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13.04.2026Sara 
„Angenehm, tiefgründig, glaubensstark“
Der zweite Teil der Málaga-Dilogie „Unless you trust“ von Maya Knodel schließt genau an das erste Buch an. Miri lebt nun seit einigen Wochen in dem schönen Urlaubsort in Spanien und hat entschieden, dort zu bleiben. Anstatt weiter ihre Volleyball-Karriere zu verfolgen, arbeitet sie als freie Mediengestalterin, engagiert sich ehrenamtlich für Flüchtlingskinder und möchte ihre Beziehung zu
ihrem gläubigen Freund Max vertiefen. Doch leider ist der Neuanfang nicht so idyllisch, wie sie ihn sich ausgemalt hat – warum wächst Miri nicht in ihrem Glauben an Gott? Warum kommen solche Missverständnisse mit Max? Wie kann sie verhindern, dass das Mädchen Yara und ihre Familie nach Syrien abgeschoben werden? Und wer ist sie eigentlich wirklich, was macht ihre Identität aus? Das sind nur einige der Fragen, die sich Miri in den Weg stellen. So begibt sich die Protagonistin auf eine spannende Reise, in der sie sich selbst und Gott finden möchte.
Maya Knodel schafft es, trotz der tiefgründigen Themen eine Leichtigkeit in den Roman zu bringen, sodass er sich angenehm lesen lässt. Die Herausforderungen Miris werfen auch in der Leserschaft Fragen auf, denn die Suche nach Identität und nach etwas, das wirklich bleibt, ist etwas zutiefst Menschliches. Besonders deutlich wird, dass sich der Schlüssel zur eigenen Zufriedenheit in Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft finden lässt. Die Szenen in Valencia, als Miri und Max nach einem Unwetter den Menschen dort zur Hilfe eilen, haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Und auch Miris Entwicklung, wie sie zu Gott findet und Ihm vertrauen lernt, anstatt sich von der Meinung von Menschen abhängig zu machen, berühren mich sehr.
Dieser zweite Roman ist es absolut wert, gelesen zu werden und eignet sich ideal für warme Sonnenstunden auf der Terrasse oder im Urlaub. Ich empfehle ihn sehr gerne weiter. Nur schade, dass die Dilogie nun beendet ist, man wünscht sich am Ende, dass die Geschichte noch nicht vorbei ist und man nochmals in das schöne Málaga reisen darf.
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10.04.2026agnes.bookworld 
In diesem Roman – der Fortsetzung von Unless you try – nimmt Maya ihre Leser erneut mit nach Málaga.
Mayas Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt flüssig, einnehmend und zugleich gefühlvoll. Das Setting rund um Spanien, insbesondere die Stadt Málaga, ist so lebendig beschrieben, dass beim Lesen bei mir das Gefühl entstand, selbst vor Ort zu sein. Die
Protagonisten sind sympathisch und authentisch dargestellt, sodass man die beschriebenen Gefühle beinahe selbst erlebt. Besonders gut gefiel mir, wie Maya den Glaubenskampf von Miri schildert. Für mich wirkte er sehr realistisch, denn wenn man nicht gläubig erzogen wurde, hinterfragt man zunächst vieles und zweifelt.
Miri, die Hauptprotagonistin, ist selbstbewusster geworden. Dennoch hat sie immer wieder mit Selbstzweifeln zu kämpfen. Sie hinterfragt nicht nur ihre Entscheidung, sondern auch ihren neu gefundenen Glauben an Gott. Nach dem Ende ihrer Sportkarriere engagiert sich Miri ehrenamtlich für Flüchtlingskinder und trainiert sie im Volleyball. Doch bleibt die Frage: Hat sie mit ihrer Entscheidung wirklich das Richtige getan?
Max war mir bereits im ersten Band sehr sympathisch – und das ist er auch in diesem Buch geblieben. Er drängt sich Miri nicht auf, nachdem sie sich von ihm trennt, und ist dennoch immer für sie da. Allerdings hat er auch einen kleinen Makel: die Kommunikation. Diesen teilen sicherlich viele Männer, was ihn für mich noch sympathischer macht.
Ein weiterer Punkt, der mir in diesem Buch sehr gefallen hat ist, dass die christliche Gruppe beziehungsweise Gemeinde von Max und Miri in ein von einer Naturkatastrophe betroffenes Gebiet fährt, um zu helfen. Das hat mir gezeigt, dass manche Gemeinden in dieser Hinsicht noch Verbesserungsbedarf haben. Denn persönlich kenne ich so etwas nicht.
Es ist ein schönes Buch und hat mir sehr gut gefallen – und vielleicht wird es dir genauso gehen. Ich empfehle es gerne weiter.
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10.04.2026Elfie 
„...Ja, die Zukunft kann wirklich gut werden, dachte sie und spürte das nervöse Kribbeln in ihrer Magengegend, das sich immer dann breitmachte, wenn sie von diesen lieben Menschen umgeben war, die mittlerweile ihre neue kleine Welt bildeten...“
Miri hat ihre Volleyballkarriere hinter sich gelassen und will sich in Malaga ein neues Leben aufbauen. Obige Gedanken kommen ihr bei Carlys Geburtstag.
Carly ist diejenige, die immer ein offenes Ohr für Miri hat.
Die Autorin hat einen bewegenden Jugendroman geschrieben. Er spiegelt das Auf und Ab des Lebens wieder und schließt zeitnah an Teil 1 an. Hier ist es günstig, wenn man den Vorgängerband kennt. Der Schriftstil ist leicht verständlich und lässt sich flott lesen.
Miri bringt sich mit ihrem Hobby in einer Flüchtlingseinrichtung ein. Sie spielt mit den Kindern Volleyball. Deshalb trifft es sie hart, als sie erfährt, das die kleine Yara mit ihrer syrischen Familie nicht bleiben darf. Miri möchte ihr helfen. Doch die Chancen stehen schlecht.
Noch aber sucht Miri ihren eigenen Weg im Leben. Immer wieder kommen ihr Zweifel.
„...War es die richtige Entscheidung, all dem den Rücken zu kehren? Wird es auf die Dauer ausreichen, mit ein paar Kindern zu spielen, nachdem ich so kurz davor war in die Welt der ganz Großen einzutauchen? Was, wenn ich es irgendwann bereue?...“
Auch das zarte Pflänzchen Glauben muss noch wachsen. In vielem ist sich Miri unsicher. Dann erscheint ihre Cousine Anabell, um ein halbes Jahr in Malaga zu studieren. Sie zieht in Miris WG und sorgt für Belebung. Partys und Alkohol gehören dazu. Miri lässt sich mitreißen.
Als es auch noch zu Missverständnissen mit ihrem Freund Max kommt, steht ihr Leben auf dem Kopf.
Nach einer Flutkatastrophe arbeiten beide im betroffenen Gebiet. Hier gibt es Gelegenheit zu ernsthaften Gesprächen. Als es haarig wird, brechen bei Miri alte Wunden wieder auf. Es ist Max´ Glaube, der sie die Hoffnung nicht verlieren lässt.
Gerade im letzten Teil des Buches wird deutlich, wie Miri um ihren Glauben ringt. Glauben hat mit Vertrauen zu tun und genau das fällt Miri nicht leicht. Hier ist es Carly, die sie immer wieder aufbaut.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es spiegelt die Problem der jugendlichen Leser, die auf der Suche nach dem eigenen Weg sind. Es zeigt, dass es auch heute noch Wunder gibt und sich manchmal Wege öffnen, mit denen man nicht gerechnet hat.
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04.04.2026Miri BTZ 
Vertrauen lernt man nicht theoretisch
Miri hat alles (vorerst) hinter sich gelassen: Profisport, klare Struktur, alte Sicherheiten. In Málaga merkt sie, dass sich Freiheit schnell nach Leere anfühlen kann. Sie jobbt, engagiert sich ehrenamtlich, nimmt ihren jungen Glauben ernst und trotzdem stellt sich ihr schnell die Frage, was sie eigentlich wirklich will.
Dann zieht Bewegung in die WG ein. Neue
Dynamiken wecken alte Unsicherheiten. Miri reagiert zu schnell, denkt zu viel voraus und prüft zu wenig nach. Aus Annahmen werden Handlungen. Aus Handlungen werden gegenseitige Verletzungen. Der Roman zeigt realistisch, wie teuer fehlendes Vertrauen werden kann.
Max dagegen hat Ziele, aber redet zu wenig darüber. Er verschweigt Miri seine Gedanken, um sie zu schonen, und richtet genau damit Schaden an. Zwischenzeitlich wirkt er auf mich fast unnahbar.
Was das Buch stark macht, ist, wie natürlich eine langsam wachsende Beziehung zu Gott hier eingebunden ist. Glaube ist hier keine Kulisse, sondern Reibungsfläche und Zweifel werden nicht gleich gelöst, sondern ausgehalten. Mir gefällt, wie Maya Beziehungsfragen hier sensibel aufgreift und Ehrlichkeit als Kompass und nicht als moralischer Appell betont wird.
Die Landschaft an der Costa del Sol kombiniert das Urlaubsromanfeeling mit Sonne, Meer und Bergen mit den Herausforderungen und Spuren der Zerstörung nach einer Naturkatastrophe. Das Setting arbeitet, nicht nur dekorativ, sondern atmosphärisch und dramaturgisch und zeigt, wie schnell man selbst in der Lage sein kann, Hilfe zu benötigen.
Annabels Einfluss auf Miri und ihre Beziehung zueinander waren für mich nicht wirklich greifbar, da ich Miris Charakter vorher als eher diszipliniert und kontrolliert empfunden habe. Und Max' Innenleben bleibt stellenweise zu sehr angedeutet. Da wäre in der Geschichte noch mehr Tiefe möglich gewesen.
Unterm Strich sind die Figuren im Vergleich zum ersten Band spürbar gereift. Die Konflikte sitzen näher an der Substanz, die Fragen gehen tiefer.
Fazit:
Der zweite Teil der Dilogie von Maya wirkt konzentrierter und brachte mehr Tiefgang. Ein Buch über Vertrauen, das zeigt, was passiert, wenn es fehlt und was möglich wird, wenn man den Mut hat, endlich offen zu reden. Fortsetzung? Würde ich sofort lesen.
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02.04.2026Birgit E. 
Es war sehr schön, wieder gedanklich nach Málaga zu reisen, in die spanische Atmosphäre einzutauchen und mit Miri durch die Gassen Málagas zu laufen.
Der Leser trifft hier wieder auf Miri, Max und Carly, die Flüchtlingsfamilie mit Yara, dem Flüchtlingsunterstützungsverein sowie ein paar neue Charaktere wie z. B. Miris Cousine Annabel und ihren WG-Mitbewohner Flori.
Miri kämpft noch immer mit ihren
Selbstzweifeln, Unsicherheiten, die sie trotz des neu gefundenen Glaubens und ihrer Beziehung zu Max plagen. Eigentlich scheint alles nach außen perfekt zu sein, aber innerlich ist Miri noch immer zerrissen auf der Such nach ihrem Lebenssinn, den sie erst findet, nachdem sie sich vor allem Max und Gott richtig öffnen kann.
Max ist hier der Ruhepol, der scheinbar zu perfekt ist für Miri. Und doch blitzen hier kleine Unsicherheiten sowie kleine Fehler, die er macht, durch. Was ich realistisch empfand.
Von Carly bekommt der Leser hier etwas mehr mit als im ersten Band. Sie wirbelt mit ihrem heiteren Temperament durch Miris Leben und kann Miri so gut es geht an deren Tiefpunkt helfen. Das lockerte die Schwere von Miris Gedanken sehr gut auf und manches Mal musste ich über ihre Ideen und Worte schmunzeln.
Durch Miris Cousine Annabel und WG-Mitbewohner Floris erlebt Miri ihre innere Zerrissenheit auch äußerlich. Auch mit Miris Volleyball-Karriere scheint sie noch nicht ganz abgeschlossen zu haben.
Maya Knodel gelang hier eine sehr schöne Fortsetzung von Unless you try, die mir sogar besser gefiel als der erste Band. Es gelang ihr hier sehr gut, Miris innere Kämpfe und alten Ängste darzustellen, ihre Glaubenszweifel, die sie hinderten, neue Schritte mit Gott zu gehen. Ich konnte mich sehr gut in Miri hineinfühlen und fieberte mit, ob sie es schafft, das alte loszulassen und an Gott abzugeben.
Besonders gelungen fand ich die Verknüpfung von Miris inneren Kämpfen mit dem Hilfseinsatz bei den Überschwemmungsopfern. So erkannte Miri anhand der äußeren, chaotischen Umstände, was ihr fehlte und sie fand dadurch erst zu einem tieferen Gottesglauben, auf den sie sich einlassen konnte.
Unless you trust ist ein Roman mit vielen tiefen Emotionen und einer sehr schön beschriebenen Gottesbegegnung, der mir noch etwas länger nachging und ins Nachdenken brachte. Ich war etwas traurig als die Geschichte um Miri und Max zu Ende war und ich Málaga verlassen musste. Gerne würde ich noch eine Fortsetzung diesmal mit Carly als Hauptfigur lesen.
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31.03.2026annislesewelt 
Ein berührender und authentischer Roman, und ich habe mich selbst sehr gut in Miri wiederfinden können.
Maya Knodel hat gefühlvoll und warm die unterschiedlichen Stimmungen und Gefühle der Miri beschreiben können.
Ihre teils überstürzten Reaktionen, ihre Ängste, ihre vielen Fragen und auch ihre Sehnsüchte waren schön in Worte gefasst worden.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, in Miris Haut zu stecken und
selbst all diese Dinge zu erleben. Besonders die zweite Hälfte des Buches hat mich beeindruckt. Sie ist intensiv, beeindruckend und spricht sogar ins eigene Leben. Miri macht dort viele kleine und große Schritte in ihrem Leben, prüft, wo sie im Leben steht, schaut, was wirklich wichtig ist, und entwickelt sich ganz stark weiter.
Ich mochte vor allem die Szenen, bei denen sie stille wurde, ganz tief in sich ging, sich viele Fragen stellte und ehrliche Antworten suchte.
Toll fand ich hier die Kombination der Leichtigkeit im wunderschönen Malaga und der Not vieler Menschen im gleichen Ort. Es gibt dort die wundervollen Strände, fröhliche Menschen, tolle Cafés, Lachen und Sport.
Ja, ich wäre am liebsten dort gewesen, denn beim Lesen habe ich den Sand gefühlt, die warme Sonne auf der Haut und den Duft eines leckeren Kaffees im Café. Alles war so lebendig und bildhaft beschrieben, dass es eine Freude war.
Gleichzeitig gab es aber auch die Flutkatastrophe, verzweifelte Menschen, Schlamm, eingestürzte Häuser, Verletzungen und auch auf anderen Ebenen große Nöte.
Dabei ist die Autorin hier ganz wichtigen Fragen nachgegangen, denn was soll man tun, wenn Zweifel in alle Lebensbereiche schwappen? Wenn Träume zerbrechen und die Leichtigkeit verloren geht? Wie damit umgehen, wenn man nicht mehr weiß, wo man hingehört, und wie man sein Leben planen und gestalten soll? Was tun, wenn der Glaube eher klein wird und auch die Frage nach der eigenen Identität einen umtreibt.
Das sind alles Fragen, die vor allem junge Leute beschäftigen, und genau deshalb finde ich dieses Buch sehr, sehr wertvoll.
In der zweiten Hälfte – darum gefiel sie mir auch so gut – spielt der Glaube eine sehr große Rolle.
Es gibt Bibelverse, Gedanken und Gespräche, Gebete und die Erkenntnis, dass Gott immer da ist, immer Liebe schenken möchte und durch alle Zeiten trägt.
Für mich war dieses Buch wie ein Zuspruch, eine Ermutigung, ja eine Liebkosung und eine wahre Wohltat.
Es hat mir noch um einiges besser gefallen als der erste Teil und deshalb ist es eine absolute Herzensempfehlung.
Lest vorher aber unbedingt "Unless you try" denn die Bücher sind aufeinander aufgebaut.
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24.03.2026gerdys_buecher.reich 
Inhalt:
Miri ist für ihre große Liebe nach Málaga ausgewandert. Ihre Profikarriere als Volleyballerin hat sie an den Nagel gehängt und versucht nun, ihren Weg im neugefundenen Glauben zu gehen und herauszufinden, was sie eigentlich wirklich in ihrem Leben machen möchte. Shampooflaschen zu designen, ist nämlich nicht die ganz große Erfüllung. Sie hilft ehrenamtlich im Companion und bringt dort den
Kindern das Volleyballspielen bei. Als ihre Cousine für ein Erasmus-Semester zu ihr in die WG zieht und auch die 3. Person der WG auftaucht, setzt für Miri jedoch eine Entwicklung ein, die ihre Beziehung mit Max vor enorme Herausforderungen stellt. Ihr ganzes Leben bricht auseinander und erst eine Reise nach Valencia für einen Hilfseinsatz, setzt die Weichen wieder neu...
Über die Protas:
Miri lernt sich in ihrer neuen Wahlheimat immer besser selbst kennen. Muss sich damit auseinandersetzen, was sie denn jetzt im Leben erreichen möchte, welche Ziele sie noch hat, was sie morgens aufstehen lässt. Fragen, die für jeden wichtig sind. Da sie Probleme mit dem Vertrauen hat, reagiert sie manches Mal vorschnell oder tut Dinge, die sie auf Vorannahmen stützt, ohne die Wahrheit wirklich zu kennen. Das führt sie manchen kurvigen Weg im Leben und verursacht Schmerz, der nicht hätte sein müssen. Doch letztlich wächst sie an allem und lernt, anderen Menschen und Gott zu vertrauen.
Max weiß, was er erreichen möchte. Doch die Türen scheinen sich nicht so zu öffnen, wie er es gern hätte. Er macht Dinge mit sich selbst aus bzw. möchte Miri nicht damit belasten, schafft dadurch aber eine Situation, die Schwierigkeiten hervorruft. Sein Verhalten verwirrt manchmal Miri und ich hatte zwischendurch kurz eine schlechte Meinung von ihm, da sein Verhalten so aus dem Bild zu fallen schien. Das löst sich jedoch mit der Zeit wieder auf, und nachdem alle Fakten auf den Tisch kamen, war alles auf einmal logisch.
Auch Max muss lernen, offen und ehrlich zu kommunizieren.
Die Protagonisten machen einen tollen und authentischen Entwicklungsweg durch. Es ist nicht alles geradlinig oder einfach, doch das ist es im wahren Leben auch nicht. Schön ist es, dass sie aus ihren Fehlern lernen und verändert aus diesen hervorgehen.
Das mochte ich:
- Beschreibung der Gegend und der Lebensweise: Schafft eine ganz besondere Atmosphäre
- Es regnet mal
- Jungle Jam: In diesem Café würde ich auch gern sitzen.
- Ehrlicher Umgang mit Zweifeln im Glauben und in der Beziehung
- Ungeschönte Schilderung der Realität nach der Naturkatastrophe
Besonders gut fand ich:
Annabel überredet Miri immer wieder zu Dingen, die gegen ihre Überzeugungen gehen, und bringt sie dazu, Dinge zu tun, die nicht in Ordnung sind und andere verletzen. Was sie versucht zu verheimlichen, kommt letztlich doch ans Licht. Das ist schmerzhaft, aber letztlich auch heilsam. Das zu lesen empfand ich als besonders wertvoll, besonders da auch herausgearbeitet wurde, wie schnell man Vorannahmen trifft, sich Dinge zurechtreimt und missinterpretiert.
Eine ehrliche und aufrichtige Kommunikation ist unerlässlich und so wichtig, in jeder Art von Beziehung! Das zeigt die Autorin im Verlauf der Geschichte wunderbar auf und macht auch deutlich, dass ein Neubeginn immer möglich ist, wenn nur alle offen und bereit dafür sind.
Das habe ich für mich mitgenommen:
Der Glaubensweg ist kein Selbstläufer. Nachfolge bedeutet Zeit, Hingabe, Opfer und eine tägliche Neuentscheidung. Zweifel sind kein Grund, um alles hinzuschmeißen. Wichtig ist es, im Austausch zu bleiben. Spannungen auch mal auszuhalten und zu lernen, zu vertrauen.
Das mochte ich nicht so:
- Ich hatte mir irgendwie mehr von der Beziehung zu Annabel erhofft. Die Interaktion mit ihr kam sehr kurz und ich fand es schade. Da hätte ich wirklich gern noch mehr gelesen. Doch andererseits spiegelt diese Beziehung einfach auch eine Realität wider, wie sie häufig der Fall ist im Leben.
Fazit:
Unless you trust ist der zweite Teil der FNA-Dilogie von Maya und ich muss sagen, er hat mir besser gefallen als der erste Teil. Er hatte irgendwie mehr Tiefe. Mehr Herausforderungen und mehr Fragen, die an die Substanz gingen und große Entscheidungen erforderten.
Miri musste lernen, was es wirklich bedeutet, Gott zu glauben, ihm zu vertrauen und ihm auch zu folgen. Das war ehrlich, ungeschönt und dadurch total ermutigend zu lesen. Denn ich denke, jeder, der mit Jesus unterwegs ist, war oder ist auch schon mal an den Punkt des Zweifelns gekommen.
Dieser FNA spielt in einer wundervollen Umgebung.
Ich konnte mir die Gegend bildlich vorstellen, habe die Meeresluft geschnuppert, den Menschen am Strand beim Volleyballspielen und Tanzen zugeschaut und die Sonnenuntergänge genossen. Genauso bin ich auch in die Berge gewandert, waghalsig Serpentinen entlanggedüst und habe schlimme Verwüstungen gesehen. Maya hat es geschafft, die Bilder real vor Augen entstehen zu lassen und dadurch eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen, die mich umso mehr an die Costa del Sol zieht.
Freundschaften, Beziehung, Ehrenamt, Flüchtlingsarbeit, Nächstenliebe, Wahrheit, das Stehen zu eigenen Überzeugungen und Identitätsfindung waren große Themen, die nicht nur die Protagonisten begleitet haben, sondern auch mich herausgefordert haben, mir Gedanken über einiges davon zu machen und wie ich das in meinem Leben so sehe oder lebe.
Diese Geschichte möchte ich jungen Menschen empfehlen, die vor großen Entscheidungen stehen und vielleicht auch in ihrem Glaubensleben noch am Anfang sind oder am Kämpfen. Und älteren Menschen empfehle ich es auch, denn es schenkt Einblick in die Welt der jungen Erwachsenen, zeigt innere Kämpfe auf und trägt dazu bei, Verständnis und Mitgefühl zu fördern.
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24.03.2026Jana 
„Unless You Trust“ von Maya Knodel ist ein wirklich gutes Buch, das mir sogar noch ein bisschen besser gefallen hat als der erste Teil.
Mit dieser Geschichte hat Maya Knodel etwas ganz Besonderes geschaffen. In diesem Band wird Miris Geschichte weitererzählt, und es passieren viele unterschiedliche Dinge. Manche Wendungen haben mich überrascht, doch gerade das hat die Geschichte spannend gemacht.
Besonders gut gefallen hat mir, wie ehrlich und einfühlsam Ängste, Unsicherheiten und Fragen dargestellt werden. Man kann gut mitfühlen und sich in die Figuren hineinversetzen.
Auch die Themen Flüchtlinge und Flutkatastrophen werden aufgegriffen. Sehr eindrucksvoll fand ich den Gegensatz zwischen der idyllischen Kulisse Málagas und den schweren Lebenssituationen mancher Menschen.
Der Schreibstil ist lebendig, leicht und zugleich spannend. Beim Lesen hat man oft das Gefühl, selbst in Málaga zu sein und das Geschehen direkt mitzuerleben.
Die Figuren sind ebenfalls sehr gut ausgearbeitet. Besonders Carly hat mir gefallen – sie ist eine liebevolle und loyale Freundin, die anderen aufmerksam zuhört und ihnen zur Seite steht.
Durch die Blogtour hatte ich die Möglichkeit, mich noch intensiver mit diesem Buch zu beschäftigen, was ich als sehr wertvoll empfunden habe.
Eine wichtige Botschaft des Buches ist für mich, dass wir unser Vertrauen immer wieder auf Gott setzen dürfen. Zweifel und Fragen gehören dazu, denn Glaube ist ein Prozess. Gott ist immer bei uns und begleitet uns. Gleichzeitig zeigt die Geschichte auch, wie sehr Nächstenliebe uns stärken und verändern kann.
Ein sehr schöner FNA-Roman, den ich gern weiterempfehle.
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17.03.2026MeineKleineBuecherecke 
Band 2 der Málaga-Dilogie und diesmal erfahren wir, wie es mit Miri und Max nach dem Happy End in Band 1 weitergeht.
Miri hat den großen Schritt gewagt und nicht nur ihre Volleyball Karriere auf Eis gelegt, sondern auch entschieden, in Málaga wohnen zu bleiben. Ihre Familie steht hinter dieser Entscheidung, was es definitiv leichter macht. Bald schon merkt Miri
aber, dass sie der Alltag einholt.
Obwohl sie diesen Ort noch immer liebt und dankbar ist, hier zu sein, kommen auch einige Herausforderungen auf sie zu.
Einerseits hadert sie mit der Nachricht, dass Yara und ihre Familie (wir kennen sie aus Band 1) nun tatsächlich abgeschoben werden sollen. Miri und ihre Freunde versuchen alles, um der Familie zu helfen, doch erste Zweifel regen sich in Miri... wie kann Gott das zulassen? Er meint es doch immer gut mit seinen Kindern, oder?
Und dann ist da noch die Sache mit Max. Eigentlich sind sie glücklich miteinander, aber Miri ist nicht so stark im Glauben wie er und es kommen immer öfter Gedanken in ihr hoch, ob sie wirklich zusammenpassen.
Vor allem, als sie erfährt, dass Max eine wichtige Information vor ihr verschwiegen hat, wird sie so sehr verunsichert, dass sie einen drastischen Schritt setzt...
Und als wäre nicht schon genug los, ist ja auch noch Miris Cousine plötzlich Mitbewohnerin in ihrer WG. Als Studentin will sie einige Zeit in Málaga verbringen und bringt mit ihren Freunden und ihrer Liebe zu Partys ordentlich Chaos in Miris Leben.
Etwas, das sie momentan so gar nicht gebrauchen kann. Doch irgendwann lässt sie sich mitreißen und findet sich selbst plötzlich auf Partys und sogar betrunken wieder.
Wie konnte alles nur so schieflaufen?
Erst ein Einsatz in einer von den Regenfällen schlimm mitgenommenen Gegend, bei der Miri kurzerhand für eine erkrankte Freundin einspringt und auch Max dabei ist, führt dazu, dass sie wieder auf den richtigen Weg kommt.
Sie darf erkennen, was im Leben wirklich zählt und wie sehr Gott sogar in den schlimmen Erfahrungen und Herausforderungen in unserem Leben nicht nur da ist, sondern mächtig am Wirken ist.
Ein Roman, bei dem es nicht in erster Linie um Schmetterlinge im Bauch und fröhliche Tage am Meer geht, sondern vielmehr um die Frage, wer wir sind, wenn alles, über das wir uns definiert haben, wegfällt.
Eine Geschichte, die sich nicht davor scheut, die Herausforderungen in Beziehungen oder die Zweifel, die in einem Menschen, der noch nicht lange gläubig ist, aufkommen können, zu schildern.
Ein Buch, das ermutigend ist, weil es eben so echt und authentisch ist.
Ich habe es gerne gelesen.
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16.03.2026annislesewelt 
Ein berührender und authentischer Roman, und ich habe mich selbst sehr gut in Miri wiederfinden können.
Maya Knodel hat gefühlvoll und warm die unterschiedlichen Stimmungen und Gefühle der Miri beschreiben können.
Ihre teils überstürzten Reaktionen, ihre Ängste, ihre vielen Fragen und auch ihre Sehnsüchte waren schön in Worte gefasst worden.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, in Miris Haut zu stecken und
selbst all diese Dinge zu erleben. Besonders die zweite Hälfte des Buches hat mich beeindruckt. Sie ist intensiv, beeindruckend und spricht sogar ins eigene Leben. Miri macht dort viele kleine und große Schritte in ihrem Leben, prüft, wo sie im Leben steht, schaut, was wirklich wichtig ist, und entwickelt sich ganz stark weiter.
Ich mochte vor allem die Szenen, bei denen sie stille wurde, ganz tief in sich ging, sich viele Fragen stellte und ehrliche Antworten suchte.
Toll fand ich hier die Kombination der Leichtigkeit im wunderschönen Malaga und der Not vieler Menschen im gleichen Ort. Es gibt dort die wundervollen Strände, fröhliche Menschen, tolle Cafés, Lachen und Sport.
Ja, ich wäre am liebsten dort gewesen, denn beim Lesen habe ich den Sand gefühlt, die warme Sonne auf der Haut und den Duft eines leckeren Kaffees im Café. Alles war so lebendig und bildhaft beschrieben, dass es eine Freude war.
Gleichzeitig gab es aber auch die Flutkatastrophe, verzweifelte Menschen, Schlamm, eingestürzte Häuser, Verletzungen und auch auf anderen Ebenen große Nöte.
Dabei ist die Autorin hier ganz wichtigen Fragen nachgegangen, denn was soll man tun, wenn Zweifel in alle Lebensbereiche schwappen? Wenn Träume zerbrechen und die Leichtigkeit verloren geht? Wie damit umgehen, wenn man nicht mehr weiß, wo man hingehört, und wie man sein Leben planen und gestalten soll? Was tun, wenn der Glaube eher klein wird und auch die Frage nach der eigenen Identität einen umtreibt.
Das sind alles Fragen, die vor allem junge Leute beschäftigen, und genau deshalb finde ich dieses Buch sehr, sehr wertvoll.
In der zweiten Hälfte – darum gefiel sie mir auch so gut – spielt der Glaube eine sehr große Rolle.
Es gibt Bibelverse, Gedanken und Gespräche, Gebete und die Erkenntnis, dass Gott immer da ist, immer Liebe schenken möchte und durch alle Zeiten trägt.
Für mich war dieses Buch wie ein Zuspruch, eine Ermutigung, ja eine Liebkosung und eine wahre Wohltat.
Es hat mir noch um einiges besser gefallen als der erste Teil und deshalb ist es eine absolute Herzensempfehlung.
Lest vorher aber unbedingt "Unless you try" denn die Bücher sind aufeinander aufgebaut.
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19.01.2026Daniel 
Berührend, aktuell und hoffnungsvoll
Unless you trust hat mich von der ersten Seite an mitgenommen. Die Atmosphäre von Málaga ist so lebendig beschrieben, dass man Sonne, Meer und das Lebensgefühl förmlich spürt. Gleichzeitig geht die Geschichte erstaunlich tief. Miri ist eine Protagonistin mit Ecken und Kanten – ihre Zweifel, ihr inneres Ringen und ihr Wunsch, wirklich etwas Sinnvolles zu tun,
fühlen sich sehr echt an.
Besonders bewegt hat mich die Arbeit mit den Flüchtlingskindern und die Geschichte rund um Yara. Die Themen Verantwortung, Ungerechtigkeit und Hilflosigkeit werden sensibel und ohne einfache Antworten dargestellt. Auch die Beziehung zwischen Miri und Max wirkt authentisch: Missverständnisse, Verletzungen und unausgesprochene Erwartungen sind nachvollziehbar und gut ausgearbeitet.
Was das Buch für mich besonders macht, ist die Verbindung von Romantik, gesellschaftlich relevanten Themen und Glaubensfragen. Der Glaube wird nicht verklärt, sondern ehrlich gezeigt – als etwas, das trägt, aber auch herausfordert. Der Trip nach Valencia bildet einen starken Wendepunkt und hat der Geschichte noch einmal eine neue Tiefe gegeben.
Ein emotionales, hoffnungsvolles Buch, das nachhallt und zum Nachdenken anregt. Für mich eine klare Leseempfehlung und ein würdiger zweiter Band der Málaga-Diloge.
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