Kundenstimmen
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18.02.2026my_own_booklove 
Swantje nahm mich in ihrem Roman mit auf einen Pferdehof im schönen Illertal. Das winterliche Setting und die schöne Beschreibung des Hofes und der Umgebung haben dazu geführt, dass ich mich dort gleich sehr wohl gefühlt habe.
Protagonistin Lina war mir von Anfang an total sympathisch. Da dieses Buch Band drei der Reihe ist und ich leider die beiden vorherigen
Bände nicht gelesen habe (was ich aber auf jeden Fall noch nachholen werde), kann ich zwar über Linas Entwicklung bis hierher nicht viel sagen, aber so wie ich es heraus lesen konnte, ist sie zumindest auf dem Pferderücken noch kein Profi.
Die Geschichte war genau so wie ich mir einen "Teeniepferderoman" vorstelle. Es gibt einen idyllischen Pferdehof, total nette Besitzer, ein Team von Reitschülern und natürlich ein Problem, dass es gemeinsam zu lösen galt. Außerdem durfte auch die Romantik nicht fehlen und was mir am aller Besten gefallen hat, dass auch das Glaubensleben, der verschiedenen Personen hier nicht nebensächlich abgehandelt wurde, sondern ein fester Bestandteil der Story war. Der tiefe Glaube der Personen und die Zuversicht, dass Gott immer eine Antwort und eine Lösung parat hat, fand ich eine wirklich tolle Botschaft.
Auch der Schreibstil von Swantje war einfach total schön zu lesen. Genau richtig für die hier angesprochene Altersgruppe.
Aus all diesen Gründen kann ich Euch allen diesen tollen Pferderoman aus tiefstem Herzen empfehlen. Ich bin zwar keine 15 mehr aber auch mit 45 konnte ich mich noch einmal in meine Jugend auf dem Rücken der Pferde zurückversetzen und mir damit eine wundervolle Lesezeit gestalten.
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11.02.2026Elfie 
„...Im schwachen Mondlicht sah ich, wie sich die winterkahlen Bäume im Sturm bogen. Das Knarren und Ächzten der knorrigen Äste war sogar durch das offene Fenster zu hören...“
Der Sturm in der Nacht hat Lina und Steffi, ihre beste Freundin, die bei ihr übernachtet hat, aus dem Schlaf geweckt. Glücklicherweise sind an Haus und Grundstück keine Schäden zu verzeichnen.
Die Autorin
hat ein abwechslungsreiches Jugendbuch geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Es ist der dritte Band. Günstig ist es, wenn man die Reihe von Anfang kennt, da die Geschichten aufeinander aufbauen.
Lina macht sich Sorgen um den Reiterhof von Kathe. Und sie sollte recht behalten. Dort hat es nicht nur das Dach von Haus und Scheune beschädigt. Lina trifft Kathe nicht an. Zwei der Ponys sind ebenfalls verschwunden. Tatkräftig beginnt Lina, die Scherben der Ziegel wegzuräumen.
Das Buch enthält eine Menge an Informationen über die Haltung von Pferden und den Umgang mit ihnen.
„...Wenn du mit Pferden arbeitest, musst du lernen, ihre Sprache zu sprechen. Du musst dich so verhalten, wie sie in der Herde untereinander kommunizieren. Du schickst sie weg, nicht umgekehrt...“
Auf den Reiterhof soll ein Neujahrsfest stattfinden. Damit das überhaupt möglich ist, wird jede Hand gebraucht, um die nötigsten Schäden zu beseitigen. Gut wird beschrieben, wie sich hier die Reitschüler einbringen. Auch Steffi hilft, obwohl sie mit Reiten nichts am Hut hat.
Lina erfährt kurzfristig, dass ihr Freund Jonas für ein halbes Jahr nach Schottland geht. Man hat ihm einen Platz in einem Sportinternat angeboten. Dort kann er seine Fähigkeiten im Handball vervollkommnen. Natürlich lässt das Lina nicht kalt. Eine solche Trennung will verkraftet werden.
In schwierigen Situationen ist Oma Anneliese der Ankerpunkt für Lina. Mit ihrem Glauben und ihrer Lebensweisheit findet sie meist die richtigen Worte.
„...Was man für eine Durststrecke hält, muss nicht wirklich immer eine sein. Weißt du, Lina, Jonas ist nicht derjenige, der dich vollständig oder glücklich macht. Sieh seine Abwesenheit eher als Möglichkeit, mehr Zeit für dich zu haben...“
Und diese Zeit braucht Lina, denn für die Reparaturen auf dem Reiterhof fehlt Geld. Ob den Jugendlichen etwas einfällt, wie sie Kathe helfen können? Ein Verkauf von Ponys ist keine Option.
Natürlich gibt es auch einige positive Überraschungen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist stimmig und lebensnah.
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31.01.2026maulwurf123 
Die Reihe 'Isländer im Illertal' hat mit dem Titel "Wind in der Mähne" nun einen dritten Band erhalten. Autorin dieses Romans für Teenager ist Swantje Schöniger. Auch ohne Kenntnisse von den ersten beiden Teilen kann man der Geschichte gut folgen, doch um ein uneingeschränktes Lesevergnügen zu haben, ist es natürlich ratsam vorab zunächst "Freundschaft auf vier Hufen" (Band 1)
und "Viel Wirbel um Stanja" (Band 2) zu lesen.
Als Taschenbuchausgabe ist "Wind in der Mähne" mit ca. 288 Seiten im Francke-Buchverlag Anfang Januar dieses Jahres erschienen. Das Coverbild ähnelt von der Gestaltung her den ersten beiden Bänden und hat Wiedererkennungswert.
Und darum geht es genau: Für Protagonistin Lina beginnt das neue Jahr sehr turbulent, denn ein heftiger Wintersturm richtet großen Schaden bei Kathe und den Ponys an. Wie soll es nur weitergehen? Und ausgerechnet jetzt reist Jonas für einen Schüleraustausch nach Schottland während zeitgleich der unberechenbare Bruder ihrer neuen Mitschülerin Johanna versucht bei Lina zu landen.
Der Schreibstil von Swantje Schöniger ist angenehm flüssig und leichtfüßig zu lesen. Auf authentische Art und Weise schafft es die Autorin das Gefühlsleben der jungen Protagonistin zu schildern. Auch als erwachsene Leserin habe ich mich wieder in meine Teenagerzeit zurückversetzt gefühlt und kann mir daher gut vorstellen, dass sich die junge Zielgruppe mit Lina identifizieren kann.
Der Spannungsbogen zieht sich konstant durch die Geschichte. Ich persönlich habe daher das Buch in nur einem Nachmittag verschlungen - wollte ich doch unbedingt wissen, wie es nun weitergeht mit Lina und co.
Die Themen Freundschaft, erste Liebe und Schmetterlinge im Bauch sowie Gottes Glauben und Zuversicht werden gelungen von der Autorin miteinander verflochten. Der christliche Hintergrund wirkt in keiner Weise aufdringlich oder belehrend.
Gerne vergebe ich fünf Sterne.
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