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09.04.2026claudi-1963 
"Der Gläubige, der nie gezweifelt hat, wird schwerlich einen Zweifler bekehren." (Marie von Ebner-Eschenbach)
Nach einem schweren Schicksalsschlag, den Lindsey Barnes nur knapp überlebt hat, wagte sie einen Neuanfang in St. Louis. Sie ist jetzt als Privatköchin in verschiedenen Haushalten tätig und engagiert sich auch in der christlichen Gemeinde der Stadt. Nie hätte sie gedacht, dass eine Unachtsamkeit sie wieder
in Schwierigkeiten bringt. In der Küche ihres ehemaligen Jobs begegnet sie einem Leichnam und erhascht kurz einen Blick auf den Mörder. Detective Jack Tucker kümmert sich um diesen Fall und betrachtet Lindsey als eine bedeutende Zeugin. Lindsey scheint jedoch nicht erfreut über Jack zu sein. Er fragt sich, ob er Lindsey schon begegnet ist. Zudem wirkt es so, als wäre Lindsey psychisch instabil. Oder wird dieses absichtlich provoziert, um Jack zu veranlassen, an ihr zu zweifeln? Aber je intensiver Jack sich mit dem Fall beschäftigt, desto mehr verdichtet sich ein Netz aus Lügen und Intrigen.
Meine Meinung:
Im zweiten Band der Unerschrockener Mut-Reihe geht es erneut um die Familie Tucker. Im ersten Band stand Bri Tucker im Mittelpunkt, während sich dieser um ihren Bruder Jack dreht. Der sehr enge Zusammenhalt der Geschwister Tucker ist auch im zweiten Band dieser Krimireihe spürbar. Vermutlich, da alle drei vor ihrer Adoption eine schwere Zeit durchlebt haben. Darüber hinaus verbindet sie ihr intensiver Glaube. Vermutlich wird Jack sich deshalb auch über Lindseys distanzierte Verhalten wundern. Doch insgeheim kann ich gar nicht verstehen, warum jemand den sympathischen Jack nicht mögen sollte. Lindsey hat jedoch tatsächlich einen Grund, den wir im Verlauf der Geschichte erfahren. Aber je näher sich die beiden kommen, umso mehr ist Jack überzeugt, dass Lindsey tatsächlich die Wahrheit spricht. Die Autorin präsentiert erneut einen Kriminalfall, der mit viel Geschick und überraschenden Wendungen aufwartet. Zunächst war ich von Lindseys Abneigung gegen Jack etwas verwirrt, doch als Leser erfahren wir recht schnell, warum sie so reagiert. Es gefiel mir wieder einmal gut, nicht nur einen Kriminalfall zu haben, sondern auch mehr über die Familie Tucker zu erfahren. Besonders schockiert hat mich Jacks Kindheit, in der er viel durchgemacht hat, bevor er ins Heim kam. Was mir an ihm besonders gefällt, ist seine positive Ausstrahlung und Herzlichkeit, die er nicht nur seiner Familie gegenüber zeigt. Zunächst wirkt Lindsey auf mich sehr seltsam, labil und introvertiert. Je besser Jack und sie sich allerdings kennenlernen, desto mehr öffnet sie sich ihm gegenüber. Jedoch ahnt Jack noch nicht, dass Lindsey in größerer Gefahr schwebt. Auch dieser zweite Band überzeugt mit seinem großartigen Plot, dem Einfluss des Glaubens und den persönlichen Lebensumständen der Protagonisten. Für mich hat dieser Kriminalroman dadurch eine ausgeglichene Wirkung und er fesselt bis zum Ende. Ich freue mich auf den dritten Band über Cara Tucker und vergebe ihm 5 Sterne.
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14.03.2026bunte_buecherliebe 
Zwei Jahre nach einer Geiselnahme, die sie nur knapp überlebte, hat sich Lindsey Barnes als Privatköchin ein neues Leben aufgebaut. Ein kompletter Neustart an einem anderen Ort.
Doch dann ist sie wieder zur falschen Zeit am falschen Ort: In der Küche ihres Auftraggebers gerät sie mitten in ein Mordgeschehen und sieht den Täter flüchten.
Sie ist damit eine wichtige
Zeugin, aber Detective Tucker gegenüber ist Lindsey sehr feindselig. Als sich dann mysteriöse Zwischenfälle häufen, wird die Glaubwürdigkeit von Lindsey untergraben. Ist sie psychisch labil oder werden hier gezielt Zweifel gesät?
Mein Eindruck zum Buch:
Ich war direkt gefangen in der Story! Die Autorin hat die Geschichte sehr spannend aufgebaut, die einzelnen Protagonisten gut dargestellt und auch die Personen und das Umfeld gut beschrieben. Trotz der Indizien ist der Fall nicht einfach zu lösen und so hat die Autorin auch mir als Leserin unterhaltsame Stunden beschert. Es blieb es bis zuletzt spannend, wer hier Zweifel sät, und vor allem, ob Lindsey den Intrigen entkommen kann.
Das Buch ist Teil einer Reihe, kann aber auch unabhängig voneinander gelesen werden.
Klare Leseempfehlung!
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26.02.2026Sabine 
Mit dem Roman „Wer die Zweifel sät“ ist Irene Hannon ein spannender und mitreißend geschriebener Krimi gelungen. Bisher kannte ich nur die wunderschöne Hope Harbor Serie von ihr. Dieses Buch zeigt, dass die Autorin außer Liebesromane auch echte Thriller schreiben kann – Kriminalromane liegen ihr definitiv.
In diesem Buch lernt der Leser die Privatköchin Lindsey Barnes kennen, die Zeugin eines
Mordfalls wird. Nach und nach erfährt man, dass sie selbst zwei Jahren zuvor Opfer einer Geiselnahme wurde. Dieses Trauma hängt ihr immer noch nach, doch so langsam schien sich das alles zum Guten zu wenden: neuer Wohnort, neue Gemeinde und einen Psychologen, dem sie vertraut und der ihr immer wieder hilft.
Der zweite Protagonist ist Detective Jack Tucker, der den Mordfall aufklären soll. Für ihn ist Lindsey letztendlich die Einzige, die ihm helfen kann, den Mordfall aufzuklären, sofern sie sich nach diesem erneuten Trauma wieder an Details erinnern kann. Doch Lindseys Glaubwürdigkeit wird im Laufe des Buches mehr und mehr durch mysteriöse Ereignisse in Frage gestellt.
Das Buch ist sehr abwechslungsreich geschrieben, wechselt immer wieder die Perspektive von Lindsey zu Jack und man mag nicht aufhören zu lesen. Ein gelegentlich eingestreuter Chatverlauf steigert die Spannung und man ahnt, wer der Mörder sein könnte. Die Auflösung des Mordfalls ist dann völlig unerwartet. Der Autorin ist es gelungen mich auf eine ganz andere Fährte zu locken.
Der Roman spielt in einem christlichen Umfeld, d. h. beide Protagonisten sind gläubige Christen und so stößt man als Leser ganz natürlich auf Tischgebete und Gemeindeleben. Mir hat diese Kombination aus christlichem Roman, spannendem Thriller und Liebesgeschichte sehr schöne und fesselnde Lesestunden beschert.
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23.02.2026Caro 
„Wer die Zweifel sät“ von Irene Hannon hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Mischung aus Spannung, Emotion und einer feinen Prise Romantik ist der Autorin hervorragend gelungen. Besonders gut gefallen hat mir, wie authentisch die Charaktere gezeichnet sind – ihre Zweifel, Ängste und Hoffnungen wirken sehr real und nachvollziehbar.
Die Handlung bleibt durchgehend spannend, ohne übertrieben zu
wirken, und die Atmosphäre wird sehr bildhaft beschrieben. Man fühlt sich mitten ins Geschehen versetzt. Gleichzeitig regt die Geschichte auch zum Nachdenken über Vertrauen, Wahrheit und Glauben an.
Für mich ein rundum gelungener Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Klare Leseempfehlung für alle, die spannende Geschichten mit Herz mögen!
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16.02.2026LisaDi 
Fesselnd von der ersten Seite an
Dieses Buch hat mich wirklich von der ersten Szene an gepackt.
Die Geschichte beginnt scheinbar ganz alltäglich: Lindsey arbeitet als Privatköchin und fährt noch einmal bei ihrer Auftraggeberin vorbei, weil sie in der Küche etwas vergessen hat. Ein alltäglicher Moment, bis sie plötzlich über eine Leiche stolpert. Und noch schlimmer: Sie sieht den Täter fliehen.
Dieser Einstieg ist so intensiv geschrieben, dass ich sofort mitten im Geschehen war. Kein langes Vorgeplänkel, sondern direkt Spannung.
Am Anfang ahnt man noch nichts von dem, was Lindsey bereits durchgemacht hat. Erst nach und nach erfährt man, dass sie vor zwei Jahren eine Geiselnahme nur knapp überlebt hat. Als mir das bewusst wurde, hat sich mein Blick auf sie komplett verändert. Plötzlich wirkten ihre Unsicherheit, ihre innere Anspannung und ihr vorsichtiges Verhalten noch viel nachvollziehbarer. Es war berührend zu sehen, wie sehr diese Erfahrung sie geprägt hat und gleichzeitig, wie sehr sie versucht, trotzdem wieder ein normales Leben zu führen. Genau das hat sie für mich so menschlich und greifbar gemacht.
Als dann merkwürdige Zwischenfälle beginnen, die ausgerechnet ihre Glaubwürdigkeit infrage stellen, wurde es richtig beklemmend. Ist sie eine verlässliche Zeugin oder spielt ihr ihre Vergangenheit einen Streich? Dieses ständige Hinterfragen hat mich beim Lesen total beschäftigt. Ich habe wirklich mitgerätselt und immer wieder meine Meinung geändert.
Auch Detective Jack Tucker ist keine klischeehafte Figur. Zwischen ihm und Lindsey herrscht zunächst spürbare Distanz. Er braucht Fakten, sie kämpft mit alten Ängsten und neu gesäten Zweifeln. Gerade diese Spannung zwischen rationaler Ermittlungsarbeit und emotionaler Verletzlichkeit fand ich sehr gelungen. Die Beziehung entwickelt sich langsam und glaubwürdig, ohne vom eigentlichen Kriminalfall abzulenken.
Was mir besonders gefallen hat, ist dieses feine psychologische Spiel: Jemand scheint ganz gezielt Zweifel zu säen, nicht nur bei den Ermittlern, sondern auch bei Lindsey selbst. Dieses perfide Netz aus Lügen und Manipulation hat mich bis zum Schluss gefesselt.
Für mich war das eine unglaublich stimmige Mischung aus Spannung, emotionaler Tiefe und starken Figuren. Ich habe mitgefiebert, mitgelitten und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
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09.02.2026meister06 
Das Buch ,,Wer die Zweifel sät‘‘ ist wirklich ein grandioses Buch. Ich habe es verschlungen und mich immer auf die Lesestunden gefreut.
Die Geschichte handelt von Jack Tucker, einem Detective, der einen Mord um einen wohlhabenden Mann aufklären soll und die einzige Zeugin, Lindsay Barnes, die Köchin des Ermordeten, ihm mit eisiger Feindseligkeit begegnet. Und nicht nur das, sondern häufen
sich auch mysteriöse Zwischenfälle um diese, welche auch die Glaubwürdigkeit von Lindsay stark in Frage stellen und Jack nun einer schweren Aufgabe gegenübersteht.
Es handelt sich hierbei um den zweiten Band einer Lesereihe, aber auch ohne das erste Buch gelesen zu haben kann man dieses Buch unabhängig davon gut lesen. Aber spätestens nach diesem Buch wird man sich definitiv auch das erste Band kaufen.
Schon das Cover sieht ein wenig geheimnisvoll aus, der Klappentext hat mich neugierig gemacht und die Erzählung hat mich begeistert. Ich wurde nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist super fließend, leicht verständlich und einfach nur perfekt. Der Spannungsbogen hält bis zur letzten Seite an und man möchte gar nicht aufhören zu lesen. Aber auch die nötige Portion an Romantik kommt hier nicht zu kurz und man kommt auch hier auf seine Kosten. Irene Hannon ist es gelungen einen grandiosen Roman zu schreiben mit Nervenkitzel pur, Spannung ohne Ende, unvorhersehbaren Wendungen und einer reizenden Liebesgeschichte dazwischen. Ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand geben, um schneller zu erfahren, wer der Mörder ist. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten, nur so viel, diesen Ausgang hätte ich nie erwartet oder erahnt.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dieses Buch ist mega lesenswert und einfach nur genial. Es hat 5 Sterne voll verdient und ich kann es jedem, der Krimis mag, von Herzen empfehlen. Ich freue mich schon auf den dritten Band dieser Reihe.
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09.02.2026Martinchen 
Emotional, fesselnd, spannend
Lindsey Barnes hat sich zwei Jahre nach einer Geiselnahme ein neues Leben aufgebaut. Sie arbeitet als Privatköchin und engagiert sich ehrenamtlich in ihrer Gemeinde. Doch dann ist sie zur falschen Zeit am falschen Ort, denn sie sind den Täter entkommen. Ausgerechnet Detective Jack Tucker ermittelt in diesem Fall, dem Lindsey mit Feindseligkeit begegnet.
Bereits auf den ersten
Seiten baut Irene Hannon Spannung auf, denn sie hält sich nicht mit Vorgeplänkel auf, sondern springt nahezu direkt in die Szenerie mit allen Details. Natürlich gibt es auch sehr schnell die ersten Indizien. Ist es wirklich ein leicht zu lösender Fall für Jack Tucker? Nein, ist es nicht, denn ausgerechnet seiner wichtigen Zeugin passieren merkwürdige Dinge, die ihre Glaubwürdigkeit untergraben.
Irene Hannon beschreibt ihre Protagonisten lebendig und authentisch. Sie zweifeln, an sich, an ihrer Urteilskraft, an ihrem Umfeld. Genau das macht das Lesen so spannend, denn die Fragen, die sich die Charaktere stellen, stellt sich auch die Leserin. Ist es Zufall, ist es Einbildung oder ist es real? Was genau verbirgt der als Handwerker arbeitende Hank?
Lindsey ist trotz ihrer Unsicherheiten, die die Ereignisse verursachen, eine selbstbewusste Frau, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Ihr Gegenüber Jack Tucker urteilt nicht vorschnell, sondern zieht alle Möglichkeiten in Betracht, wenn auch mit einem kleinen Schubs. Vom ersten Treffen der beiden ist auch klar, dass es eine Anziehung von beiden Seiten gibt. Da beide eine Vergangenheit haben, braucht es etwas Zeit und Geduld, damit sich hier etwas entwickelt. Irene Hannon gelingt es ausgezeichnet, hier genau die richtige Dosis einfließen zu lassen. Besonders gefallen hat mir, dass Lindsey und Jack offen und ehrlich zueinander sind. Hank überwindet sich ebenfalls und erzählt seiner Frau Dinge aus seiner Vergangenheit, die sie nicht gewusst hat.
Der Schreibstil ist flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Für mich kristallisierte sich ein Verdächtiger heraus, wobei das Motiv zunächst etwas unklar war. Alle Fragen werden nachvollziehbar geklärt. Ein Epilog rundet die Geschichte perfekt ab.
Fazit: ein spannender und emotionaler Krimi mit Tiefgang
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08.02.2026Photon 
Faszinierende Story!
Ich liebe Krimis, bei denen der Leser den handelnden Personen Stück für Stück näherkommt und ihre Motivation, Vergangenheit und Charakter kennenlernt.
Lindsey, um die sich die Geschichte dreht, hat vor zwei Jahren, nur knapp eine Geiselnahme überlebt. Sie hat lange gebraucht, um das Trauma zu überwinden. Sie ist deshalb weit weggezogen und arbeitet inzwischen als private Köchin für
betuchte Kunden. Dafür kommt sie in die Häuser ihrer Kunden und kocht dort für besondere Gelegenheiten. Sie hat in ihrer Nachtbarschaft einer Kirchengemeinde gefunden, in deren Mitte sie sich wohlfühlt und engagieren kann. Die Geschichte beginnt damit, dass Lindsey einige ihrer Kochutensilien aus dem Haus eines ihrer Kunden holen will. Dabei findet Sie den Besitzer des Hauses erstochen in der Küche vor und als das nicht genug ist, befindet sich der Mörder noch im Haus. Lindsey kann sich verstecken und einen kurzen Blick auf den Täter erhaschen, der eine Maske trägt. Der Mann verschwindet und Lindsey kann die Polizei alarmieren. Nun beginnt die Polizei ihre Routine abzuspielen. Der leitende Ermittler Jack Tacker wird nicht schlau aus der Zeugin, die ihm sofort große Ablehnung entgegenbringt. Die Polizei konzentriert ihre Suche auf das Umfeld des Ermordeten. Ein Veteran, der kleinere Arbeiten, für den ermordeten Hausbesitzer erledigt und bei dem im Auto eines der gestohlenen Schmuckstücke gefunden wird, gerät schnell unter Verdacht.
In den darauffolgenden Tagen kommt es zu einer Reihe von Angst einflößenden Zwischenfällen, die Lindseys Verlässlichkeit als Zeugin untergraben. Sie selbst beginnt zu zweifeln, ob sie sich das alles nur einbildet, sie sucht deshalb Hilfe bei ihrem Psychiater, der sie wegen des alten Traumas behandelt. Der leitende Ermittler fragt sich, kann er seiner Zeugin vertrauen?
Auch bei mir als Leser kamen Zweifel, weil es keine Beweise für die Zwischenfälle gab.
Wie es sich für einen guten Krimi gehört, nimmt die Handlung von Seite zu Seite immer mehr Fahrt auf, bis ich zum Ende hin einfach nur weitergelesen habe, um das Ende der Geschichte und zur Auflösung zu kommen.
Eine spannende Handlung mit interessanten Charakteren. Es entstehen immer wieder Zweifel bei den Ermittlern und dem Leser, ob ihre Zeugin wirklich glaubwürdig ist. Dadurch ist bei mir so viel Spannung entstanden, dass es aussichtslos war, das Buch auf den letzten Seiten beiseitezulegen. Ein Muss für jeden Krimi Fan!
Fazit: spannend, unterhaltsam, fesselnd und eine faszinierende Story
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08.02.2026Mareike 
Ein absolut gelungener und fesselnder Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legen mag!
Lindsey hat in ihrem Leben schon genug erlebt und sehnt sich an diesem neuen Ort, mit neuem Job und neuen Freunden nach einem ruhigen, friedlichen Leben. Doch ein unbekannter Mörder macht ihr dabei einen Strich durch die Rechnung und kurze Zeit später steht sie vor
der Frage, ob sie sich selbst überhaupt noch trauen kann.
Für Jack beginnt dieser Tag wie jeder andere: er hat einen Mord aufzuklären. Doch schon bald wird aus diesem Job viel mehr. Er beeinflusst nicht nur seine Freizeit, er stellt sein ganzes Leben auf den Kopf und er merkt, dass er weit über seine Grenzen gehen muss, um diesen Fall lösen zu können. Die Zeit beginnt jedoch, gegen ihn zu laufen...
Ich liebe Irene Hannons Bücher, egal ob Roman oder Krimi, und ich habe noch kein Buch von ihr gelesen, das ich nicht weiterempfehlen würde. Auch dieses bildet hier keine Ausnahme!
Das Buch handelt unter anderem von einer Freundschaft, die auch dann Stand hält, wenn es hart auf hart kommt; Freunde, die beten, unterstützen, ein offenes Ohr haben.
Auch Schuld und Vergebung spielen eine große Rolle. Sich selbst und anderen vergeben zu können klingt gut und schön, doch es kann so schwer sein, wenn die Handlungen und Entscheidungen von damals auch heute noch Auswirkungen haben. Kann es trotzdem gelingen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und von dieser Last der Schuld frei zu werden?
Zudem stehen Jack und Lindsey beide vor der Frage, ob sie auf Gottes guten Plan vertrauen können, auch oder gerade wenn sie selbst machtlos sind und die Hoffnung auf eine gute Wendung langsam schwindet.
Der Schluss der Geschichte war für mich noch einmal ein richtiger Höhepunkt! Der Autorin gelingt ein langer, aber richtig guter(!) Spannungsbogen und ein, für mich, unerwartetes Ende.
Während des ganzen Buches kann der Leser miträtseln, wer am Ende wohl der Mörder ist. Das hat mir besonders gut gefallen und ich selbst musste mich immer mal wieder umentscheiden, wer meiner Meinung nach der Täter ist..
Jacks Schwestern treten immer mal wieder auf und das „Wiedersehen“ mit ihnen hat mich sehr gefreut! Trotzdem ist für das Lesen dieses Buches kein Vorwissen aus Band 1 nötig, im Gegenteil. Ich fand es sehr schön, dass nur persönliches der beiden eine Rolle spielt, sodass man im Anschluss an dieses Buch den ersten Band lesen kann, um Bris Geschichte kennenzulernen.
Am Ende gibt es von mir deshalb verdiente 5 Sterne für diesen fesselnden Krimi und gelungenen Band 2. Von mir eine große Leseempfehlung für alle Krimi- und Irene-Hannon-Fans!
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06.02.2026Naomi 
Lindsey taucht kurz nach einem Mord an dessen Schauplatz auf. Doch kann Detective Tucker seiner Zeugin trauen? Traumatische Erlebnisse von vor einigen Jahren sowie merkwürdige Vorkommnisse säen Zweifel in ihm...
Die Protagonisten waren authentisch und vielseitig - es hat Freude gemacht, sie kennenzulernen und zu beobachten. Trotz der überwiegend ernsten Themen, kam hier auch immer wieder eine gewisse Portion Witz
und Leichtigkeit durch.
Die Kombination aus spannenden Krimi, Liebesgeschichte und christlichem Roman hat mir richtig gut gefallen. Irene Hannon hat die verschiedenen Aspekte der Geschichte gut ineinandergreifen lassen. Die Spannung kam hierbei definitiv nicht zu kurz!
Leider gab es gelegentlich kleine Ungereimtheiten am Text, die aber auch auf die Übersetzung zurückzuführen sein könnten. Da bin ich beim Lesen kurzzeitig gestolpert, sehr störend war es aber nicht.
Mein Fazit:
Wer gerne Krimis oder Thriller liest und ebenso christliche Romane, wird hier ganz auf seine Kosten kommen.
Dieses Buch ist tatsächlich ein Folgeband - ich freue mich, auch noch den vorherigen zu lesen
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04.02.2026MeineKleineBuecherecke 
Wieder ein super spannender und sehr gut geschriebener Thriller von Irene Hannon, die mich mit ihrem Schreibstil und ihren Geschichten jedes Mal aufs Neue begeistert!
Was mich an der Autorin so fasziniert ist, dass sie eine wunderschöne Liebesgeschichte genauso gut schreibt, wie einen nervenaufreibenden Thriller! Was für ein Talent!
In „Wer die Zweifel sät“ lernen wir Lindsey Barnes kennen. Vor zwei
Jahren wurde sie Opfer einer Geiselnahme und hätte damals beinahe ihr Leben verloren. Inzwischen lebt sie in St. Louis und arbeitet dort als Privatköchin. Endlich scheint sich das Blatt zum Guten zu wenden, denn auch ihre Gemeinde tut ihr gut und die Sitzungen bei ihrem Psychologen helfen ihr auch sehr.
Doch dann geschieht das Unfassbare: Lindsey ist zum zweiten Mal zur falschen Zeit am falschen Ort und wird zum Zeugen eines Mordes. Ein weiteres Mal entrinnt sie dem Tod nur knapp. Sie hat aus ihrem Versteck wenig vom Täter gesehen und der Killer hat sie – Gott sei Dank – nicht gesehen.
Leider endet ihre Geschichte aber nicht mit einem „nochmal knapp gut gegangen“. Denn bald schon kommt es zu vielen, äußerst seltsamen und immer gefährlicher werdenden Vorfällen in ihrem Leben. Das Problem dabei? Es gibt nie Zeugen und so kommt es, dass die Ermittler - inklusive dem für den Fall zuständige Detective - ihr nicht recht glauben wollen und somit auch ihre Glaubwürdigkeit als Zeugin für den Mordfall sinkt.
Die Folge des Traumas in Verbindung mit ihrer schlimmen Erfahrung vor zwei Jahren – ja, das wird wohl der Grund für ihre Wahnvorstellungen und Labilität sein. Die Zweifel, die gesät werden, erreichen irgendwann sogar Lindsey selbst.
Bildet sie sich alles wirklich nur ein? Wird sie langsam verrückt?
Doch eine Aussage von Detective Jack Tuckers Schwester Brie (die wir bereits von dem vorherigen Band kennen) führt dazu, dass Jack anfängt, den Fall und alle Geschehnisse in einem anderen Licht zu sehen.
Vielleicht ist Lindsey alles andere als labil und jemand spielt seine Spielchen mit ihr – und auch den Ermittlern.
Bald schon wird die Gefahr für die Köchin und einzige Zeugin des Mordes immer realer und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...
Ganz, ganz große Leseempfehlung – allerdings nur, wenn ihr gute Nerven habt!
Ich fand den Roman jedenfalls super und freue mich schon auf den nächsten Band (die übrigens alle unabhängig voneinander gelesen werden können).
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26.01.2026Märchens Bücherwelt 
Während der erste Band die Geschichte von Brie Tucker erzählte, rückt im zweiten Teil ihr Bruder Jack in den Mittelpunkt. Als Ermittler wird er in einen Mordfall hineingezogen, bei dem die Privatköchin Lindsey eine Schlüsselrolle spielt – und zugleich die einzige Hauptzeugin ist. Doch je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto mehr verdichten sich Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit. Unerklärliche Zwischenfälle,
widersprüchliche Eindrücke und Lindseys traumatische Vergangenheit, die erst zwei Jahre zurückliegt, lassen die Grenzen zwischen Wahrheit, Erinnerung und Verdrängung zunehmend verschwimmen.
Aus der Beobachterperspektive entfaltet sich ein spannungsgeladener Roman, in dem die Autorin gekonnt mit den Erwartungen der Leser spielt. Immer wieder meint man, die Wahrheit erkannt zu haben, nur um diese Einschätzung kurz darauf wieder verwerfen zu müssen. Verdachtsmomente wechseln rasch, neue Wendungen tauchen auf, und das Gefühl, bewusst in die Irre geführt zu werden, zieht sich konsequent durch die Handlung. Besonders Lindseys anfangs abweisendes Verhalten gegenüber Jack wirkt zunächst befremdlich, gewinnt jedoch mit fortschreitender Handlung an Tiefe und Nachvollziehbarkeit.
Der Spannungsbogen steigert sich kontinuierlich bis hin zu einem packenden Finale, das zwar auf mehreren Zufällen basiert, dennoch mit einem echten Überraschungseffekt überzeugt. Die Auflösung trifft unerwartet und zeigt, wie geschickt die Autorin falsche Fährten gelegt hat – ein gelungenes Verwirrspiel, auch wenn das zugrunde liegende Motiv stellenweise etwas komplex und verworren erscheint.
Die Charakterentwicklung von Jack und Lindsey ist ein zentraler Punkt des Romans. Beide Figuren wirken menschlich, verletzlich und glaubwürdig in ihrem Umgang mit Schuld, Zweifel und traumatischen Erfahrungen. Ergänzt wird die ernste Grundstimmung durch ausgewogene Einblicke in Jacks beruflichen Alltag sowie durch humorvolle und herzliche Szenen mit seinen Schwestern, die der Geschichte wohltuende Leichtigkeit verleihen. Eine dezente, angenehm zurückhaltende Romantik fügt sich harmonisch in die Handlung ein, ohne den Krimianteil zu überlagern.
Etwas mehr christliche Tiefe in den besonders schweren Momenten hätte der Geschichte zusätzlichen Halt geben können, da diese Aspekte überwiegend auf Gemeindeleben, Bekanntschaften und Tischgebete beschränkt bleiben. Dennoch lässt sich der Roman unabhängig vom ersten Band lesen, auch wenn die fortlaufenden Einblicke in Jacks Familie das Verständnis für sein Handeln vertiefen.
Insgesamt eine spannende, emotional geprägte Fortsetzung mit leichtem amerikanischem Flair und hohem Lesesog.
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23.01.2026Jana 
„Wer die Zweifel sät“ ist der zweite Teil einer Reihe. Der erste Band trägt den Titel „Wer das Feuer schürt“.
Bereits der erste Teil hat mir gut gefallen, und auch der zweite Band konnte mich wieder überzeugen.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lindsey Barnes. Sie hat sich in St. Louis ein neues Leben aufgebaut und arbeitet dort als Privatköchin. Vor zwei
Jahren hat sie nur knapp eine Geiselnahme überlebt – ein Erlebnis, das sie bis heute nicht loslässt. Eigentlich scheint ihr Leben nun wieder gut zu werden, doch das Glück hält nicht lange an.
Bei einem Auftrag stößt Lindsey in der Küche eines Kunden auf eine Leiche – und sieht sogar noch den flüchtenden Täter.
Für die Ermittlungen ist Detective Jack Tucker zuständig. Lindsey begegnet ihm von Anfang an mit großem Misstrauen und spürbarer Ablehnung. Sie ist die wichtigste Zeugin, doch um sie herum geschehen immer mehr seltsame Dinge, für die es keine handfesten Beweise gibt. Alles basiert auf Lindseys Wahrnehmung und ihren Erzählungen. Für Jack stellt sich schließlich die entscheidende Frage:
Ist Lindsey psychisch wirklich stabil – oder versucht jemand ganz gezielt, Zweifel an ihr zu säen?
Das Buch behandelt Themen wie Angst, Zweifel, Wahrheit und die menschliche Psyche – alles sehr spannende Aspekte, die hier gut miteinander verwoben sind. Auch das Cover hat mir sehr gut gefallen: Es passt hervorragend zur Atmosphäre des Krimis und spiegelt die düstere, spannungsgeladene Stimmung der Geschichte perfekt wider.
Besonders gelungen fand ich die Darstellung von Lindseys Gedanken und Gefühlen. Sie wirken sehr real, man leidet und zweifelt regelrecht mit ihr mit, fast so, als würde man das Geschehen selbst erleben. Die Geschichte ist durchgehend spannend, und es tauchen auch Figuren aus dem ersten Band auf, was mir sehr gefallen hat.
Als kleines Highlight am Rande haben mich auch die kulinarischen Beschreibungen begeistert – sie waren äußerst appetitlich.
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die Krimis und spannende Geschichten mit psychologischem Tiefgang mögen.
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22.01.2026Susanne Hitz 
Das Buch "Wer die Zweifel sät" war das erste Buch dieser Autorin in diesem Genre. Es hat mich nicht überzeugt. Die Krimihandlung war platt und vorhersehbar. Es war mir bereits auf den ersten Seiten klar, wer der Böse ist. Zwischendurch kam ein wenig Spannung auf, aber vor allem das Ende war dann an den Haaren herbeigezogen. Auch die romantische
Handlung war unrealistisch und melodramatisch. Der Blick auf die Ehe, den das Buch darin propagiert, zeugt von grobem Unverständnis eines durchschnittlichen Ehealltags. Im Ganzen kann ich das Buch nicht weiterempfehlen.
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17.01.2026Milena Rieger 
Also hätte Lindsey in den letzten Jahren nicht schon genug mitgemacht, findet sie sich an ihrem neuen Arbeitsplatz plötzlich an einem Tatort wieder: Ihr Arbeitsgeber wurde ermordet und Lindsey sieht noch den Täter, bevor dieser flüchtet. Detective Jack Tucker, der erst große Hoffnung in Lindsey als einzige Zeugin setzt, muss sich schnell eingestehen, dass dieser Fall alles andere als
einfach wird.
Hinzu kommen einige Vorfälle in den folgenden Wochen, die Lindseys Glaubwürdigkeit infrage stellen. Während Lindsey gar nicht weiß wie ihr geschieht, steht Jack vor der Frage was nun die Wahrheit ist. Ist seine einzige Zeugin psychisch labil oder schwebt sie in höchster Gefahr?
Ich habe mich schon sehr auf dieses Buch gefreut, nachdem mir der erste Teil dieser Reihe ("Wer das Feuer schürt") schon so gut gefallen hat. Man trifft in diesem Buch zwar auf bekannte Gesichter, die Handlung steht aber für sich, sodass man den ersten Band nicht gelesen haben muss, um folgen zu können.
Im Vordergrund steht die Privatköchin Lindsey, die ein ganz schönes Päckchen zu tragen hat und gerade dabei ist sich beruflich neu aufzustellen, sowie Detective Jack Tucker. Beide wissen was es bedeutet mit traumatischen Erlebnissen umzugehen und sich wieder ins Leben zu kämpfen. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen und die Beziehungsebene hat den spannenden Teil des Buches wunderbar ergänzt.
Das Buch hat für meinen Geschmack genau das richtige Maß an Spannung, wenn ich auch zugeben muss, dass gegen Ende doch recht viele "Zufälle" aufeinander treffen. Da hätte ich mir etwas mehr Ermittlungsarbeit statt "glücklicher Fügung" gewünscht. Aber alles in allem habe ich das Buch sehr gerne gelesen und wurde wunderbar unterhalten, daher kann ich darüber hinwegsehen. ;)
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