Kundenstimmen
Eine Echtheits-Überprüfung der Bewertungen hat vor deren Veröffentlichung nicht stattgefunden. Die Bewertungen könnten von Verbrauchern stammen, die die Ware oder Dienstleistung gar nicht erworben oder genutzt haben.
11.08.2025agnes.bookworld 
In diesem Buch geht es um das Älterwerden der eigenen Eltern und den Umgang mit ihrer zunehmenden Pflegebedürftigkeit. Es zeigt Wege auf, wie man mit dieser herausfordernden Lebensphase respektvoll und einfühlsam umgehen kann.
Der Ratgeber enthält viele wertvolle Impulse, die meine persönliche Haltung bestärkt haben. Manche Informationen waren mir aus meiner beruflichen Erfahrung bereits bekannt und fanden meine Zustimmung. Andere
geschilderte Situationen hingegen haben mir neue Perspektiven eröffnet und mir die Augen geöffnet.
Dorothee Döring schreibt flüssig, verständlich und veranschaulicht ihre Gedanken durch passende Beispiele. Mich sprach es sehr an dass man den alternden Eltern mit Verständnis und Geduld begegnen und – wenn möglich – alte Konflikte vor der Übernahme der Pflege weitgehend klären sollte. Sowie das man ihnen Zeit geben soll, zu akzeptieren dass sie altern und somit Hilfestellungen durch die Kinder benötigen werden, zu gewöhnen.
Ich habe dieses Buch mit großem Interesse gelesen – sowohl aus beruflichem Anlass als auch aus persönlicher Betroffenheit, da ich selbst eine pflegebedürftige Mutter habe.
Wer sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte oder sich auf die Pflege der eigenen Eltern vorbereiten will, wird in diesem Buch sicherlich den ein oder anderen hilfreichen Tipp und wertvollen Denkanstoß finden.
› mehr...
28.07.2025gerdys_buecher.reich 
Inhalt:
Die Autorin, die als Sterbebegleiterin tätig ist, führt in diesem Ratgeber in acht gut gegliederten Kapiteln durch das Thema: Wie wir unsere alternden Eltern bis zum Ende begleiten können. Mit vielen Beispielen, Tipps und Beiträgen Betroffener, begleitet sie den Leser durch die Herausforderungen, Hürden und auch Chancen der Pflege der eigenen Eltern, macht aufmerksam auf die Dinge, die im
Auge behalten werden müssen, ermutigt zur Aussprache, Verständnis und Vergebung und fordert auch dazu auf, an sich selbst zu denken, um sich und die eigenen Bedürfnisse nicht aus dem Blick zu verlieren.
Das mochte ich:
- Klare Gliederung. Viele Themen wurden angesprochen, wenn auch nicht alle gleich tiefgründig behandelt.
- Ehrlich: Die Autorin tabuisiert nicht, sondern zeigt durch Beispiele auf, welche Schwierigkeiten sich in dieser neuen Lebenssituation ergeben können. Dabei betrifft das nicht nur die Eltern-Kind-Beziehung, sondern auch die Geschwister etc.
-Tipps: Viele hilfreiche Tipps. Worauf muss man achten, was muss vorbereitet und besprochen und welche Themen müssen angegangen werden, um ein harmonisches und friedliches Miteinander schaffen zu können, auch wenn sich die Rollen umgekehrt haben.
- Ermutigt hinter die Schwierigkeiten zu blicken, denn es ist weder für Eltern noch Kinder leicht, wenn sich die Rollen umkehren und viele Fehler und Erlebnisse der Vergangenheit können noch aufbrechen.
Das habe ich für mich mitgenommen:
Auch wenn wir meinen, das Thema herausschieben zu können, ist dem nicht so. Eltern werden älter. Autonomieverlust, Demenz, andere Krankheiten können das Leben gehörig auf den Kopf stellen. Doch wir müssen nicht unvorbereitet sein, sondern können schon rechtzeitig die Weichen stellen, damit auch die letzten Jahre der Eltern freudig und würdevoll gelebt werden können.
Fazit:
Ein Ratgeber, der mMn nicht nur für pflegende Personen geeignet ist, sondern jeden, der seine Eltern noch hat.
Eine Lese- und Kaufempfehlung von mir, denn dieses Buch parat zu haben, schadet auf keinen Fall!
› mehr...
12.07.2025Marianne 
Es ist nicht immer leicht, die eigenen Eltern im Alter zu begleiten. Kinder möchten für ihre Eltern da sein und gut für sie sorgen, doch sie stoßen dabei nicht selten an Grenzen und wundern sich manchmal über den Eigensinn der älter werdenden Generation.
Die Autorin dieses Buches ist Sterbebegleiterin und kennt durch ihre Seminararbeit auch die Perspektive und Herausforderungen der
Angehörigen sehr gut. Sie lässt ihre Leser an einem reichen Erfahrungsschatz teilhaben und vermittelt in acht klar gegliederten Kapiteln Wissen, Rat und Verständnis.
Die Themen reichen von den Veränderungen im Alter über Verluste und Konflikte, bis hin zu ganz praktischen Hilfestellungen in der letzten Lebensphase und der Zeit danach. Ein zentrales Anliegen der Autorin ist es, ein versöhntes Verhältnis zwischen den Generationen zu fördern – auch über den Tod hinaus.
Die einzelnen Themen werden eher knapp behandelt, was aber eine große Bandbreite an Aspekten ermöglicht. Besonders hervorzuheben ist die empathische Haltung der Autorin, die immer wieder zu mehr Verständnis zwischen Eltern und Kindern aufruft.
Hilfreich sind vor allem die psychologischen und zwischenmenschlichen Einsichten, die auf langjähriger Erfahrung beruhen. Die Autorin warnt vor möglichen Konflikten, spricht offen über die Nachwirkungen von Kriegserfahrungen in der Elterngeneration und gibt alltagstaugliche, praxisnahe Ratschläge zur Konfliktbewältigung.
Der christliche Glaube wird zwar gelegentlich angesprochen, spielt insgesamt jedoch eine untergeordnete Rolle – was das Buch sowohl für gläubige als auch für kirchenferne Menschen zugänglich macht. Dank der zahlreichen Fallbeispiele und Erfahrungen aus ihrer Seminararbeit wirkt das Buch authentisch, lebensnah und gut lesbar.
Fazit: Ein wertvoller Ratgeber für alle, die sich mit den Herausforderungen rund um das Älterwerden der Eltern auseinandersetzen. Sehr empfehlenswert!
› mehr...
08.07.2025bibliothek.auf.dem.land 
Das Buch beinhaltet 8 Kapitel mit jeweiligen Unterkapiteln.
In Kapitel 1 geht es um die unübersehbaren Veränderungen, u.a. auch die Wesenveränderung, die oft schwer zu greifen ist.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit Verlusten für Eltern und Kinder, besonders wenn es für die Kinder als "Elternkümmerer" geht. Wie bringt man privates und Pflege der Eltern unter einen Hut?
Kapitel 3 widmet sich den
besonderen Belastungen und Konflikten für betreuende Kinder. Es gilt wichtige Gespräche zu führen, den Eltern die Angst vor Bevormundung zu nehmen, Schuldgefühle und schlechte Gewissen aufzuarbeiten. Auch wichtig: Wie gehe ich damit um, wenn Eltern Hilfe verweigern?
Kapitel 4 zeigt die Verantwortung und den Respekt im Umgang mit den Eltern.
Kapitel 5 ein großes Thema, die letztes Phase zu begleiten. Abschied und Loslassen.
Kapitel 6 geht es dann darum, die letzten Dinge zu regeln nach dem Tod.
In Kaptiel 7 dürfen Erinnerungen an die Eltern geschaffen werden und Kapitel 8 schließt damit "unsichtbare Fesseln" abzulegen.
Die Autorin gibt wertvolle Tipps und Denkanstöße weiter. Sie betont, dass das Gebot "Ehre Vater und Mutter" heute genauso wie damals gilt. Respekt, Wertschätzung und Anerkennung den Eltern gegenüber gilt bis zum Lebensende. Frieden mit den Eltern zu haben, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Das erleichtert die Pflege ungemein.
Das Buch ist ein guter Ratgeber für viele Bereiche, an die man gar nicht denkt. Der Glaube spielt in dem Buch eher eine untergeordnete Rolle. Viele Fallbeispiele Betroffener runden alles verständlich ab. Für jeden, der seine Eltern pflegt, wird es ein hilfreicher Begleiter sein.
› mehr...
07.07.2025Lesestern 
Wenn das Leben Kopf steht – unfreiwilliger Rollentausch
»Und plötzlich sind sie alt« ist ein einfühlsamer Ratgeber zu vielen tabuisierten Themen, wenn es um die Begleitung alternder Eltern geht.
Die Autorin Dorothee Döring hat hier mit großer Lebenserfahrung und beruflicher Expertise ein sehr wertvolles Buch geschrieben, das mich inmitten meiner Rolle als betroffene sorgende Tochter direkt abholt.
Die Kapitel greifen alle relevanten
Fragen und Situationen auf, die in dieser besonderen Lebensphase beiden Seiten, den alternden Eltern sowie den sorgenden Kindern begegnen.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es eine große Herausforderung ist, den Spagat zwischen dem Autonomieverlust der sich verändernden Mutter und dem eigenen Freiheitsbedürfnis in Balance zu bringen.
Da sind Konflikte vorprogrammiert und ich habe mich in dieser Lektüre wiedergefunden und mich zugleich wohltuend verstanden gefühlt.
Die eigene Perspektive kennt jeder, der in diese Situation als pflegendes erwachsenes Kind kommt, umso wichtiger ist es, auch zu begreifen, dass die Verluste – besonders die der Unabhängig- und Selbstständigkeit – die größte Lebenskrise bei alternden Personen darstellt.
So kommt es nicht selten zu Abwehrverhalten und als »undankbar« empfundene verbalen Äußerungen bei dem zu pflegenden Elternteil.
Diese beiden Seiten so gut verständlich und wertschätzend ausgewogen dargestellt zu bekommen ist ein großer Gewinn bei diesem mehr als nur ein Ratgeber konzipierten Buch.
Sodass man trotz aller unvermeidlichen Probleme und Unzulänglichkeiten, Kraft und Ermutigung beim Lesen bekommt.
Auch die oft komplexe Familiensituation bezüglich Geschwisterbeziehungen, Vergangenheit der alternden Eltern und aktuelle ungeklärte Erlebnisse und Erfahrungen werden hier sehr feinfühlig angesprochen und laden zur Versöhnung ein.
Neben der hier emotional-psychologischen Betrachtungsweise gibt es besonders im letzten Kapitel lebenspraktische Tipps aus dem großen Schatz der Erfahrungen.
Zahlreiche Fallbeispiele lockern das Spektrum aller hier vermittelten Themen auf und bieten einen lebensnahen Bezug.
Mein Fazit:
Ein sehr wertvolles Buch einer empathischen Autorin, deren christliche Grundhaltung spürbar aus den Seiten spricht und die uns eine wohltuende menschliche Seite zu oft tabuisierten Themen vermittelt.
Ein Buch, das ich jedem von Herzen empfehlen kann, denn das Thema »Alt werden« betrifft uns irgendwann alle.
› mehr...
01.07.2025Gudrun Ermes 
Die Autorin Dorothee Döring hat ihre Erfahrungen aus der Lebenshilfe, dem Persönlichkeitsentwicklungstraining und dem Unterricht von Hospizhelfern in dieses Buch einfließen lassen. Dabei geht sie gut strukturiert vor. In übersichtlichen Kapiteln veranschaulicht sie die Beziehungsproblematik von alternden Eltern und ihren erwachsenen Kindern. Fast immer haben beide Seiten mit Verlustängsten zu kämpfen. An passenden Beispielen werden Veränderungen und alte Konflikte,
die aufgearbeitet werden müssen, aufgezeigt. Neue Realitäten ergeben sich. Die Begleitung auf dem letzten Weg ist nicht einfach, aber wichtig. Dinge, die zuletzt geregelt werden müssen, werden aufgezeigt. Ich selber habe meine Mutter vor ein paar Jahren in ihrer letzten Zeit begleitet. Und es wäre gut gewesen, wenn ich damals dieses Buch als Ratgeber gehabt hätte. Einiges habe ich genauso wie hier dargestellt empfunden.
› mehr...
22.06.2025Kristina 
Wichtiger Ratgeber für alle, deren alte Eltern Unterstützung brauchen
Früher oder später kommt jeder in die Situation, dass die eigenen Eltern abbauen und zunehmend auf Hilfe angewiesen sind. In der Situation tauchen viele Fragen auf: Was kommt da auf mich zu? Wie kann ich meinen Eltern wertschätzend begegnen und sie angemessen begleiten? Worauf muss ich mich einstellen? Auf was sollte
ich achten?
In dem im Juni im Francke-Verlag erschienenen Ratgeber »Und plötzlich sind sie alt« setzt sich Dorothee Döring mit diesen und vielen weiteren Fragen auseinander. In acht übersichtlich gegliederten Kapiteln geht es um das 1. Wahrnehmen von körperlichen und geistigen Veränderungen (Dinge können nicht mehr erledigt werden, beginnende Demenz) und die damit einhergehenden Verluste, sowohl für Eltern als auch für erwachsene Kinder. Ausführlich werden Belastungen und Konflikte für betreuende Kinder geschildert. Ab Kapitel 5 gibt die Autorin wertvolle praktische Tipps für die letzte Phase im Leben der Eltern, welche wichtigen Dinge zu bedenken und zu regeln sind. So geht es z.B. um den Umzug in eine Pflegeeinrichtung, um Verzeihen und Frieden schließen, aber auch um Bestattung und Haushaltsauflösung. In Kapitel 7 und 8 lenkt die Autorin den Blick auf das, was am Ende bleibt und wichtig ist... schöne Erinnerungen, aber auch die Versöhnung mit dem, was war.... In den Kapiteln liest man immer wieder kurze Erfahrungsberichte von Personen, die ihre Eltern gepflegt und im Sterben begleitet haben. Diese Fallbeispiele lassen das Gelesene lebendig werden.
Die Autorin Dorothee Döring schreibt feinfühlig und wertschätzend über die letzten gemeinsamen Jahre von Eltern und Kindern. Sie vermittelt Fachwissen, ergänzt durch einen reichen Erfahrungsschatz. So lässt das Buch sich angenehm lesen.
Meine Eltern sind über 80 und so kam der Ratgeber für mich genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich las das Buch mit großem Interesse und habe viele Anregungen gefunden für Dinge, auf die ich in Zukunft achten möchte. Ebenso fand ich Wichtiges, was ich bald mit meinen Eltern, aber auch mit meinen Geschwistern besprechen sollte. Das Buch ist übersichtlich gegliedert, sodass es sich gut als Nachschlagewerk eignet. Es wird mich sicher in den nächsten Jahren begleiten. Gern empfehle ich das Buch weiter.
› mehr...