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15.07.2026Mareike 
Als Bren und Noah sich das erste Mal begegnen geht alles schief, was irgendwie schief gehen kann und so scheint es von Anfang an völlig unmöglich, dass zwischen den beiden eine Art Freundschaft entstehen könnte. Doch als Emma in ihrer beider Leben stolpert, berührt sie eine Stelle in Brens Herzen, die diese am liebsten vor sich selbst und erst
recht vor anderen verstecken würde. Trotzdem öffnet sie Emma ihr Herz und ihr Haus und bietet ihr ihre Freundschaft, ein offenes Ohr und ein Paar helfender Hände an. Als auch Noah die Hilfsbereitschaft einer ganzen Stadt erleben darf, muss er sich unweigerlich fragen, ob seine etwas festgefahrene Einstellung wirklich der Wahrheit entspricht. Plötzlich sind sich Bren und Noah beide nicht mehr sicher, ob ihr Leben, mit dem sie vor zwei Wochen noch zufrieden - wenn nicht sogar glücklich - gewesen sind, wirklich das ist, was sie sich wünschen, oder ob da nicht ein entscheidender Teil fehlt, der es womöglich wert ist, sich anderen zu öffnen und ihnen ihr Vertrauen zu schenken.
Um es mit den Worten einer Leserin zu sagen, die Irene Hannon am Ende ihres Buches zitiert: „Ich habe jeden Band gelesen und geliebt! Ich hoffe, die Serie geht endlos weiter!“ Diesem Wunsch kann ich mich nur anschließen! Denn Hope Harbor ist und bleibt ein Ort, an den man immer wieder gerne zurückkommt und wie jedes Mal habe ich mich über jede Figur gefreut, die man in den vorherigen Bänden schon kennenlernen durfte, schließlich sieht man sie noch einmal durch ganz andere Augen, wenn man ihre Geschichten kennt.
Bren, Noah und Emma kommen alle mit einer schmerzhaften Vergangenheit nach Hope Harbor, um sich von dieser zu befreien. Manche Wunden sind noch frisch, manche schon älter und manche sind zu tiefen Narben geworden. Besonders schön und authentisch fand ich, dass nicht alle in ein Schema gesteckt wurden und wie auf Knopfdruck war der Schmerz weg. Jeder hat seine eigene Geschichte und jeder geht anders mit ihr um. Es gibt kein Rezept, dass für alle gilt. Während die eine versucht, alles zu verdrängen um ihren Alltag meistern zu können, traut sich die andere nach langer Zeit und vielen Zweifeln jemandem davon zu erzählen. Jeder darf mit seinem Schmerz anders und in seinem eigenen Tempo umgehen.
Drei Aspekte sind für mich in der Geschichte deutlich geworden.
Zum einen: Gott bahnt Wege, wo wir sie noch nicht sehen können und Gottes Wege sind die besten, auch wenn sie vielleicht nicht zu unseren Plänen passen. Möglicherweise geht aus unserer Sicht am Anfang alles schief, so wie bei Noah und wir fragen uns, warum unsere Gebete nicht erhört werden. Aber ich bin mir sicher, würden wir Noah am Ende fragen, er würde sein aktuelles Leben nicht gegen seinen ursprünglichen Plan eintauschen wollen.
Den zweiten Aspekt macht uns Emma deutlich: auch wenn die Vorzeichen noch so schlecht stehen, für Gott ist kein Traum zu groß, zu unrealistisch oder gar unmöglich!
Den letzten Punkt zeigen uns sowohl Emma, Bren, Noahs Vater als auch die gesamte Stadtgemeinschaft deutlich: Freunde machen den Unterschied! Ein offenes Ohr, ein freundliches Wort, eine helfende Hand oder eine freundliche Geste können eine größere Wirkung haben, als uns vielleicht bewusst ist. Ich wünsche mir, dass wir uns ein Beispiel an ihnen nehmen können.
Auf hoffentlich noch viele weitere Besuche bei Charleys Tacostand, Bevs Bücheroase und Zachs Perfekter Bohne!
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14.07.2026Simone 
Ich liebe die Hope-Harbor-Reihe von Irene Hannon. Mit jedem neuen Band fühlt es sich an, als würde ich an einen vertrauten Ort zurückkehren. Hope Harbor – das kleine Küstenstädtchen an der amerikanischen Westküste – ist so idyllisch beschrieben, dass man am liebsten sofort die Koffer packen möchte.
Jeder Roman stellt andere Hauptfiguren in den Mittelpunkt, während die liebgewonnenen Bewohner des
Ortes immer wieder auftauchen. Da sind die beiden Geistlichen – der katholische Priester und der evangelische Pastor –, die sich regelmäßig beim Golfen treffen und sich herrlich amüsante Wortgefechte liefern. Charlie, der geheimnisvolle Taco-Verkäufer am Hafen, scheint mehr über die Menschen zu wissen, als eigentlich möglich ist, und hat oft genau die richtigen Worte zur richtigen Zeit. Und natürlich dürfen auch die Möwen Gladys und Floyd nicht fehlen, die längst Kultstatus erreicht haben.
In Sonnenaufgang in Hope Harbor stehen Bren und Noah im Mittelpunkt. Bren arbeitet in einem Café, Noah ist ein erfolgreicher Steuerberater, der seinen Vater in Hope Harbor besucht. Ihre erste Begegnung verläuft alles andere als gewöhnlich – ein Pfefferspray sorgt für einen turbulenten Auftakt. Doch aus dem chaotischen Beginn entwickelt sich nach und nach eine berührende Geschichte über Vertrauen, Heilung und die Möglichkeit eines Neuanfangs.
Wie immer versteht Irene Hannon es meisterhaft, mehrere Handlungsstränge miteinander zu verweben. Besonders berührt hat mich die Geschichte von Emma, die gemeinsam mit ihrem Bruder einen Neuanfang wagt und überraschend eine Anstellung in einer Bäckerei findet. Auch ein Sponsorenlauf der Kirchengemeinde spielt eine wichtige Rolle und zeigt, wie sehr der Zusammenhalt in Hope Harbor das Leben der Menschen prägt.
Für mich ist jeder Roman dieser Reihe wie ein kleiner Urlaub. Ich genieße es, durch die Straßen von Hope Harbor zu spazieren, den liebenswerten Figuren zu begegnen und mich von ihren Geschichten mitnehmen zu lassen.
Dieses Buch erzählt von Verletzungen, die heilen dürfen, vom Mut, neue Wege zu gehen, und von der Hoffnung, dass Gott diesen Mut segnet und Menschen liebevoll begleitet. Eine warmherzige, hoffnungsvolle Geschichte, die das Herz berührt und Lust auf den nächsten Besuch in Hope Harbor macht.
5 von 5 Sternen.
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12.07.2026Natalia 
"Sonnenaufgang über Hope Harbor" von Irene Harbor erzählt die Geschichte von Bren Ryan, die in Hope Harbor ihr Zuhause gefunden hat. Dort ist sie eine quirlige Barista, die durch ihr Äußeres schnell auffällt. Aber doch auch ihre liebenswerte, helfende Art lässt einen sofort wohlfühlen und man kommt auch mit tiefergehenden Aspekten in Berührung, denn würden wir einer Fremden unser
Sofa anbieten? Interessanter Gedanke nicht?
Die wunderschöne Kulisse in dem Örtchen lässt trotzdem tief blicken, denn hier wird keiner Alleine gelassen und sogar die Romantik kommt in dieser Geschichte nicht zu kurz, denn das Knistern zwischen Bren und dem Steuerberater Noah ist kaum zu überhören.
Ich habe die Geschichte sehr genossen, denn es ist ein schöner gemütlicher "Ausflug" gewesen, den man gerne wiederholen könnte. Ideal für die nächsten Sommertage.
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10.07.2026irveliest 
Das Wiederlesen in Hope Harbor und das Wiedersehen mit den Bewohnern dieses traumhaften Städtchens war mir ein Fest – so wie jedes Mal, wenn ich buchig an diesen fiktiven Ort reisen darf.
Hier stimmt einfach alles. Die wunderschöne Kulisse wirkt immer wieder entschleunigend auf mich, die Bewohner haben allesamt das Herz am rechten Fleck, sie helfen sich mit Freude gegenseitig.
Bei ihnen steht nicht das eigene Wohl im Vordergrund, sondern dass es allen gut geht, und so greifen sie sich untereinander unter die Arme und richten auf, was nötig ist – in Wort, wenn ich an den klugen Taco-Verkäufer Charly denke oder an die Geplänkel der beiden Geistlichen der Gegend, und Tat, wenn die Organisation Helfende Hände aktiv, oder auf noch kürzerem Weg ein Problem angegangen wird.
Auch dieser Band ist ein Seelenstreichler. Hier stehen Bren und Noah im Vordergrund. Bren ist Barista in der Perfekten Bohne und hat in Hope Harbor ihr perfektes Zuhause gefunden. Sie lebt allein, was sie nicht wirklich stört, aber als Noah ihre Wege kreuzt und sich die beiden in einer sagen wir außergewöhnlichen Situation miteinander bekannt machen müssen, sorgt dies dafür, dass die – zunächst gar nicht so netten – Gedanken an ihn immer wieder in ihr aufploppen. Auch die optisch gewöhnungsbedürftige Frau kommt zunächst bei dem bieder und übervorsichtig anmutenden Steuerberater gar nicht gut weg, aber die Gedanken an sie wird auch Noah nicht los.
Da seine persönliche Mission jedoch lautet, aus Pflichtbewusstsein seinen Vater zu sich zu holen, um sich dort um ihn kümmern zu können, tut er das Thema Bren immer wieder ab. Tja, aber wie heißt es so schön? Der Mensch denkt und Gott lenkt. In diesem Fall führt er mit sicherer Hand und hartnäckig die Wege des ungleichen Paares zusammen und heilt ihre Seelen – was auch ein ganz typisches Merkmal der Hope Harbor Reihe ist. Und es stört mich kein bisschen, dass ich schon zu Beginn weiß, wie es ausgeht. Denn zwischendurch ist die Autorin immer wieder für eine kleine Überraschung gut, zudem lautet die Devise: Der Weg ist das Ziel.
Auf diesem Leseweg durch die Buchseiten habe ich auch in diesem Roman wieder jede Handlung, jede Begegnung mit meinen vertrauten alten Buchfreunden genossen, habe über Charlys kluge Weisheiten sinniert, mich über die Schlagabtäusche der beiden Pastoren amüsiert, mich an der authentischen Entwicklung der Charaktere und Gottes Geschicke gefreut. Und ich staune immer wieder darüber, wie die Autorin es schafft, eine konstruierte Geschichte derart realistisch, geschmeidig und real rüberkommen zu lassen, dass man das Gefühl hat, Hope Harbor und die lieben Menschen, die dort wohnen, gäbe es wirklich.
Von mir gibt es – völlig überraschend ;-) – eine dicke Leseempfehlung für diesen Roman stellvertretend für alle Hope Harbor Bände. Möge der Herr Irene Hannon segnen, sodass ihr niemals die Ideen für diese Reihe ausgehen! Denn die Geschichten tun sososo gut.
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09.07.2026Elfie 
„...Stieg aus der Steckdose an der Arbeitsplatte Rauch auf? Mit rasenden Puls eilte sie zu der Stelle und schaute sich das Ganze aus der Nähe an...“
In Brens Wohnung kommt es zu einem Kabelbrand. Glücklicherweise kann die Feuerwehr das Geschehen schnell eindämmen. Doch die Leitungen müssen erneuert werden, will heißen, Bran braucht zeitweise eine neue Unterkunft.
Die Autorin hat eine
abwechslungsreiche und tiefgründige Geschichte geschrieben. Der Schriftstil ist leicht und locker und lässt sich flott lesen.
Als Fred von Brens Dilemma hört, bietet er ihr sein Wochenendhaus als Unterkunft an. Noch ahnt er nicht, dass sein Sohn Noah ihn an diesem Tag besuchen wird. Wegen Verspätungen auf der Reise kommt er erst in der Nacht an. Um den Vater nicht zu stören, will er die Zeit bis zum Morgen im Wochenendhaus verbringen, für das er den Schlüssel hat.
„...Ein heller Lichtstrahl blendete ihn. Abrupt blieb er stehen und taumelte nach hinten...“
Da hatte ihn schon eine Prise Pfefferspray getroffen. Das brannte wie Feuer. Bren hatte ihn für einen Einbrecher gehalten.
Eigentlich war Noah nach Hope Harbor gekommen, um seinen Vater zu überreden, zu ihm in die Stadt zu ziehen. Damit hat er allerdings einen schweren Stand. Fred fühlt sich auch als Witwer im Ort wohl. Er ist in viele Aktivitäten eingebunden. Noah erlebt, dass im Ort ein ganz anderes Lebensgefühl vorhanden ist als in der Großstadt.
„...Das war eine Gefahr, wenn man sich an einem so traumhaften Ort aufhielt. Er konnte einen Menschen dazu verleiten, aus dem Hamsterrad auszusteigen...“
Dazu ist Noah noch nicht bereit. Er hat sich viel Arbeit mitgebracht. Außerdem ist in jeder Zeile zu spüren, wie ihn das Leben in der Stadt geprägt hat. Daher rührt auch sein Misstrauen gegenüber Fremden. Trotzdem kann er nicht verhindern, dass Bren ihn beeindruckt. Dabei ist sie gar nicht sein Typ.
Mir gefallen die tiefgründigen Sprüche, die in Gesprächen auftreten. Wie sagt zum Beispiel Bev, die Besitzerin der Buchhandlung?
„...Bücher sind wie ein fliegender Teppiche, der einen überall hinbringt, ohne dass man vom Sofa aufstehen muss...“
Als Leser werde ich in das Leben im Ort einbezogen, erfahre von neuen Initiativen und erlebe die Hilfsbereitschaft der Einwohner zueinander. Ein Highlight ist immer der humorvolle Schlagabtausch der beiden Geistlichen.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ein Zitat soll am Ende meiner Rezension stehen. Es stammt ebenfalls von Bev:
„...Wir können den dunklen Wolken in unserem Leben erlauben, die Sonne auszusperren. Aber wir können uns auch über die Wolken erheben und den Blick auf die Sonne richten. Die Entscheidung liegt ganz bei uns...“
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06.07.2026Jana 
Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut. Schon das wunderschöne Cover strahlt eine besondere Wohlfühlatmosphäre aus und macht Lust, nach Hope Harbor zurückzukehren.
Ich kehre immer wieder gern in dieses kleine Küstenstädtchen zurück. Hope Harbor ist zu meinem absoluten Lieblingsort geworden.
In „Sonnenaufgang über Hope Harbor“ stehen Bren Ryan und Noah Ward im Mittelpunkt der Geschichte.
Bren hat in Hope Harbor
ein neues Zuhause gefunden und arbeitet als Barista im Café „Perfekte Bohne“. Noah hingegen ist Steuerberater und reist nach Hope Harbor, um seinen Vater zu besuchen. Sein eigentliches Ziel ist jedoch, ihn davon zu überzeugen, in seine Nähe zu ziehen. Bren und Noah begegnen sich zunächst unter wenig erfreulichen Umständen. Doch schon bald nimmt ihre Geschichte eine ganz eigene Wendung. Wird Noah seinen Vater überzeugen können? Und was hält Hope Harbor noch alles für die beiden bereit?
Auch Emma spielt eine wichtige Rolle. Sie möchte in Hope Harbor einen Neuanfang wagen und hofft, ihren Bruder zu sich holen zu können. Ob ihr das gelingt, müsst ihr selbst herausfinden.
Wieder einmal ist Irene Hannon ein wunderbarer Roman gelungen. Die Charaktere sind authentisch, liebenswert und mit viel Tiefe gezeichnet. Besonders schön finde ich, dass man immer wieder vertrauten Figuren aus den vorherigen Bänden begegnet. Jedes Wiedersehen fühlt sich ein bisschen wie ein Nachhausekommen an.
Natürlich durfte auch Charleys Taco-Stand nicht fehlen. Allein die Beschreibungen seiner Tacos haben mir wieder das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.
Bren und Noah haben mir beide sehr gefallen. Jeder von ihnen bringt seine eigene Geschichte, seine Gedanken und Gefühle mit, wodurch sie sehr authentisch wirken. Noah empfand ich anfangs als etwas schwierig und manchmal auch anstrengend. Doch je besser ich ihn kennenlernte, desto sympathischer wurde er mir. Seine persönliche Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir besonders gut gefallen. Bren hingegen ist ein unglaublich warmherziger Mensch. Sie hat ein großes Herz, denkt an andere und sieht selbst in schwierigen Situationen das Gute im Menschen – Eigenschaften, die ich sehr bewundert habe.
Besonders gefreut hat mich außerdem, dass das Projekt „Helfende Hände“ erneut eine Rolle spielt. Der Zusammenhalt der Bewohner von Hope Harbor und ihr gegenseitiges Vertrauen machen diesen Ort zu etwas ganz Besonderem und verleihen der Geschichte eine wunderbare Wärme.
Diese Reihe gehört zu meinen absoluten Lieblingsreihen. Jeder Band vermittelt Geborgenheit, Hoffnung und ein Gefühl von Zuhause. Deshalb möchte ich nicht nur dieses Buch, sondern die gesamte Hope-Harbor-Reihe von Herzen weiterempfehlen. Mein größter Wunsch wäre, dass diese Reihe niemals endet.
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03.07.2026MeineKleineBuecherecke 
Der Klappentext gibt ja schon einen recht guten Einblick, um was es geht, daher möchte ich mit euch lieber teilen, wie ich den Roman empfunden habe.
Es ist ja schon lange kein Geheimnis mehr, dass ich die ganze „Hope Harbor“-Reihe von Irene Hannon liebe und mir daher wünsche, dass mindestens noch 5 (besser 10!) weitere Bände erscheinen!
Auch „Sonnenaufgang über Hope
Harbor“ war wieder wunderschön und hat sich für mich wie nach Hause kommen angefühlt – zurück in der Stadt, in der ich schon so viele (Lese)stunden verbracht habe, mit Charakteren und Orten, die ich bereits tief in mein Herz geschlossen habe und wo ich noch jede Geschichte mit einem Lächeln auf den Lippen beendet habe.
Diesmal bekommt Bren – die junge Barista aus der „Perfekten Bohne“, die wir schon etwas kennen - ihre eigene Geschichte (inklusive Happy End)! Das ist auch gar kein Spoiler, denn alle Bücher der Reihe enden immer mit einem Happy End, was zusätzlich dazu beiträgt, dass sie wahre Wohlfühlromane sind!
Mir waren sowohl Bren, als auch Noah auf Anhieb sehr sympathisch, obwohl Noah anfangs doch ziemlich voreingenommen und kritisch war. Mich wundert es aber ehrlich gesagt nicht, immerhin lebt er selbst in einer Großstadt und hat sowohl in seinem Beruf, als auch in seinem Privatleben schon öfters bezeugen können, was passieren kann, wenn man zu leichtgläubig und gutmütig ist.
Dass die beiden Protagonisten da anfangs nicht wirklich auf den gleichen Nenner kommen, ist daher keine große Überraschung, doch es ist schön zu sehen, wie sich das im Laufe der Geschichte immer mehr ändert.
Tatsächlich wird Noah dann sogar der, bei dem Bren sich das erste Mal so sicher fühlt, dass sie sich öffnet und von ihrer eigenen – alles andere als leichten – Vergangenheit spricht. Ein Moment, der für beide alles verändert...
Und dann ist da ja auch noch Emma, ein junger Teenager von gerade mal 18 Jahren, die von zu Hause geflüchtet ist und nun in Hope Harbor gestrandet ist.
Es war berührend zu sehen, wie Bren, aber auch alle anderen der Stadt sich ihr Annehmen und ihr dabei helfen, ein neues Leben aufzubauen und wieder Hoffnung und Vertrauen zu schöpfen.
Alles in allem eine wunderschöne Geschichte, bei dem der Glaube auf praktische, alltagstaugliche Art eingewoben wird und Dinge wie (Nächsten)liebe, Unterstützung und Gemeinschaft Werte sind, die großgeschrieben werden.
Wie immer bei dieser Reihe auch diesmal eine große Leseempfehlung meinerseits!
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02.07.2026Raphaela23 
Im elften Band der Hope-Harbor-Reihe erfährt man endlich mehr über die Barista der ‚perfekten Bohne‘. Brens bewegte Vergangenheit schimmert immer wieder durch die Erzählung und kreiert von Anfang an ein angenehmes Grundinteresse am Handlungsverlauf.
Die zweite Hauptperson Noah tritt oft ein bisschen anstrengend und engstirnig wirkend auf, wodurch er auf den ersten Blick wenig mit Bren gemeinsam zu haben
scheint. Doch weitere, tiefere Blicke, die hinter die Fassade gehen, folgen bald. :)
Hope Harbor ist ein so wohltuender Ort, der für all seine Bewohner etwas Passendes bereitzuhalten scheint und in dem Seelen zur Ruhe kommen können.
Es war so schön zu sehen, wie reibungslos die Organisation ‚helfende Hände‘ inzwischen funktioniert und wie viele der vorausgegangenen Protagonisten wieder an verschiedenen Punkten der Erzählungen auftauchen.
Aufbau sowie Erzähltaktik sind wie von den anderen Büchern der Serie gewohnt: Es handelt sich auch dieses Mal um eine Liebesgeschichte mit soziologisch relevantem Nebenplot.
Der Glaube ist dabei nur ganz sanft in die Geschichte verwoben und kommt primär auf eine philosophische Weise zum Ausdruck. Für mich hätte er präsenter und aussagekräftiger sein dürfen, dann hätte vor allem die zweite Buchhälfte noch von einer tieferen Bedeutungsebene profitieren können.
Wie gewohnt ist die Geschichte sehr flüssig zu lesen. Irene Hannon kreiert differenzierte Charaktere mit individuellen Herausforderungen und schöner Persönlichkeitsentwicklung, deren Weg man gerne verfolgt.
Die Gedanken des Tacokochs Charley (und dieses Mal auch die hohen Redeanteile der aus dem zehnten Band bekannten Bibliothekarin Bev) sind wie gewohnt besonders berührend und anregend und dadurch meine Highlights.
Wie erwartet hält der Roman entspanntes Lesevergnügen bereit und eignet sich durch die sanfte und warme Geschichte wunderbar als leichte Sommerlektüre.
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30.06.2026Regina 
absoluter Wohlfühlroman
Dieser Roman von Irene Hannon zählt für mich persönlich zu einem absoluten Wohlfühlroman. Ich konnte ab Seite eins in die Geschichte eintauchen und habe selber Sehnsucht bekommen, die schöne Küstenstadt Hope Harbor zu erleben.
Ich finde es bemerkenswert, wie die Einwohner von Hope Harbor sich untereinander helfen und wie selbstverständlich diese enge Gemeinschaft in der ganzen Stadt vertreten ist.
Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt und hat mir dadurch einen viel tieferen Einblick in die Handlung gegeben.
Die Schreibweise von Irene Hannon ist einfach und man kann der Handlung mühelos folgen. Die Szenen werden sehr realitätsnah beschrieben, sodass man fast das Gefühl hat mittendrin zu sein.
Ich persönlich fand es besonders interessant zu sehen, wie Bren und Noah mit ihren wachsenden Gefühlen umgegangen sind und wie sie versucht haben, den richtigen Weg einzuschlagen. Die charakterliche Entwicklung von Noah empfand ich als sehr spannend. Ich hätte gerne noch sehr viel mehr darüber erfahren.
Fazit: In diesem Roman werden wirklich viele wertvolle Themen behandelt, wie zum Beispiel Hilfsbereitschaft, Vertrauen und das Wagnis neue Wege einzuschlagen. Für mich eine absolute Leseempfehlung.
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09.06.2026Kristina 
Willkommen in Hope Harbor, einer kleinen idyllischen Stadt an der Küste von Oregon. Hier hat Bren Ryan nach unruhigen Jahren ein Zuhause gefunden. Die empathische, hilfsbereite junge Frau arbeitet als Barista in der „Perfekten Bohne“, bringt sich im Ort ein und ist mit ihrem Single-Leben sehr zufrieden... Als Noah Ward nach Hope Harbor kommt, hat er ein klares
Ziel: er will seinen verwitweten Vater besuchen und ihn überreden in seine Nähe zu ziehen. Unverhofft trifft Noah auf Bren und diese 1. Begegnung zwischen der unkonventionellen Frau und dem gewissenhaften Steuerberater läuft nicht gut. Während Noah bei seinem Vater ist, erlebt er nicht nur den Zusammenhalt der Bewohner des Küstenstädtchens, sondern lernt auch Bren besser kennen. Gemeinsam helfen sie Emma, einen Teenager, der zufällig in Hope Harbor gestrandet ist. Doch dann muss Noah zurück in seine Heimatstadt und zu seinem Job. Welche Chance haben da die neu aufgekeimten Gefühle zwischen Bren und Noah?
Ich liebe die Romane der „Hope Harbor“-Reihe aus der Feder von Irene Hannon und so habe mich über das neue Buch sehr gefreut. Schon ab der 1. Seite konnte ich tief eintauchen in die Geschichte. Die kleine Stadt an Meer ist einfach ein Wohlfühlort mit freundlichen Bewohnern und einer ganz besonderen Atmosphäre. Die beiden Hauptcharaktere sind sehr verschieden. Bren mochte ich sofort. Sie ist freundlich, fleißig, hilfsbereit und empathisch. So sieht sie Emmas Nöte und hilft ihr ohne sich aufzudrängen. Noah machte es mir am Anfang nicht so leicht ihn zu mögen, wirkte er doch sehr auf seinen Job und seine Ziele fixiert. Das ändert sich aber im Laufe der Geschichte, während er die freundliche Atmosphäre in Hope Harbor spürt und Bren besser kennen lernt. Viel zu schnell muss Noah zurück in seine Welt und Bren und er stehen vor der großen Frage wie es weitergehen kann...
Der Schreibstil von Irene Hannon ist angenehm lesbar, Personen und Orte, Gefühle und Handlungen sind liebevoll gezeichnet und bildhaft beschrieben. Die Geschichte hat mich gefesselt und viel zu schnell ist die letzte Seite gekommen. Wie gern würde ich noch eine Weile in Hope Harbor verweilen... Der Roman hat mich bestens unterhalten und mir entspannte Lesestunden geschenkt. Ich empfehle das Buch sehr gern weiter.
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08.06.2026Sara 
„Herzerwärmend, gemütlich, hoffnungsvoll“
Der neue und mittlerweile 11. Roman der Hope Harbor Reihe „Sonnenaufgang über Hope Harbor“ von Irene Hannon fühlt sich an, wie ein Nach-Hause-Kommen. Die Autorin erzählt darin herzerwärmend die Geschichte von Bren, einer jungen Frau, die in ihrem Leben schon viel Leid miterlebt hat und es deshalb sehr schwer hat, anderen Menschen Vertrauen zu schenken. Und dann
tritt Noah in ihr Leben, ein pflichtbewusster, schwer arbeitender Anwalt, der eigentlich etwas völlig anderes im Sinn hatte, als sich in Bren und das schöne Städtchen Hope Harbor zu verlieben. Auf feine Weise webt Irene Hannon die Geschichte von der Teenagerin Emma mit ein, die auf der Suche nach einem Neuanfang ebenfalls im Küstenstädtchen strandet. Und so nimmt die wunderschöne Geschichte ihren Lauf, indem die Figuren entscheiden dürfen, ihre Prioritäten neu zu setzen, sich für Menschen wieder zu öffnen und Gott zu vertrauen, dass Er alle Dinge leitet und zu einem guten Ende führt.
Wer schon einen oder mehrere der vorherigen Bände gelesen hat, wird diesen Roman lieben. Man trifft auf einige alte Bekannte, freut sich über die traumhafte Kulisse von Hope Harbor und erlebt nicht nur einige schöne und gemütliche Lesestunden, sondern wird durch die Hoffnung, die das Buch vermittelt, selbst ermutigt. Daher eine volle Empfehlung meinerseits.
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04.06.2026annislesewelt 
Sommer, Sonne und Hope Harbor - das gehört für mich eindeutig zusammen, und so bin ich mit einem leichten und glücklichen Herzen erneut verreist und habe weitere liebenswerte Bewohner des kleinen Meeresstädtchens kennengelernt.
Der Einstieg war feurig und ich konnte mir die Szene bildlich vorstellen, um dabei kräftig zu grinsen. Es hat mir so viel Spaß gemacht, die Geschehnisse zu
verfolgen, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie ich durch die Seiten geflogen bin. Die Geschichte ist warm und sanft, wohltuend und heimelig. Ich habe sie geliebt, denn ich mag diese Geschichten, die ohne große Aufhänger die Zeit vertreiben und trotzdem tiefgehende Aussagen treffen.
Am liebsten war mir der Satz: "Zuhause ist mehr als ein Ort. Zuhause ist dort, wo die Menschen leben, die man liebt." (Zitat 296) So treffend und auf den Punkt.
Ja, ich mochte das Buch. Ich mochte Bren mit ihrer warmen Herzlichkeit, mit ihrem offenen Herzen und ihrer feinen Art. Doch auch Noah, der zu Beginn eher misstrauisch auftritt, habe ich schnell ins Herz geschlossen. Ich mochte die Verbindung der beiden, auch wenn mir die Entwicklung stellenweise etwas zu schnell voranging.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Geschichte eher unaufgeregt und doch durchgehend fesselnd. Das große Thema dieses Romans ist die Hilfsbereitschaft und zeigt sich im Umgang mit Emma. Emma war eine zusätzliche und sehr liebenswerte Person, bei der ich mir noch eine eigene Geschichte wünschen würde.
"Sonnenaufgang über Hope Harbor" hat mich erfreut, unterhalten, zum Lächeln gebracht und ermutigt, meinen Nächsten zu sehen und einen liebevollen Umgang zu pflegen. Für mich ist Irene Hannons neuer Roman perfekt für einen wunderschönen Sommertag, da er eine süße Geschichte erzählt und durch Hope Harbor ein Stück Heimat schafft.
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