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08.03.2026Grace2 
Märchenhaft spannend und romantisch!
Mit ihrem Buch „Sag, wo gar die Erbin sein?“ entführt die Autorin Karen Witemeyer den Leser nach Texas in das Jahr 1896.
Hier muss sich der Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael auf die Suche nach einer reichen Erbin machen. Doch auch der böse Onkel der Erbin ist auf der Suche nach ihr, denn er möchte das Erbe seines
Bruders für sich allein haben und dafür schreckt er vor keiner Untat zurück. Doch wie findet man jemanden, der über viele Jahre völlig untergetaucht ist? Und das auch noch mit der Schwierigkeit, dass man niemanden auf die Spur der Erbin bringen möchte... Wird Philip Carmichael die Erbin trotz aller Gefahren erfolgreich zu ihrer Mutter zurückbringen? Denn Gefahren lauern überall in der Zeit des sog. Wilden Westens.
Die Bücher der Autorin Karen Witemeyer sind eine Garantie für ein entspanntes Lesevergnügen und so enttäuscht auch dieses Buch nicht. Es ist ein wunderbarer Mix aus Märchen, Romantik und Spannung und - wie immer - gepaart mit einer Prise liebevollen Humors. Doch bei aller Leichtigkeit bleibt auch nicht der Verweis auf den christlichen Glauben zurück, der diesen Roman tiefgründiger werden lässt, als oberflächlich erwartet. Hinzu kommt, dass Karen Witemeyer ihre Protagonisten liebevoll und gut durchdacht aufbaut. Der Bösewicht ist genau das, was seine Rolle ausmacht, die liebevolle, weise Großmutter ist die, die jeder braucht, die beiden Hauptpersonen sind charakterstark und im Zueinander gekonnt verbunden. Das Setting ist absolut bildhaft dargestellt.
Ich liebe die Bücher der Autorin und bin jedes Mal wieder begeistert über die Freude, die in ihren Büchern enthalten ist. Gerade in schwierigen Zeiten bieten ihre Bücher eine wunderbare Ablenkung und schon sieht die Welt nicht mehr ganz so düster aus. So erfüllt Karen Witemeyer auch mit diesem Buch ihre Mission. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und da es noch viele Märchen gibt, bleibt vielleicht ja auch die Hoffnung, dass es bald noch ähnliche Romane von ihr geben wird.
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03.03.2026bibliothek.auf.dem.land 
Sag, wo mag die Eltern sein? Diese Frage stellt sich der geldgierige Onkel von Letty pausenlos. Warum? Weil er hinter ihrem Erbe her ist und ihm die Zeit davonrennt. Denn, wenn sie volljährig wird bekommt sie viel viel Geld.
Mit 5 Jahren wurde sie an einen geheimen Ort zu ihrer Großmutter gebracht und wuchs dort wohlbehütet und liebevoll auf. Doch
ihre Volljährigkeit bahnt sich an und ihre Mutter läßt sie durch Philip Carmichael, einen Pinkerton-Detektiv zurückholen. Durch seine Spitzfindigkeit findet er sie und eine spannende Reise beginnt. Werden sie es schaffen oder trägt ihr Onkel den Sieg davon?
Der Autorin gelingt es von Anfang an den Leser in den Bann zu ziehen. Die Spannung hält bis zum Schluss an und man muss mit vielen Aufregungen rechnen.
Der Glaube ist ein großer Bestandteil, denn Letty wurde von ihrer Großmutter sehr weise und feinfühlig erzogen. Das Gebet und ihr Gottvertrauen sind ihre Lebensfundamente. Den widrigen Umständen gewinnt sie immer etwas positives ab und zweifelt nicht an Gottes Wegführung.
Philip Carmichael bewundert das sehr, denn auch er ist christlich erzogen, hat saubere Moralvorstellungen und stellt sich seiner großen Verantworung. Ihr Weg zurück führte sie oft durch dunkle Täler, aber ihr Bewußtsein, dass Gott ihre Geschicke in der Hand hält, trug sie immer weiter. Kommen sie unbeschadet an?
Ein absolut lesenwertes Buch, das wieder einmal zeigt, dass Gott treu zu seinem Wort steht und diejenigen reich beschenkt, die ihm vertrauen.
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19.02.2026Anne R. 
Spannung trifft auf Romantik!
„Sag, wo mag die Erbin sein?“ von Karen Witemeyer hat mich von der ersten Seite an gepackt. Für mich ist es ganz klar ein 5-Sterne-Buch. Ich habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen, weil die Geschichte so spannend war, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders gut gefallen hat mir, dass der Roman nicht nur
die typische Romantik bereithielt, sondern auch Spannung pur. Man könnte schon fast sagen, dass es ein bisschen in die Richtung eines Krimis geht!
Die Figuren sind lebendig und vielschichtig gezeichnet. Gerade die Hauptcharaktere wachsen einem schnell ans Herz, weil sie Ecken und Kanten haben und nicht perfekt sind. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte wirkt glaubwürdig und nachvollziehbar. Ich habe richtig mitgefiebert, gehofft und gebangt – genau das erwarte ich von einem guten Roman.
Auch der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Karen Witemeyer schreibt klar, bildhaft und mit einem feinen Gespür für Emotionen. Die Dialoge wirken natürlich und tragen viel zur Dynamik der Geschichte bei. Gleichzeitig schafft sie es, eine warme, atmosphärische Stimmung aufzubauen, die das Lesen sehr angenehm macht.
Insgesamt hat mich das Buch vollkommen überzeugt. Es verbindet Spannung und Romantik auf eine Weise, die fesselt, ohne kitschig zu sein. Für mich war es ein echtes Lesehighlight, das ich sehr gerne weiterempfehle.
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16.02.2026Wolkenspiel 
Rotkäppchen im 19. Jahrhundert: romantisch und spannend
Karen Witemeyer ist einfach ein Garant für schöne Lesestunden. Wenn man denkt, man wäre dem Märchenalter entwachsen wird man bei ihr schnell erkennen, dass dem nicht so ist. Denn ihre Märchenadaptionen ins Texas des 19. Jahrhunderts sind unglaublich humorvoll, romantisch und spannend geschrieben. Nach Schneewittchen (Sieben Helden für Penelope) und Cinderella (Ein
Stiefel kommt selten allein) begeistert nun Rotkäppchens Abenteuer.
Das Cover ist wieder wunderschön passend und spiegelt sowohl das Märchen, als auch den Roman perfekt wider. Ein großes Lob an dieser Stelle an den Francke-Verlag für all die schönen und passenden Cover.
Inhalt:
Letty Hood wurden zu ihrem eigenen Schutz von ihrer Mutter in die Obhut der Großmutter gegeben, die diese in der Abgeschiedenheit großzog. Nach dem Tod des Vaters wollte ihre böser Onkel Drake sie umbringen, um an das Erbe zu kommen. Nun steht mit ihrem 21. Geburtstag die Volljährigkeit bevor und mit einer Testamentsänderung könnte Letty ihren Onkel vom Erbe ausschließen und damit wieder sicher und frei leben.
Der Detektiv Philip Carmichael wurde von der Mutter beauftragt Letty zu finden und auf geheimen Wegen sicher nach Hause zu bringen. Diese Reise birgt einige Gefahren, denn Onkel Drake hat noch lange nicht aufgegeben.
Beide Protagonisten sind sehr sympathisch. Sie zeigen beide auf ihre Art Stärke, Einsatz und einen tiefen Glauben. Auf dem Weg wächst das gegenseitige Vertrauen und die Gefühle füreinander. Aber kann das gut gehen, eine reiche Erbin und ein einfacher Detektiv?
Meine Lieblingszitate:
„Das, was wir wollen, ist nicht immer das Beste. Gott will, dass wir das tun, was das Beste ist, auch wenn es manchmal wehtut.“ (S. 13)
„Du siehst vielleicht nicht weiter als bis zum jetzigen Moment, aber Gott sieht den ganzen Weg. Vertraue darauf, dass er dich führt und (...) an deiner Seite steht. Du bist nicht allein.“ (S. 118)
„Kein Problem ist größer als unser Gott. Vergiss das nicht.“ (S. 119)
Wer es gerne historisch, romantisch und spannend mag ist hier genau richtig. Wer einmal Karen Witemeyer für sich entdeckt hat, wird immer wieder zu ihren Büchern greifen. Wenn du einen Roman brauchst bei dem du sicher gehen möchtest, dass er dir gefällt: Witemeyer!
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10.02.2026Lese-Reise 
Wundervoll spannender und sehr lesenswerter neuer Roman von Karen Witemeyer
Karen Witemeyer nimmt ihre Leser in ihrem neuen Roman „Sag, wo mag die Erbin sein?“ mit auf eine spannende und gefahrvolle Reise durch die dichten Wälder Texas. Dabei wird die junge Protagonistin Letty Hood von treuen Pferden, einem Pinkerton-Detektiv und dem unerschütterlichen Schutz ihres Wolfshundes Rusty begleitet. Seit 15 Jahren
versteckt, muss sie sich vor ihrem gierigen Onkel schützen, der vor nichts zurückschreckt, um ihr Erbe an sich zu reißen.
Die ständige Bedrohung durch skrupellose Verfolger, Plakate, mit ihrem Bild an allen Bahnstationen, die sie zur leichten Beute machen, sowie die von ihrem Onkel engagierten Pinkerton-Detektive, die ihr dicht auf den Fersen sind, sorgen für eine durchgehend spannende Atmosphäre. Als ihre Mutter, die sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat, ihrerseits den Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael beauftragt, sie kurz vor ihrer Volljährigkeit sicher zurückzubringen und ihr Erbe anzutreten, beginnt eine die Reise – und zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch kann diese Liebe zwischen zwei so unterschiedlichen Menschen bestehen? Philip hat Angst, wenn aus Letty wieder Scarlett wird, die Kluft zwischen ihren Welten zu groß werden könnte und die Familie, dass Philip andere Interessen verfolgt.
Das Thema des Buches, dass dem, der sich zu Gott hält Schmerz und Leiden nicht erspart bleiben, aber Gott durchträgt, ist Karen Witemeyer auf spannende und zugleich wie immer sehr romantische Weise gelungen. Wer gerne Liebesromane mit Wärme, Tiefe und Spannung liest, kommt hier voll auf seine Kosten. Mir hat das Buch bis auf ganz wenige Stellen sehr gut gefallen, die Anlehnung an Red Riding Hood kann man unterschiedlich interpretieren. Ich empfehle es sehr gerne weiter.
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10.02.2026Regina 
das Gefühl von einer Märchengeschichte
Für mich persönlich sind die Bücher von Karen Witemeyer ein Muss. Ich würde sie auch einfach lesen ohne mir vorher den Klappentext anzuschauen. Ihre Romane bescheren mir immer schöne Lesestunden und bringen mich hier und da auch zum Lachen und Weinen.
Ab Seite eins bin ich in die Geschichte eingetaucht und konnte das Buch kaum aus
der Hand legen. Beim Lesen war ich innerlich oft unter Spannung, habe nur auf den Moment gewartet, wo Letty ihren Onkel wiedersieht.
Die Hauptcharaktere Letty und Philip sind von Anfang an sehr sympathisch, ich persönlich hätte mir aber ein paar Kabbeleien zwischen den beiden gewünscht, das Fehlen von diesen hat der Geschichte aber in keinster Weise geschadet.
Der Schreibstil ist einfach und lässt einen nur durch die Seiten fliegen.
Fazit: Dieser Roman verleiht einem das Gefühl, als würde man eine Märchengeschichte lese. Eine ganz große Leseempfehlung.
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08.02.2026Märchens Bücherwelt 
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an tief bewegt und begeistert, weil es nicht nur spannend unterhält, sondern gleichzeitig den Glauben auf so berührende Weise in den Mittelpunkt stellt.
Letty Hood, die fünfzehn Jahre abgeschieden bei ihrer Großmutter in den Wäldern von Texas lebt, wird aus ihrem bisherigen Leben gerissen, als Pinkerton-Detektiv Philipp Carmichael sie zu ihrer
Mutter zurückbringen soll, damit sie ihr Erbe antreten kann – während ihr habgieriger Onkel alles daransetzt, genau das zu verhindern.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Entwicklung und Tiefe der Charaktere. Philipp erwartet eine verwöhnte junge Frau, begegnet jedoch einer selbstbewussten, fleißigen und liebenswerten Letty, die trotz Ängsten ein starkes Vertrauen in Gott zeigt. Gerade dieses Vertrauen wird nicht nur durch Gebete sichtbar, sondern vor allem durch ihr Handeln, ihre Worte und die Art, wie sie auch in schwierigen Situationen an Gottes Führung festhält.
Die Figuren wirken unglaublich authentisch, sie haben Schwächen, machen Fehler und wachsen genau daran. Ihr Glaube zeigt sich auf unterschiedliche, sehr natürliche Weise: in ehrlichen Bitten um Hilfe, in ermutigenden Worten füreinander und in Momenten, in denen sie lernen, Gott auch dann zu vertrauen, wenn sie keinen Ausweg sehen. Diese glaubensstärkenden Elemente ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte.
Ebenso wunderbar dargestellt sind Lettys Mutter, ihre Großmutter und die Angestellten. Sie wirken herzerwärmend, hilfsbereit und von echter Nächstenliebe geprägt. Gerade durch sie wird deutlich, dass Reichtum nicht überheblich machen muss, sondern sinnvoll eingesetzt werden kann, besonders zugunsten von Menschen und Kindern, denen es gesellschaftlich schlechter geht. Sehr berührend fand ich, wie gezeigt wird, dass man mit Gottes Hilfe dem reinen materiellen Denken entgehen kann und Besitz stattdessen verantwortungsvoll und zum Wohl anderer nutzt.
Neben Spannung und Abenteuer sorgen Humor, emotionale Gespräche und leise, nachdenkliche Augenblicke für eine besondere Tiefe. Auch Lettys Wolfshund Rusty bringt nicht nur Wärme und kleine heitere Szenen hinein, sondern vermittelt zugleich das schöne Gefühl, dass selbst scheinbar kleine Geschöpfe von Gott gebraucht werden können, um Menschen zu schützen und zu führen.
Die Mischung aus unerwarteten Wendungen, berührenden Momenten und einer feinfühligen, überraschend angenehmen romantischen Note macht diesen Roman zu einem echten Lesehighlight. Trotz der Anklänge an bekannte Märchenmotive gelingt es der Autorin, eine ganz eigene, deutlich schönere und hoffnungsvollere Geschichte zu erzählen.
Ein zutiefst bewegender, glaubensstärkender Roman mit großartigen Charakteren, der Herz und Seele gleichermaßen anspricht – absolut verdiente 5 Sterne.
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05.02.2026Raphaela23 
Von der ersten Seite an bin ich voll in die Geschichte abgetaucht und mein Herz ging direkt für Letty und ihr Schicksal auf.
Alle Radcliffe-Frauen sind einfach wundervolle Romanfiguren, die man von ganzem Herzen lieb gewinnt. Wie so oft bei Witemeyer, sind die Protagonistinnen außergewöhnlich starke und bewundernswerte Frauen, die mit viel Mut, Verstand und klaren Überzeugungen ausgestattet auftreten. Der
Pinkerton-Detektiv Philip ist allerdings ebenso sympathisch, sodass es leicht fällt, die vier Hauptpersonen in ihrem Kampf gegen das Böse anzufeuern und zu begleiten.
Das Tempo und die Spannung des Plots verlaufen dabei nicht so hoch wie zuerst gedacht, und der Roman lässt sich trotz des stets unter latenter Gefahr und Verfolgung stattfindenden Fluchtgeschehens sehr angenehm lesen. Vielmehr steht auch in diesem Buch eine Liebesgeschichte im Fokus, die für meinen Geschmack kapitelweise fast etwas zu körperbetont erzählt wird, ansonsten aber sehr schön ist.
Wie auch die anderen Bücher der ‚Texas Ever after'-Serie, ist die Geschichte leicht an ein bekanntes Märchen angelehnt. Ich hatte aufgrund des Covers zunächst die Befürchtung, dass es inhaltlich zu sehr in eine mystisch-magische Richtung kippen könnte, jedoch waren diesbezüglich lediglich der Name des Reitpferdes sowie gelegentliche kleine Verweise auffällig. Dennoch ist das Spiel mit den Märchengeschichten für mich nicht gänzlich stimmig mit der sonst so schönen christlichen Grundausrichtung des Buches und der Autorin.
Die ehrlichen Gebete und Glaubensfragen in den Witemeyer-Geschichten berühren mich immer wieder aufs Neue, da sie stets so authentisch, lebensnah und einfühlsam komponiert sind. Ich fühle mich in jeder Geschichte gesehen und in meinem Glauben gestärkt. So ging es mir auch bei diesem Roman oft. In einigen der anderen Büchern schien mir die christliche Botschaft noch stärker und berührender eingewoben zu sein. Dennoch birgt auch diese Geschichte starke Aussagen sowie schöne Glaubenswahrheiten und der Schreibstil ist - wie von Witemeyer gewohnt - einfach großartig.
Zudem ist die Rahmenstory interessant, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Eine schöne Geschichte mit absolut liebenswerten und inspirierenden Charakteren!
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05.02.2026gerdys_buecher.reich 
Sag, wo mag die Erbin sein?
Autorin: Karen Witemeyer
Übersetzung: Silvia Lutz
Verlag: Francke 2026
Print: 352 Seiten
Perspektive: Erzähler
Altersempfehlung: ab ca. 13 Jahren
5/5 Sternen
Rotkäppchen trifft Pinkerton-Detektiv. Eine rasante, humorvolle Märchenadaption voller Überraschungen!
Inhalt:
Letty Hood wächst mit ihrer Großmutter in einer versteckten Hütte im texanischen Wald auf, nachdem sie mit sechs Jahren nur knapp einem Feueranschlag entkam. Nun ist sie fast 21 Jahre alt, und
soll das Erbe ihres Vaters antreten, doch ihre Rückkehr ist nicht so einfach.
Philip Carmichael ist von Lettys Mutter beauftragt worden, die Erbin zu finden, und macht sich auf den Weg, das zu vollbringen, was andere Detektive vor ihm, im Auftrag von Lettys habgierigem Onkel, nicht zustande gebracht haben.
Das Glück – oder die Gunst Gottes – ist auf seiner Seite, und schon befindet er sich mit der jungen Frau im roten Umhang auf einer gefährlich-spannenden Reise zurück nach Houston. Immer an ihrer Seite: Rusty, Lettys ganz besonderer, felliger Freund und Beschützer.
Über die Protas:
Letty Hood: „Ich bin kein hilfloses Fräulein auf der Suche anch einem edlen Ritter, der für mich Drachen tötet.“ (S.105)
Philip Carmichael: „Er war ein Detektiv, der sich auf Fakten stützte, und kein einfältiger Mann, der zu vorschnellen Schlussfolgerungen neigte.“ (S.248)
Iris Hood: „Die kleine grauhaarige Frau wirkte [...] vielleicht wie eine gewöhnliche Oma, aber diese Frau hatte eine geladene Schrotflinte neben der Haustür lehnen [...].” (S. 42)
Rusty: selbstgefälliger Anstandswauwau, der jeden beißt, der sein Frauchen nicht gut behandelt
Das mochte ich:
Humor: Nicht nur einmal habe ich laut aufgelacht.
Gottvertrauen und Glauben: ganz natürlicher Bestandteil des Lebens der Protagonisten. Sie reden selbstverständlich mit Gott in ihrem Alltag, vertrauen ihm, dass er sie führt und leitet, und hören auf die Stimme des Heiligen Geistes.
Spannungsbogen. Obwohl es eigentlich klar war, wie es ausgehen würde, gab es doch immer wieder kleine Wendungen und manchmal auch etwas mehr Drama, um die Spannung hochzuhalten.
Die Anziehungskraft zwischen Letty und Philip.
Die Dialoge: herrlich komisch bis absolut tiefgründig bewegend. Da findet sich alles.
Ihre weiblichen Protagonisten sind stark, mutig, selbstbestimmt und wissen, was sie wollen. Und doch haben sie auch ein Herz, das sich danach sehnt, geliebt und beschützt zu werden.
Dass kein Mann diesen Heldenstatus zu jeder Zeit innehaben kann, ist auch klar aufgezeigt.
Witemeyer zeigt, dass Mann und Frau sich ergänzen und zusammen Großes erreichen können. Dass jeder mal schwach sein darf und man sich gegenseitig trägt.
"Sag. wo mag die Erbin sein?" nimmt den Leser auf einen wilden Ritt durch die texanischen Wälder mit. Ich saß mit den Protagonisten an Lagerfeuern und lauschte ihren Gesprächen, die offen und ehrlich waren. Sah ihre Sorgen und Ängste und die Situationen, in denen sie über sich selbst hinauswuchsen und Großes vollbrachten, aus Liebe und Hingabe für andere Menschen.
Besonders gut fand ich:
Die Szenen, die so typische Szenen aus dem Grimm'schen Märchen zeigten, jedoch in einem völlig anderen Rahmen. Das war teils herrlich komisch und dann auch eine wundervolle, versöhnliche Adaption.
Wie schön gezeigt wurde, was wahre Liebe bedeutet: den anderen über sich selbst stellen und loslassen, damit der andere frei sein kann.
Philip ist als Mann eine einzige wandelnde Green Flag! Doch Letty genauso, auch sie hat gelernt, aus Liebe zu handeln.
Das habe ich für mich mitgenommen:
Der Glaube an Gott bedeutet nicht, dass man ein leichtes Leben hat und vor Unglück verschont bleibt. Es bedeutet, jemanden an seiner Seite zu haben, der festen Halt gibt, Hoffnung schenkt und vor Angst befreit, sodass man tun kann, wozu man berufen wurde.
Manches Gebet, das sie sprachen, hat mich tief berührt oder auch beschämt, denn im eigenen Leben erlebt man vielleicht nicht solche Dramen, doch vergisst man im Alltag so schnell, wer unser wirklicher Freund ist und wer in allen Dingen der Fels ist, der uns sicher trägt.
Fazit:
Karen Witemeyer hat es wieder einmal geschafft, einen Roman zu schreiben, der mit Witz, Spannung und Romantik aufwartet. Die Geschichte vom Rotkäppchen als Grundlage ist absolut genial aufgearbeitet worden, und durch die Freiheit der Autorin, manche Änderungen vorzunehmen, hat die Geschichte ihren ganz eigenen Charme entwickelt.
Ich bin total begeistert und habe wieder einmal gemerkt, dass Witemeyer für mich die Königin der christlichen Unterhaltungsromane ist.
Sie hat in ihren Geschichten die nötige Prise an Romantik und Gefühlen. Zeitgleich schafft sie es aber auch, den Glauben an Gott zu vermitteln, der nicht schwer ist, sondern bereichernd für jedes Leben. Denn Hoffnung, Zuversicht und Stärke, die durch alle Situationen tragen, können wir aus ihm ziehen.
Karen Witemeyers Romane sind wie sichere Orte, in die man sich gern flüchtet. Orte, an denen Humor zu finden ist, selbst wenn die Situationen gefährlich und verfahren sind. Es sind Orte, an denen die Hoffnung durchscheint und die Protagonisten Gott ganz real in ihrem Leben erleben. Es sind Geschichten, die den Leser dazu herausfordern, selbst mit Gott in solche Gespräche zu kommen und ehrlich alle Ängste, Sorgen, Gefühle und Unsicherheiten hinzulegen, und auch in ganz gewöhnlichen, kleinen Dingen mit ihm im Austausch zu stehen und nach seiner Leitung und seiner Weisheit oder Hilfe zu fragen.
Eine so, so schöne Geschichte, die mir bestimmt noch länger im Gedächtnis bleiben wird!
Eine absolute Leseempfehlung von mir und für Witemeyerfans ohnehin ein Muss!
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05.02.2026Vanessa 
In Anlehnung an das Märchen „Rotkäppchen“ hat Karen Witemeyer einen Roman geschrieben, der 1896 in Texas spielt. Es geht um die junge Frau Letty, die im Verborgenen bei ihrer Großmutter aufwächst, da ihr Onkel es auf ihr Erbe abgesehen hat. Als sie kurz vor ihrem 21. Geburtstag steht, soll sie nach Houston zurückkehren, um ihr Erbe anzutreten. Damit ihr
auf diesem Weg nichts geschieht, wird sie von Privatdetektiv Philip Carmichael begleitet. Auf dem Weg dorthin müssen die beiden allerdings einige Schwierigkeiten meistern. Das Buch beginnt direkt spannend. Die Geschichte wird abwechselnd aus Lettys und Philips Sicht erzählt. So bekommt man als Leser einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt von beiden. Karen Witemeyer hat eine tolle Art zu schreiben und man fliegt förmlich durch die Seiten. Besonders gut gefallen hat mir, dass es auf der Reise nicht nur spannend zugeht, sondern die beiden auch Gottes Führung in Bezug auf ihre Zukunft bekommen. Beide müssen unabhängig voneinander und gemeinsam herausfinden, wo ihr Platz in der Welt sein soll und was sie mit ihrem Leben tun wollen. Es wird deutlich, dass Gott durch Schwierigkeiten führt und in jeder Situation doch alles in seiner Hand hält. In Bezug auf die Liebe fand ich Letty sehr bewundernswert. Ihr ist bewusst, dass Liebe bedeutet, Opfer zu bringen und die Bedürfnisse des anderen über die eigenen zu stellen. Das ruft sie sich immer wieder in Erinnerung und so kann sie fröhlich durch ihr Leben gehen, auch wenn sie schon viel Leid erlebt hat. Ein großartiger Roman, den ich gerne weiterempfehle!
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04.02.2026KleinerVampir 
Buchinhalt:
Texas, 1896: Scarlett Radcliffe ist einzige Erbin eines Familienunternehmens – doch bis das Kind volljährig ist, ist ihr brutaler Onkel der Vormund. Dieser zögert nicht, nach Scarletts Leben zu trachten, so dass das Mädchen fortan bei ihrer Großmutter in den Wäldern versteckt wird, wo sie als Letty Hood aufwächst und eine unbeschwerte Jugend verlebt. Kurz vor ihrem 21. Geburtstag
erhält der Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael den Auftrag, Letty zu ihrer Mutter zurückzubringen – mit ungeahnten Folgen....
Persönlicher Eindruck:
Karen Witemmeyer ist immer ein Garant für spannende Geschichten aus der Zeit des Wilden Westens, von Farmen und Ranches, von Cowboys und hier eben von den Pinkerton-Detektiven. So nimmt es nicht Wunder, dass mich auch dieser Roman nicht losgelassen hat und ich ihn in zwei Nächsten nahezu verschlugen habe.
Es geht um Scarlett, genannt Letty, die versteckt in den Wäldern von Texas ihren 21. Geburtstag abwartet, um dann ein Testament zu unterschreiben, das ihrem Onkel den Zugriff auf das Firmenvermögen der Familie verwehrt – doch viel lieber streift Letty mit ihrem Wolfshund und ihrem Pferd durch die Wälder. Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael hat den Auftrag, Letty nach Houston zu bringen und die Reise der beiden gestaltet sich zunehmend schwer – auf Lettys Kopf ist ein Kopfgeld ausgesetzt und kein Geringerer als ihr Onkel trachtet nach Lettys Leben.
Ein Roman wie ein Film! Ein durchgängiger Spannungsbogen nimmt den Leser mit in die Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts, in die Weiten von Texas. Letty und Philip, aber auch die anderen Figuren, sind sehr gut ausgearbeitet und haben Profil. Anders der gefürchtete Onkel – dieser ist eher eine graue Eminenz, die wie ein Damoklesschwert über allem schwebt und bleibt die ganze Geschichte lang weitgehend im Dunklen.
Der christliche Aspekt des Romans ist deutlich aber unaufdringlich in die Handlung eingewoben und behandelt Themen wie Gottvertrauen und Nächstenliebe. Die glaubhafte Frömmigkeit der Figuren gibt ein gutes Bild von ihrer Einstellung zum Leben und die sachte eingestreuten Bibelzitate untermauern diese. Natürlich entspinnt sich zwischen den beiden Hauptfiguren eine zarte Romanze, die in einem Happy End mündet – das werde ich wohl nicht zu viel verraten.
Dennoch hat der Roman einige Schwächen, die das Lesevergnügen zwar nicht trüben, dennoch aber nicht unerwähnt bleiben sollen. Das vorliegende Buch ist das dritte in der Texas Ever After-Serie und basiert auf einer modernen Interpretation des Märchens Rotkäppchen. Natürlich sind Parallelen dann gewollt, wirken aber oft künstlich. So zum Beispiel Lettys roter Kapuzenumhang, der in meinen Augen reichlich deplatziert wirkt, wenn man auf der Flucht nicht auffallen möchte oder auch die Märchenassoziation „Hood“ (Red Riding Hood) , „Drake“ (Onkel = der Drache) oder die durch Dornenhecken abgeschirmte „Burg“ eben dieses Onkels: das wirkt alles ein bisschen zu sehr aufgesetzt. Zudem gesundet Philip viel zu schnell wieder von seinem Schüttelfrost und auch die Witwe, die die beiden in ihrer Hütte übernachten lässt, ist ein bisschen arg viel Zufall. Am meisten gestört hat mich aber die Sammlung mittelalterlicher Geräte in der „Burg“ des Onkels. In den USA gab es kein Mittelalter wie in der Alten Welt, die Guillotine und die erwähnten Ritterrüstungen passen zwar zur Märchenkulisse, sind aber wenig glaubhaft insofern, dass Drake Ratcliffe diese alle mit dem Schiff in die Neue Welt hätte schaffen müssen – das halte ich im 19. Jahrhundert doch zu unglaubwürdig.
Insgesamt ist der Roman aber eine Leseempfehlung, die nicht sehr unter seinen Schwächen leidet und auf jeden Fall bei all denen punktet, die historische Romane abseits des Mainstreams und mit christlichen Grundtönen zu schätzen wissen!
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03.02.2026maulwurf123 
"Sag, wo mag die Erbin sein?" ist der neuste Roman von Autorin Karen Witemeyer. Die Taschenbuchausgabe ist seit Anfang Januar im Francke-Verlag mit 352 Seiten erhältlich.
Das Coverbild zeigt eine in rotem Kapuzenumhang gekleidete Frau mitten im Wald. Da im Hintergrund ein Wolf zu erkennen ist, wird beim Betrachten gleich die Erinnerung an das Märchen Rotkäppchen geweckt. Auch beim Lesen
der Geschichte kommen so einige Assoziationen/ Parallelen zu Grimms Märchen auf.
Der Schauplatz der Handlungsgeschichte ist Texas im Jahre 1896. Hier wächst die Protagonistin Letty Hood behütet bei ihrer Großmutter in einem abgeschiedenen Waldstück auf. Als Kind musste sie vor ihrem Onkel fliehen. Dieser hat es auf ihr Erbe abgesehen und um dieses zu Erlangen schreckt nicht einmal vor dem Mord an der eigenen Nichte zurück.
Letty steht inzwischen kurz vor ihrer Volljährigkeit und soll nun in ihre Heimat, nach Houston, zurückkehren. Denn ab ihrem 21.Geburtstag gehört das Vermögen ihr. Für ihre Rückreise engagiert ihre Mutter den Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael. Er soll die junge Frau aufspüren und wohlbehalten zurückbringen. Philip erwartet eine verwöhnte Göre und wird vom Charakter der selbstständigen und mutigen Letty überrascht. Doch je länger die Beiden sich auf der Reise nach Houston befinden, desto größer wird die Gefahr, welche von Lettys skrupellosen Onkel ausgeht...
Der Schreib- und Erzählstil von Autorin Karen Witemeyer ist angenehm leichtfüßig und flüssig. Gleich zu Beginn wird die Neugierde des Lesers geweckt, indem der Roman mit einer packenden Szene aus Lettys Kindheit beginnt. Dieser Prolog liest sich voller Spannung und erklärt die Flucht Lettys zu ihrer Großmutter.
Die einzelnen Figuren sind von Karen Witemeyer detailreich gestaltet worden. Protagonistin Letty ist durch die Zeit bei ihrer Großmutter deutlich geprägt. Eine verzogene Göre erwartet Philip Carmichael vorzufinden und stößt dabei auf eine selbstständige und mutige junge Frau. Zugleich ist Lettys Figur geprägt von Güte, Barmherzigkeit und Gottvertrauen. Als Leser schließt man die Protagonistin schnell ins Herz.
Auch Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael hat das Herz am rechten Fleck - und dies obwohl er viel mit Halunken und ähnlichen zu tun hat.
Die Reise von Texas nach Houston gestaltet sich als dramatisch und spannungsgeladen. Einige Szenen habe ich persönlich leider als etwas überspitzt und übertrieben dargestellt empfunden. Als Beispiel möchte ich hier die Szene in der Hütte während Philips Fieberwahn nennen. Dadurch das die Erzählung sowohl aus der Sicht von Letty als auch Philip abwechselnd erfolgte, zog sich diese sehr in die Länge und das Gefühlsdrama der Beiden wurde arg theatralisch.
Der Bezug zum christlichen Glauben wird an einigen Stellen hervorgehoben, bspw. zitieren Philip und Letty gerade in schwierigen Situationen aus der Bibel. Diese Szenen wirken dabei nicht aufgesetzt oder gezwungen; vielmehr gehört der christliche Glauben und das Vertrauen zu Gott zu den handelnden Figuren dazu.
Der Spannungsbogen der Geschichte ist konstant und das Ende schlüssig.
Bis auf den Kritikpunkt der z.T. überspitzen Romantik habe ich mich gut unterhalten gefühlt und kann den Roman durchaus weiterempfehlen.
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02.02.2026lucy.liest 
Die Geschichte von Scarlett Radcliffe spielt im Texas des Jahre 1896, wo sie unter dem Decknamen Letty Hood bei ihrer Großmutter mitten in den Wäldern aufwächst, auf der Flucht vor ihrem gierigen Onkel, der es auf ihr Erbe abgesehen hat. Kurz vor ihrem 21. Geburtstag soll sie nach Hause zurückgebracht werden und dafür engagiert ihre Mutter den Pinkerton-Detektiv Philip
Carmichael. Weitab von der Zivilisation, um nicht von den Kopfgeldjägern des Onkels entdeckt zu werden, begeben sich die Beide auf eine abenteuerliche Reise. Wird Philip es schaffen, Letty heil zu ihrer Familie zu bringen?
Das Zitat auf Seite 123 fand ich wundervoll: „Aber das war der Preis des Abenteuers. Man musste Bequemes verlassen, um Bemerkenswertes zu erleben.“
Das Buch ist wieder ein herrliche Mischung aus Spannung, Romantik und Humor. Die spritzigen Dialoge fand ich toll und sie haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Die Geschichte ist durchgängig spannend und mitreißend geschrieben und zum Ende wird es sogar dramatisch spannend. Die Sicht wechselt von Philip zu Letty, so kennt man ihre beiden Gedanken und Gefühle. Ich mochte die Tiefe des Buches, durch den Glauben an Gott, der unaufdringlich in die Geschichte eingebaut wurde.
Letty ist eine feinfühlige und trotzdem starke Persönlichkeit. Philip ist der starke Beschützer, aber auch er kommt an seine Grenzen und muss Hilfe annehmen. Besonders gut gefallen hat mir Lettys wolfsähnlicher Hund, der sich ihr immer beschützend zur Seite gestellt hat.
Es ist wieder ein toller Karen Witemeyer Roman, den ich unbedingt empfehlen kann. Er beschert einem ein paar wundervolle Lesestunden und wenn du die Bücher von Karen Witemeyer noch nicht kennst, solltest du unbedingt mal eins lesen.
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28.01.2026Jana 
Karen Witemeyer hat mit diesem Buch und dieser Geschichte wieder einmal etwas ganz Besonderes erschaffen. Ich liebe ihre Bücher, und dieses gehört nun definitiv zu meinen absoluten Lieblingen!
In diesem Buch ist Letty Hood die Hauptprotagonistin. Letty ist eine junge Frau, die mit ihrer Großmutter abgeschieden in einem Wald lebt. Sie muss sich verstecken, denn ihr Onkel hat es auf
ihr Erbe abgesehen und ist bereit, alles zu tun, um es an sich zu reißen. Kurz bevor Letty volljährig wird, muss sie nach Houston zurückkehren – denn dort wartet ein großes Erbe auf sie, das sie jedoch erst mit 21 Jahren antreten kann.
Philip Carmichael ist ein Pinkerton-Detektiv. Er hat den Auftrag, Letty ausfindig zu machen und sie zu ihrer Mutter zurückzubringen. Als er sie trifft, ist sie völlig anders, als er erwartet hätte: einfühlsam, stark und mit einem scharfen Verstand ausgestattet.
Je länger Philip und Letty gemeinsam unterwegs sind, desto mehr bewundert er sie – und gleichzeitig wird die Gefahr immer größer ...
Schon mit den ersten Zeilen wird man direkt mitten ins Geschehen gezogen. Die Spannung ist sofort auf 100, und man möchte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt perfekt zur Geschichte. Auch die im Hintergrund aufgegriffene Thematik des Märchens Rotkäppchen ist hervorragend umgesetzt.
Während des Lesens habe ich mich sehr wohlgefühlt und war am Ende fast traurig, als die Geschichte vorbei war.
Die Charaktere sind großartig ausgearbeitet. Philip ist ein zuverlässiger junger Mann und mir sofort sympathisch gewesen. Letty mochte ich ebenfalls sehr – dank der detaillierten Beschreibungen konnte ich sie mir wunderbar vorstellen. Ihr Charakter ist einfach großartig: Sie stellt sich selbst oft zurück, denkt an andere, ist mutig, klug und abenteuerlustig. Diese Mischung ist einfach toll. Auch der Hund ist eine perfekte Ergänzung, und Lettys Großmutter ist mir sehr ans Herz gewachsen.
Der Glaube und Gott werden dezent in die Geschichte eingebunden und wirken dabei nie aufdringlich oder gezwungen.
Dieses Buch – und auch alle anderen Bücher von Karen Witemeyer – kann und möchte ich von Herzen weiterempfehlen!
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25.01.2026Franziska 
Für den Inhalt bitte den Klappentext lesen.
Ich mag die Bücher von Karen Witemeyer, in dem sie bekannte Märchen adaptiert. Hier wohl "Rotkäppchen". Bis zu einem gewissen Punkt konnte ich das Märchen darin erkennen und es hat mir Spaß gemacht Parallelen zu suchen. Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm und ich war von Anfang an in der Handlung drin. Diese
ist gut aufgebaut und hält die ganze Zeit eine gewisse Spannung. Dadurch wird es nie langweilig. Für mich hätte es sogar am Ende mit etwas weniger Drama auskommen können, aber ich denke sonst hätte bei "Rotkäppchen" wohl etwas gefehlt.
Ganz besonders wertvoll finde ich den Umgang mit dem christlichen Glauben. Beide Protagonisten haben eine lebendige Beziehung zu Gott und ich habe schon lange keinen christlichen Roman mehr gelesen, in dem die Personen sich immerzu an Gott gewandt haben. In den Gebeten wird sehr gut gezeigt, dass sie ihr Vertrauen auf Gott werfen und auf sein Handeln vertrauen. Fehlt nur noch, dass sie auch mal zusammen beten.
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25.01.2026Kristina 
Spannender Roman mit Tiefgang
Texas, 1896: Seit vielen Jahren lebt Letty Hood gemeinsam mit ihrer Großmutter versteckt in den Wäldern, denn nur dort ist sie sicher vor ihrem gierigen und skrupellosen Onkel, der es auf ihr Vermögen abgesehen hat. Nun naht ihr 21. Geburtstag und sie soll nach Houston zurückkehren und ihr Erbe antreten. Ihre Mutter beauftragt Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael
Letty zu finden und sie sicher nach Hause zu bringen. Unterwegs überrascht die junge Frau den Detektiv immer wieder mit ihrem Mut, Stärke und Einfühlungsvermögen.... Doch nicht nur die Mutter schickte jemand los, um Letty zu finden, auch der Onkel lässt sie suchen. Und je näher Letty und ihr Begleiter ihrem Ziel kommen, desto größer wird die Gefahr....
Ich lese die Romane von Karen Witemeyer sehr gern und so habe ich mich auf das neue Buch von ihr gefreut. „Sag, wo mag die Erbin sein?“ ist leicht angelehnt an das Märchen von Rotkäppchen. So zeigt das gelungene Cover Letty in ihrem roten Kapuzenmantel und ihren treuen Wolfshund Rusty.
Die Geschichte beginnt sehr spannend und ich war sofort gefesselt von der Handlung. Letty und Philip sind interessante, vielschichtige und sehr sympathische Charaktere, die ich schnell ins Herz geschlossen habe. Sie stellen sich mutig und entschlossen allen Gefahren unterwegs, sorgen sich aber auch umeinander und teilen Zweifel, Träume und ihren Glauben. Unterwegs entwickeln sich zwischen Letty und Philip tiefe Gefühle. Aber die reiche Erbin und der einfache Detektiv... wie soll das zusammenpassen? Auch Lettys Mutter und Großmutter sind mutige Frauen, die ich gern mochte. Und dann ist da noch der Onkel und seine Helfer und durch sie bleibt die Spannung bis zum Ende hoch.
„Sag, wo mag die Erbin sein?“ erzählt eine spannende Geschichte, voll tiefer Gefühle und mit humorvollen Szenen. Der Schreibstil von Karen Witemeyer lässt sich angenehm lesen, die Personen, Orte und Handlungen sind sehr gut und bildhaft beschrieben. Der Roman hat mich von der 1. Seite an in seinen Bann gezogen. Viel zu schnell ist die letzte Seite gekommen. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter.
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23.01.2026MeineKleineBuecherecke 
Wer bereits ein oder mehrere Bücher von Karen Witemeyer gelesen hat, weiß, dass ihre Romane einfach toll sind! Daher habe ich mich riesig darüber gefreut, dass es nun mit „Sag, wo mag die Erbin sein?“ Nachschub von ihr gibt.
In der Geschichte geht es um Letty Hood, eine junge Frau, die schon seit ihrem 5. Lebensjahr bei ihrer Großmutter aufwächst
– und das fernab von anderen Menschen. Der Grund dafür ist ihr habgieriger und grausamer Onkel, der bereits ihren Vater getötet und es nun auf Lettys Erbe abgesehen hat.
Bereits die ersten Seiten sind höchst dramatisch und sorgten dafür, dass ich sofort in die Geschichte versank und den Roman erst nach vielen Seiten das erste Mal zur Seite legte.
Denn das Buch beginnt mit der traurigen Trennung von Mutter und Tochter, als es zu einem Anschlag auf ihr Heim kommt. Zum Schutz ihres geliebten Kindes sendet Lettys Mutter sie zu ihrer Großmutter, die ab nun gemeinsam mit dem Mädchen auf der Flucht ist. Niemand, vor allem nicht ihr Onkel, darf jemals erfahren, wo sie ist. Nur so können sie das Kind vor dem sicheren Tod bewahren.
Viele Jahre sind seitdem ins Land gezogen und inzwischen steht ihr 21. Geburtstag kurz bevor und somit auch ihre Volljährigkeit und der legale Antritt ihres Erbes. Dafür soll sie nun nach dieser langen Zeit nach Houston zurückkehren, wo ihre Mutter sehnsüchtig auf sie wartet. Denn wenn sie bis dahin überlebt, können sie ihr das Erbe überschreiben und Letty müsste nicht mehr um ihr Leben fürchten und könnte endlich wieder mit ihrer Mutter vereint sein.
Die Theorie ist simpel, doch die Umsetzung alles andere als einfach. Denn nicht nur Lettys Mutter schickt einen Pinkerton-Detektiv, um ihre Tochter und auch die Großmutter zurückzuholen, sondern auch der Onkel hat seine Leute mit dem Auftrag, Letty aufzuspüren und umzubringen, losgeschickt.
Ein Wettkampf gegen die Zeit beginnt...
Ein spannender und trotzdem – wie für Karen Witemeyers Romane typisch – auch sehr humorvoller und romantischer Roman, den ich sehr gerne gelesen habe!
Ich liebe Lettys Art und mochte sie, als auch den jungen Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael sehr gerne. Auch Lettys Mutter und Großmutter sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Der Autorin ist mit dieser Geschichte eine schöne Mischung aus Spannung, Humor und Liebesgeschichte gelungen, bei der auch der Glaube nicht zu kurz kommt und auf natürliche Weise mit ins Geschehen einfließt.
Große Leseempfehlung!
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21.01.2026Steffi 
Um das Erbe ihres verstorbenen Vaters und ihr Leben zu beschützen, musste Letty Hood fliehen. Dank ihrer Großmutter, kann sie in den texanischen Wäldern untertauchen. Bis sie, kurz vor ihrer Volljährigkeit, von Philip Carmichael, einem Privatdetektiv, aufgespürt wird, der sie sicher zu ihrer Mutter begleiten soll. Ihre Rückreise gestaltet sich sowohl spannend, als auch romantisch, da sich beide besser
kennenlernen und anfangen ineinander zu verlieben.
Doch wird, Letty ihr Erbe wohlbehalten antreten können?
Ich bin von der Art und Weise begeistert, wie Karen Witemeyer es schafft, die Protagonisten (wie in einem Märchen) ein Abenteuer erleben zu lassen. Alle Komponenten eines „guten Märchens“ sind enthalten: Der ritterliche Held, der gegen den bösen Drachen gewinnt und die Prinzessin, die gerettet wird, und sich in den Helden verliebt. Gleichzeitig bin ich davon fasziniert, wieviel Liebe in den Details der Geschichte steckt: Die Begegnungen und Hindernisse auf ihrer Rückreise werden am Ende des Buches noch einmal aufgegriffen, und Letty beginnt mit Philip eine eigene neue Zukunft, aufgrund dieser „Wegweisungen“ von Gott. Außerdem birgt die Geschichte definitiv Potenzial, um weitere Bücher damit zu verknüpfen.
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20.01.2026Franziska 
Für den Inhalt bitte den Klappentext lesen.
Ich mag die Bücher von Karen Witemeyer, in dem sie bekannte Märchen adaptiert. Hier wohl "Rotkäppchen". Bis zu einem gewissen Punkt konnte ich das Märchen darin erkennen und es hat mir Spaß gemacht Parallelen zu suchen. Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm und ich war von Anfang an in der Handlung drin. Diese
ist gut aufgebaut und hält die ganze Zeit eine gewisse Spannung. Dadurch wird es nie langweilig. Für mich hätte es sogar am Ende mit etwas weniger Drama auskommen können, aber ich denke sonst hätte bei "Rotkäppchen" wohl etwas gefehlt.
Ganz besonders wertvoll finde ich den Umgang mit dem christlichen Glauben. Beide Protagonisten haben eine lebendige Beziehung zu Gott und ich habe schon lange keinen christlichen Roman mehr gelesen, in dem die Personen sich immerzu an Gott gewandt haben. In den Gebeten wird sehr gut gezeigt, dass sie ihr Vertrauen auf Gott werfen und auf sein Handeln vertrauen. Fehlt nur noch, dass sie auch mal zusammen beten.
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19.01.2026annislesewelt 
Für mich ist Karen Witemeyer ein Garant für gute und unterhaltsame Literatur, sowie wundervolle Lesestunden, und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Ich schlug das Buch auf und war sofort in der Geschichte um nur so durch die Seiten zu fliegen, weshalb ich es auch in einem Rutsch durchgelesen habe.
Es war herrlich und ich hatte sehr viel Spaß dabei.
Ich liebe den Humor der Autorin und die erfrischenden Dialoge ihrer Charaktere.
Neben Letty begleitet man auch Philip und es war schön, die Reise der Beiden mitzuerleben. Es gab Gefahren, Freuden, ein zartes Knistern und viele Abenteuer. Beide sind dabei ungeheuer sympathisch und liebenswert, was es einfacher macht, in sie hineinzufühlen und mitzufiebern.
Der Verlauf war spannend und aufregend und vor allem am Schluss überschlugen sich die Ereignisse, wobei ich sogar mal eine kurze Lesepause machen musste, um wieder zu Atem zu kommen.
Dabei geht es hier um aufopferungsvolle Liebe, Neuanfänge, Leid, das durch Gier verursacht wurde, und Hoffnung auf bessere Tage.
Dabei gibt es eine wichtige Botschaft, die durch die Geschichte klingt und ausgedrückt wird:
"Kein Problem ist größer als unser Gott" (Zitat S. 118). Das sollte uns allen täglich neu bewusst werden, denn es ist so eine wichtige Botschaft.
"Sag, wo mag die Erbin sein" ist somit ein wundervoller Roman, der eine süße und leichte Geschichte mit einer tiefgehenden Botschaft verbindet und großartige Unterhaltung schenkt.
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