema des Romans hat mich tatsächlich erschreckt, denn das hatte ich noch nie zuvor so gehört. Mutig schildert die Autorin eine dunkle Stelle in der Geschichte der Hermannsburger Mission. Da ich nicht zu viel vorwegnehmen will, werde ich hier nicht genauer darauf eingehen. Nur so viel: Auch in christlichen Werken handeln fehlbare Menschen. Aber wir dürfen dankbar sein, dass Gott größer ist als unsere menschliche Fehlbarkeit und er sein Werk dennoch zum Ziel bringt. Im Anhang wird erläutert, dass einige dieser Vorfälle tatsächlich so passiert sind und belegt werden können.
Maria Albers versteht es gekonnt, solch schwierige Themen in eine Geschichte einzubinden. Ohne Wahrheiten zu beschönigen zieht sie die Leser in den Bann einer Geschichte, bei der man Lina ins Herz schließt, mit ihr mitreist ins Ungewisse und mit ihr mitfühlt.
Wer historische Romane liebt, die mehr bieten als eine einfache Liebesgeschichte, ist hier richtig.
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22.09.2026Irenes_Leseecke 
Karoline Dierks ist krank, sie hat Schwindsucht. Der Husten plagt sie und Therapie scheint nicht zu wirken. Der Arzt rät ihr, das Klima zu wechseln.
Karoline entscheidet sich für die Überfahrt nach Afrika. Sie steigt als Missionsbraut mit vielen anderen auf das Missionsschiff. Auf dem Schiff erlebt Karoline Verbesserung ihrer Gesundheit, bis sie ein Schicksalsschlag trifft. Doch ihre
Freundin hilft ihr zurück ins Leben und sie fasst neuen Mut.
In Afrika angekommen, erreicht Karoline die nächste erschütternde und traurige Nachricht. Sie versinkt in ihrer Traurigkeit. Als sie jedoch Zeuge einer Gewalttat wird, kämpft sie sich aus der Trauer zurück ins Leben. Sie möchte helfen.
Mal wieder ein tolles Buch von Maria Albers. Ihr Schreibstil nimmt einen mit. Es ist einfach und leicht zu verstehen. Immer wieder kommt Spannung in die Geschichte und man kann das Buch nicht so einfach aus der Hand legen.
Mich hat es auch sehr gefreut, etwas über Emilie aus dem 1. Band zu erfahren. Man kann das 2. Band aber auch gut lesen, ohne den 1. zu kennen.
Die Geschichte von Karoline ist sehr beeindruckend. Obwohl sie selbst krank ist, dreht sich das Leben um andere. Sie hilft und unterstützt gerne mit Rat und Tat. Sie ist mutig und hat eine starke Persönlichkeit.
Die Geschichte über die Mission gefällt mir sehr gut. Obwohl Maria Albers auch Details beschreibt, wo man gerne weghört oder es nicht glauben kann, dass solche Dinge in christlichen Umgebungen geschehen können.
Freue mich schon sehr, wie es in Afrika weitergeht.
100% Leseempfehlung
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21.09.2026Nicolas Lesestube 
Die Geschichte spielt im Jahr 1861. Die an Schwindsucht leidende Karoline Dierks und ihre Eltern sehen ihre letzte Chance gesund zu werden im Klima von Afrika.
Also macht sie sich als Missionarsbraut auf den Weg. Sie hat Angst vor der Reise und auch vor dem, was sie dort erwartet.
Wird sich alles fügen und sie sogar vielleicht wieder gesund?
Noch dazu muss sie dort etwas ansehen, das ihr dem Atem raubt. Wie soll sie sich verhalten, einfach wegsehen oder den Mut haben einzugreifen...?
Lina zweifelt an sich, das ist förmlich spürbar! Sie ist doch viel zu krank für die ganzen Erwartungen, die die anderen ihr gegenüber haben. Warum wird dann so viel von ihr erwartet?! Wie soll sie all das bewältigen?
Es braucht Mut, Vertrauen auf sich selbst und auch auf andere und ein starkes Durchhaltevermögen.
Doch sie vertraut auf Gott und legt ihr Leben in seine Hände und genau das ist es was zählt:
Gott hat einen Plan für uns, auch wenn der nicht immer gleich offensichtlich ist und sich als fast unmöglich herausstellt.
Aber: Gott mutet uns nicht mehr zu, als wir tragen können, mit seiner Hilfe wird es gelingen!
Maria Albers hat mich mit ihrem ruhigen, warmen Schreibstil wieder sofort in den Bann gezogen.
Ich habe Lina gern auf ihrem Weg begleitet und auch ihre Beweggründe ihrer Handlungen gut nachvollziehen können.
Unweigerlich denkt man über sein eigenes Leben nach, was war und was noch kommen wird.
Man bekommt ebenfalls wieder gute Einblicke in das damalige Leben und die Hermannsburger Mission.
Auch die Vignette am Anfang jeden Kapitels – ein Leuchtturm, der sein Licht vorrausschickt – hat sehr gut zur Geschichte gepasst.
Wem "Halt in der Brandung" gefallen hat, wird auch dieses Buch gerne lesen.
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14.09.2026gerdys_buecher.reich 
Print: 381 Seiten
Perspektive: Erzähler
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Band: 2/3 Aufbruch-nach-Afrika-Reihe
Inhalt:
Lina ist an der Schwindsucht erkrankt und sieht ihr Leben schon entschwinden. Hoffnung hat sie nicht mehr wirklich. Daraufhin drängen ihre Eltern sie, nach Südafrika zu reisen. Ihr Onkel ist der Superintendent der Hermannsburger Mission und hätte für sie schon einen Verlobten, der sie gerne heiraten würde. Nach einiger Überlegung ist
sie bereit, die Reise auf sich zu nehmen, denn zu verlieren hat sie ja nichts mehr.
Die Überfahrt ist hart und sie muss mit einigen unerwarteten Wendungen kämpfen, bis sie dann in Afrika gestrandet sitzt und nicht mehr weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Auch entdeckt sie Dinge, die sie nicht für möglich gehalten hätte. Doch in allen Irrungen und Wirrungen erlebt sie dann letztlich, dass Gott sie und ihr Leben immer im Blick hatte und gute Pläne für ihr Leben hat, und so lernt sie ganz neu, ihr ganzes Vertrauen in den Gott der Bibel zu setzen.
Meine Gedanken dazu:
Maria Albers behandelt in dem zweiten Teil der Aufbruch-nach-Afrika-Trilogie die etwas dunklere Seite der Hermannsburger Missionsgeschichte. Ich fand das äußerst mutig und bin ihr sehr dankbar dafür! Denn wir müssen ehrlich sein: Menschen sind und bleiben Menschen und können das Werk des Herrn missbrauchen, sodass ein schlechtes Licht auf die Mission und den christlichen Glauben geworfen wird und doch dürfen wir sehen, dass Gott über allem steht und alles zum Guten wenden kann.
Ich habe die Geschichte mit Faszination verfolgt. Sie war eher schwer von der Thematik her und es gab viel Hoffnungslosigkeit, und trotzdem schien die Güte und Liebe des Vaters immer wieder hindurch. Man hat erlebt, wie die Gnade Gottes jeden Tag genügend war, wie seine Kraft in den Schwachen am Wirken war und die krummen Wege begradigt wurden. Für mich wieder einmal eine äußerst gelungene Geschichte!
Schön fand ich auch die Begegnung mit Protagonisten aus dem ersten Band. Das hat nochmals eine Verbindung geschaffen, wobei es nicht notwendig ist, den ersten Teil zu lesen, um diese Geschichte verstehen zu können. Empfehlen würde ich es aber auf jeden Fall, denn die Geschichte lohnt sich!
Fazit:
„Licht in tiefster Nacht“ ist ein Roman, der es famos versteht, unschöne Geschichte in eine trotzdem hoffnungsvolle Erzählung zu verpacken, die einen in ihren Bann zieht und erst wieder auftauchen lässt, nachdem man zu einem Ende kommt, mit dem man versöhnt zurückbleibt.
Für Leserinnen und Leser historischer Romane, die sich nicht scheuen, auch den nicht so rühmlichen Teilen von Geschichte ins Auge zu blicken, kann ich dieses Buch von Herzen empfehlen!
Maria Albers gehört mittlerweile zu meinen liebsten Autorinnen und ich freue mich immer sehr, Neues aus ihrer Feder zu lesen.
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08.09.2026MeineKleineBuecherecke 
Voller Vorfreude habe ich auf die Fortsetzung der Reihe gewartet und war dann auch total begeistert davon! Dieser Roman ist ganz anders als der erste Band, doch in meinen Augen genauso gut.
Die Geschichte rund um Karoline und ihrem neuen Leben fernab der Heimat hat mich komplett gefesselt und vor allem fand ich es sehr interessant (und von Seiten der
Autorin auch mutig), dass auf ein dunkleres Kapitel der Hermannsburger Mission eingegangen wird. Ich bin froh, dass sie sich davor nicht gescheut hat, denn immerhin ist es Teil ihrer Geschichte.
Diese Geschehnisse veranschaulichen auf eindrückliche Weise, dass es leider auch unter Christen solche gibt, die ihre Autorität nur zum eigenen Vorteil nutzen und mit ihrem Verhalten Gott wahrlich keine Ehre machen.
Auch heute ist es noch so und wird auch in Zukunft nicht anders sein. Doch wir dürfen Trost darin finden, dass sich diese Menschen irgendwann vor Gott selbst verantworten werden müssen und auch wir dürfen für das, was gut und richtig ist einstehen und – wo möglich – gegen solche auftreten, die Unrecht tun. Doch ich möchte nicht zu sehr vorausgreifen...
Gerne möchte ich stattdessen noch kurz etwas zu der Protagonistin sagen. Ich mochte Karoline von Anfang an, doch im Laufe der Geschichte nahm mein Respekt und meine Sympathie ihr gegenüber immer mehr zu! Allein schon bei der Überfahrt von Deutschland nach Afrika hat sie sich – in meinen Augen – wirklich als starke, junge Frau bewiesen, die – und das in ihrem gesundheitlichen Zustand – die Strapazen solch einer Reise nicht nur erduldet hat, sondern in dieser Zeit auch für eine andere junge Frau zur großen Hilfe und guten Freundin wird.
Es wäre leicht gewesen, um sich selbst und die eigenen Probleme zu kreisen, doch stattdessen kümmerte sie sich um andere. Beeindruckend! Dabei hat sie sehr wohl immer wieder mit eigenen Zweifeln und Ängsten zu kämpfen. Doch sie darf mit jedem Tag mehr und mehr lernen, diese im Vertrauen und Glauben zu Gott zu bringen. Er würde ihre Schritte leiten und für sie sorgen...
Doch auch wenn wir im Glauben leben, heißt das nicht, dass wir vor allem Schlechten verschont bleiben. Etwas, dass auch Karoline in ihrem Leben immer wieder erlebt.
Zuerst bereits am Schiff selbst, doch auch, nachdem sie am Ziel angekommen sind. Denn dort wartet die nächste schlimme Nachricht auf sie. Etwas, das die junge Frau endgültig aus der Bahn wirft und sie in eine tiefe Lethargie fallen lässt.
Als sie eines Tages allerdings mit eigenen Augen Zeugin davon wird, wie jemand am Gelände der Hermannsburger grausam ausgepeitscht wird, erwacht sie im wahrsten Sinne des Wortes aus ihrem Zustand und eilt dem Opfer zur Hilfe...nicht ahnend, dass dieser Schritt ihr ganzes weiteres Leben für immer verändern würde...
Ein toller Roman, dessen Handlung mich komplett in den Bann gezogen hat und den ich in kürzester Zeit ausgelesen habe! Es war auch sehr schön, „alte Bekannte“ aus Band 1 wiederzutreffen und zu erfahren, wie es ihnen ergangen ist.
Das Thema „Glaube“ zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch und zeigt auf eindrückliche Weise auf, dass wir als Christen zwar nicht immer vor den Stürmen des Lebens verschont werden, wir allerdings wissen dürfen, dass Gott in diesen Zeiten immer mit uns ist und alle Dinge zum Besten führt.
Außerdem fand ich es sehr berührend, dass die verschiedenen Personen – Haupt-, wie auch Nebencharaktere – immer wieder erkennen durften, dass es sich „leichter lebt“, wenn wir unser Leben mit Blick auf die Ewigkeit gerichtet leben. Alles in allem eine für mich rundum gelungene Geschichte, die mich schon neugierig auf den letzten Band der Trilogie macht! Große Leseempfehlung!
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03.09.2026gerdys_buecher.reich 
Autorin: Maria Albers
Verlag: Francke 2026
Print: 381 Seiten
Perspektive: Erzähler
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Band: 2/3 Aufbruch-nach-Afrika-Reihe
5/5 Sternen
Inhalt:
Lina ist an der Schwindsucht erkrankt und sieht ihr Leben schon entschwinden. Hoffnung hat sie nicht mehr wirklich. Daraufhin drängen ihre Eltern sie, nach Südafrika zu reisen. Ihr Onkel ist der Superintendent der Hermannsburger Mission und hätte für sie schon einen Verlobten, der sie gerne heiraten
würde.
Nach einiger Überlegung ist sie bereit, die Reise auf sich zu nehmen, denn zu verlieren hat sie ja nichts mehr.
Die Überfahrt ist hart und sie muss mit einigen unerwarteten Wendungen kämpfen, bis sie dann in Afrika gestrandet sitzt und nicht mehr weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Auch entdeckt sie Dinge, die sie nicht für möglich gehalten hätte. Doch in allen Irrungen und Wirrungen erlebt sie dann letztlich, dass Gott sie und ihr Leben immer im Blick hatte und gute Pläne für ihr Leben hat, und so lernt sie ganz neu, ihr ganzes Vertrauen in den Gott der Bibel zu setzen.
Meine Gedanken dazu:
Maria Albers behandelt in dem zweiten Teil der Aufbruch-nach-Afrika-Trilogie die etwas dunklere Seite der Hermannsburger Missionsgeschichte. Ich fand das äußerst mutig und bin ihr sehr dankbar dafür! Denn wir müssen ehrlich sein: Menschen sind und bleiben Menschen und können das Werk des Herrn missbrauchen, sodass ein schlechtes Licht auf die Mission und den christlichen Glauben geworfen wird und doch dürfen wir sehen, dass Gott über allem steht und alles zum Guten wenden kann.
Ich habe die Geschichte mit Faszination verfolgt. Sie war eher schwer von der Thematik her und es gab viel Hoffnungslosigkeit, und trotzdem schien die Güte und Liebe des Vaters immer wieder hindurch. Man hat erlebt, wie die Gnade Gottes jeden Tag genügend war, wie seine Kraft in den Schwachen am Wirken war und die krummen Wege begradigt wurden. Für mich wieder einmal eine äußerst gelungene Geschichte!
Schön fand ich auch die Begegnung mit Protagonisten aus dem ersten Band. Das hat nochmals eine Verbindung geschaffen, wobei es nicht notwendig ist, den ersten Teil zu lesen, um diese Geschichte verstehen zu können. Empfehlen würde ich es aber auf jeden Fall, denn die Geschichte lohnt sich!
Fazit:
„Licht in tiefster Nacht“ ist ein Roman, der es famos versteht, unschöne Geschichte in eine trotzdem hoffnungsvolle Erzählung zu verpacken, die einen in ihren Bann zieht und erst wieder auftauchen lässt, nachdem man zu einem Ende kommt, mit dem man versöhnt zurückbleibt.
Für Leserinnen und Leser historischer Romane, die sich nicht scheuen, auch den nicht so rühmlichen Teilen von Geschichte ins Auge zu blicken, kann ich dieses Buch von Herzen empfehlen!
Maria Albers gehört mittlerweile zu meinen liebsten Autorinnen und ich freue mich immer sehr, Neues aus ihrer Feder zu lesen.
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03.09.2026seitengefluester.mit.agnes 
Mein Name ist Karoline Dierks und das Buch „Licht in tiefster Nacht“ erzählt dir meine Geschichte.
Ich leide an Schwindsucht und habe mich längst damit abgefunden, dass ich nicht mehr lange leben werde. Doch ich bin die Tochter eines Arztes – und habe die Rechnung ohne ihn gemacht. Nach unzähligen Behandlungsversuchen, denen ich mich unterziehen musste, trifft mein Vater gemeinsam
mit meiner Mutter eine Entscheidung: Sie schicken mich als Missionarsbraut nach Südafrika. Ihre Hoffnung ist, dass die Überfahrt mit dem Schiff und das warme, milde Klima dort mich heilen können.
Begeistert bin ich von dieser Idee nicht sonderlich. Doch nun befinde ich mich auf dem Weg nach Afrika und erlebe trotz meiner Krankheit ein Abenteuer, mit dem ich so nicht gerechnet habe.
In Afrika angekommen, erreicht mich eine niederschmetternde Nachricht und ich verfalle in eine Depression. Erneut hadere ich mit meinem Leben und verliere mich immer mehr in meiner Verzweiflung. Doch als ich unerwartet Zeugin einer Gewalttat werde, reißt mich dieses Erlebnis aus meiner Starre. Zum ersten Mal seit langer Zeit werde ich wieder aktiv und beschließe, etwas zu unternehmen.
Dies und noch viel mehr erzählt meine Schöpferin in einem fesselnden Schreibstil. Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen, sodass man schon bald wissen möchte, wie es mit mir und meinem Schicksal weitergeht.
Allerdings könnte es den einen oder anderen Leser stören, dass ich häufig an mir zweifle und mich selbst aufgebe. Auch wird man gewisse Strukturen wiedererkennen, und manche Szenen könnten triggern, denn in meinem Roman spielt auch eine Form von Machtmissbrauch eine Rolle.
Besonders interessant finde ich außerdem, dass man durch meine Geschichte mehr über die Hermannsburg Mission und die Verbreitung des christlichen Glaubens in Südafrika erfährt.
Wer historische Geschichten mit einer starken emotionalen Ebene mag und sich auf mein Schicksal einlassen möchte, darf mich gerne auf meiner Reise begleiten.
Wenn dich solche Romane ansprechen, dann Kauf mich, denn meine Geschichte ist genauso empfehlenswert wie der erste Band.
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