
Das Haus der großen Träume
PJ McKinley träumt seit Jahren davon, in ihrer Heimatstadt eine eigene Pension mit angeschlossenem Restaurant zu eröffnen. Doch der talentierten Köchin und Konditorin fehlt es am Wesentlichen: Sie verfügt weder über die finanziellen Mittel noch über die geeignete Lokalität, um ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen.
Als die Besitzerin einer wunderschönen historischen Villa im Ort einen Wettbewerb auslobt und dem Gewinner ihr Haus in Aussicht stellt, scheint PJs Traum mit einem Mal zum Greifen nah. Wäre da nur nicht ein Mitbewerber, der ebenfalls unbedingt gewinnen will. Und dessen Pläne so herzergreifend klingen, dass PJ ihm das Haus sogar fast freiwillig überlassen hätte ...
Format: ePUB
Bestellnummer: 331756
ISBN: 978-3-86827-756-2
Erschienen im Juni 2017
Preishit
Papierausgabe vergriffen.
€ 12,99 inkl. MwSt.
Leseprobe
Kapitel 1
PJ McKinley wollte gerade das Licht ausmachen, als sie ein Geräusch hörte. Reglos blieb sie in ihrem Bett sitzen, die Hand über dem Tablet erstarrt.
Rums.
Wahrscheinlich war es nur der Wind. Oder die alte Heizung oder ein loser Fensterladen.
Sie wohnte erst seit einer Woche in ihrem Haus und war mit den Geräuschen noch nicht vertraut. Sie sollte sich entspannen, anstatt sich von nichts und wieder nichts einen Schrecken einjagen zu lassen.
PJ speicherte die Änderungen, die sie gerade an ihrem Marketingplan vorgenommen hatte. Inzwischen war der Plan beinahe perfekt. Noch zwei Tage. Sie holte tief Luft und sog den würzigen Duft der Fettuccine Carbonara ein, die sie vor ein paar Stunden gekocht hatte. Nächstes Mal würde sie statt Frühstücksspeck Pancetta nehmen, um etwas weniger Rauchgeschmack zu bekommen. Und vielleicht ein bisschen weniger Parmesan und dafür einen Schluck Weißwein.
Bumm.
Das Geräusch kam ganz aus der Nähe. Von der Veranda. Hastig schwang PJ die Füße aus dem Bett. Das war zwar noch kein Fall für den Notruf, aber sie würde sich deutlich besser fühlen, wenn sie ihr Handy in der Hand hielt. Leider hatte sie es zum Aufladen in der Küche gelassen. Das Herz schlug ihr bis zum Hals.
Hör auf, dich verrückt zu machen, PJ.
Dies war Chapel Springs und nicht Indianapolis. Aber sie war es gewohnt, auf einem Campus zu wohnen, umgeben von Dutzenden Studenten, nicht allein. Und schon gar nicht in einem Haus im Wald, das ein Stück abseits von der Straße lag.
Plopp.
PJs Herz raste. Diesmal war es noch näher. An der Haustür. Sie ermahnte sich, das Atmen nicht zu vergessen.
Sie musste ihr Handy holen, trotz des vorhanglosen Panoramafensters und ihres dünnen Schlafanzugs, der nur aus einem ärmellosen Top und Shorts bestand. Jetzt war eindeutig der Zeitpunkt für einen Notruf gekommen. Sich zu verstecken, brachte schließlich nichts, wenn jemand einbrach. Sie rutschte von ihrer Bettkante und durchquerte auf Zehenspitzen den Raum.
Bitte, Gott … Ich weiß, es ist eine Weile her, dass wir miteinander gesprochen haben, aber -
Gerade als sie das Wohnzimmer erreicht hatte, rüttelte es am Türknauf. PJ schnappte nach Luft und ihr Blick schnellte zur Tür. Das Licht aus ihrem Schlafzimmer fiel in den dunklen Raum und ließ den Metallknauf aufblitzen.
Er drehte sich.
Jetzt wurde ihr Atem ganz flach. Denk nach, PJ! Sie packte den ersten Gegenstand, den sie sah: ein französisches Veilchen in einem rustikalen Tontopf. Dann huschte sie hinter die Tür und hob den Blumentopf genau in dem Moment über ihren Kopf, als die Tür aufging.
Ihr stockte der Atem. Ihre Finger krallten sich um den Topf. Die Tür flog auf, schlug gegen ihre nackten Zehen, prallte davon ab und schlug gegen den Körper, der hereinstolperte. Ein Mann. Groß und kräftig.
PJ stellte sich auf die Zehenspitzen, zielte auf seinen Kopf und ließ den Topf so fest sie konnte herunterkrachen. Der Ton zerbarst in ihren Händen und ein kleiner Schrei entwich ihrer Kehle.
Der Mann grunzte und schwankte. Bitte, bitte, bitte! Dann stürzte er mit einem dumpfen Aufprall zu Boden.
„Du meine Güte, du meine Güte. “ PJ tänzelte von einem Fuß auf den anderen. Ihre Hände zitterten und ihre Beine waren vom Adrenalin ganz weich. Rasch schaltete sie das Licht ein, bereit, nach der nächsten Waffe zu greifen.
Aber der Mann rührte sich nicht. PJ sprang über ihn und lief zu ihrem Telefon. Dann wählte sie die Notrufnummer und berichtete Nancy Lee von dem Einbruch, die versprach, Sheriff Simmons sofort rüberzuschicken. Aber PJ wusste, was das bedeutete. Der Sheriff bewegte sich im Schneckentempo und sie hatte einen gefährlichen Verbrecher bäuchlings in ihrem Wohnzimmer liegen. Einen Verbrecher, der jeden Augenblick aufwachen konnte.
Ryan! Er würde schneller hier sein. PJ drückte die entsprechende Kurzwahltaste, rief ihren Bruder an und schilderte ihm die Lage mit einigen unzusammenhängenden Sätzen.
„Schließ dich in deinem Zimmer ein und nimm dein Telefon mit“, sagte er. „Ich bin in drei Minuten da. “
PJ legte auf und starrte mit gerunzelter Stirn den reglosen Brocken auf dem Boden an. Noch nicht einmal eine Woche wohnte sie allein und schon brauchte sie die Hilfe ihrer Familie.
Der Mann trug Jeans und ein dunkles T-Shirt. Sie fragte sich, warum er keine Jacke anhatte. Es war Mai und noch ziemlich kühl. Aber vielleicht froren abgebrühte Kriminelle nicht. Er hatte kurze dunkle Haare und kräftige Arme, von denen einer nach hinten weggestreckt war und der andere zum Kopf hin gebogen. Sie kniff leicht die Augen zusammen, als sie etwas auf dem Fußboden entdeckte. War das Blut?
Auf Zehenspitzen ging sie ein Stück ins Wohnzimmer zurück. Das Herz schlug ihr bis zum Hals. Es war Blut, sah sie, als sie näher kam. Es verklebte seine dunklen Haare und sammelte sich mit beunruhigender Geschwindigkeit auf dem Holzboden in einer Lache.
Ach, du liebe Zeit, ich habe ihn getötet!
Auf keinen Fall würde sie nach seinem Puls fühlen. Sie hoffte nur, dass er nicht auf ihrem Fußboden verblutete. An seiner Stirn bildete sich bereits eine Beule, aber das Blut kam vom Hinterkopf.
Gott sei Dank, dass Ryan unterwegs war. Er war bei der Freiwilligen Feuerwehr und als Rettungssanitäter ausgebildet. Sollte sie die Blutung stillen? Aber was, wenn der Mann aufwachte? Zögernd entfernte sie sich wieder von ihm, blieb aber in der geöffneten Schlafzimmertür stehen, als würde ihr Bruder dadurch schneller erscheinen.
Zwei Minuten später hörte sie das Summen eines Motors und das Knirschen von Schotter. Ryan oder der Sheriff. Sie würde eher auf ihren Bruder wetten.
Eine Wagentür schlug zu und gleich darauf kam Ryan durch die offene Haustür hereingestürmt.
Er machte sich mit der Situation auf ihrem Fußboden vertraut und warf ihr dann einen Blick zu. „Ich habe doch gesagt, du sollst dich in deinem Zimmer einschließen. “
„Er hat geblutet. “
Sie näherte sich dem Mann. Jetzt, wo ihr Bruder da war, fühlte sie sich viel mutiger. Mit dem Fuß stieß sie den Eindringling an, bis er auf den Rücken rollte.
„Mister? Hallo Mister?“ Sein Brustkorb hob und senkte sich. „Er atmet. Gott sei Dank. “
Ryan kniete sich hin, fühlte den Puls des Mannes und begutachtete seine Wunde.
PJ ließ den Blick über das Gesicht des Fremden wandern. Es war ein nettes Gesicht. Ein bisschen ähnelte es dem des Footballspielers Tom Brady mit dem kantigen Kinn und den langen dunklen Wimpern, die jetzt auf seinen Wangen ruhten. Auf seiner Stirn stand ein Schweißfilm. Wie ein Verbrecher sah er nicht aus, so viel stand fest.
Als ob du schon so viele Verbrecher gesehen hättest …
„Hol ein Handtuch und drück es auf seinen Kopf“, sagte Ryan.
Sie rannte los, holte das Gewünschte und kniete dann neben dem Mann nieder, damit sie ihm das Handtuch auf den Kopf legen konnte.
„Womit hast du ihn niedergeschlagen?“
Sie zeigte auf die Überreste des Tontopfs und die herumliegende Erde nebst Blumen. „Mit dem Einzugsgeschenk von Mom und Dad. Tja, das hat nicht lange überlebt. “
„Ist schließlich nicht so, als hätte es jemals eine Überlebenschance gehabt. “
PJ warf ihrem Bruder einen strafenden Blick zu, den dieser jedoch nicht bemerkte, weil er gerade anfing, die Wunde zu säubern.
Eine Minute später runzelte er die Stirn und legte eine Hand auf die Stirn des Bewusstlosen. „Er fühlt sich ganz heiß an. “
„Was bedeutet das?“
Ryan blickte kurz zu ihr auf. „Das bedeutet, dass er krank ist. “
„Aber warum sollte jemand, der krank ist, in mein Haus einbrechen?“
Ryan sah sich um. Dann hob er etwas Glänzendes vom Boden auf und hielt es hoch. Einen Schlüssel. „Vielleicht ist er ja gar nicht eingebrochen. “
Jetzt fiel PJ noch etwas auf, das sie vorher nicht bemerkt hatte. Eine kleine graue Reisetasche, die zwischen Couchtisch und Sofa gelandet war. „Guck mal. “
Ryans Blick folgte dem ihren. „Sieht aus, als wäre dein Einbrecher möglicherweise gar kein Einbrecher. “
Kapitel 2
Als Cole Evans erwachte, hatte er rasende Kopfschmerzen. Sein Körper bebte vor Schüttelfrost und er kuschelte sich tiefer in die warme Decke. In der Nähe ertönte eine Stimme. Wasser tropfte und dann senkte sich etwas Kühles auf seine Stirn.
Wo war er? Cole kämpfte gegen die Benommenheit an und versuchte die Augen zu öffnen. Irgendwo zwitscherte ein Vogel. Wieder sprach jemand. Eine Frauenstimme, angenehm, mit einem leichten Singsang. Er träumte. Dann hörte er Gesang. Jemand sang, aber schief.
Er konnte nicht einmal richtig träumen.
„Cole? Hallo, Cole. Aufwachen. “
Cole kämpfte gegen den Sog des Vergessens an und streckte sich nach dem Traum aus. Nach einem himmlisch süßen Blumenduft. Schmerz durchzuckte seinen Körper. Er stöhnte.
„Sie sind also am Leben. Machen Sie die Augen auf? Ich muss nämlich zur Arbeit und der Gedanke, Sie den ganzen Tag allein hier zurückzulassen, gefällt mir nicht besonders. “
Wieder nahm er den Kampf mit seinen Augenlidern auf und diesmal gewann er. Ein Engel mit braunem Haar beugte sich über ihn. Mit Rehaugen und seidigem Haar.
„Gott sei Dank. Ich dachte schon, ich hätte Sie umgebracht. “
Er befeuchtete seine Lippen. „Wo bin ich?“ Seine Kehle war trocken wie Sägemehl.
„Hier, bitte schön. “ Sie hielt ihm einen Strohhalm an die Lippen und er trank gierig. „Diesmal scheinen Sie fitter zu sein. Doc Lewis hat nach Ihnen gesehen. Sie sind ziemlich krank. Na ja, und dann habe ich Ihnen auch noch eins übergebraten. “ Eis klirrte, als sie das Glas abstellte.
Cole ließ den Kopf aufs Kissen fallen und schloss die Augen eine Sekunde lang, während er atmete, als hätte er gerade einen Boxkampf hinter sich.
„Sie haben eine Gehirnerschütterung. Tut mir leid. “ Die Frau schnitt eine Grimasse, während sie sich über seinen Kopf beugte und etwas anhob. Sie duftete nach Blumen und Sonne. Er sog den Geruch tief ein.
Jetzt runzelte sie die Stirn. „Oh, das sieht nicht gut aus. “
Er schloss einen Moment lang die Augen. „Wo bin ich noch mal?“
„Sie erinnern sich nicht? Sie sind in mein Haus eingebrochen. Das heißt, Sie hatten einen Schlüssel, und als Sie wach wurden, haben Sie gesagt, dass Sie dieses Haus gemietet haben. Ich vermute, es hat irgendein Missverständnis gegeben, sodass Sie streng genommen nicht eingebrochen sind. Und es ist auch nicht mein Haus, sondern ich habe es den Sommer über gemietet. Sie sind gewissermaßen in meinem Ferienhaus. Oder besser gesagt: im Schuppen im Garten meines Ferienhauses.
Jedenfalls heiße ich PJ McKinley. Ich weiß schon, wer Sie sind: Cole Evans. Mein Bruder hat in Ihrer Brieftasche nachgesehen. Sorry, aber er hat sich verrückt gemacht, weil ich mich um Sie kümmern wollte, also hat er Sheriff Simmons gebeten, Sie zu überprüfen - aber keine Angst, Sie sind sauber. Sonst hätte er nicht erlaubt, dass Sie hierbleiben, aber der Arzt hat gesagt, Sie seien nicht transportfähig, und Sie haben gesagt, Sie wüssten nicht, wo Sie hin sollten - können Sie sich an irgendwas davon erinnern?“
Hatte er ihre Stimme für angenehm gehalten? Sie war zu laut und redete zu viel. Cole sah sich in dem winzigen Raum um, der nur spärlich möbliert war und an jeder Wand Fenster hatte, sodass zu viel Licht hereinkam. Er stöhnte.
„Sie haben wahrscheinlich Kopfschmerzen, nicht wahr?“ Susi Sonnenschein streckte die Hand nach etwas auf dem Nachttisch aus und er hörte das Geräusch von Tabletten, die in einer Flasche zusammenschlugen. Sie ließ zwei davon in seine Hand fallen, während sie weiter über ihr Haus plauderte.
Cole hob den Kopf, um noch einen Schluck Wasser zu trinken, dann legte er ihn wieder ab und schloss die Augen. Er dachte an das Letzte zurück, woran er sich erinnerte. Dass er nach Chapel Springs in Indiana gefahren war, während sein Körper sich angefühlt hatte, als hätte er am Tag zuvor ein anstrengendes Training absolviert. Er hatte eine Matschbirne gehabt und ein flaues Gefühl im Magen.
Chapel Springs. Der Wettbewerb. Die Präsentation. Er riss die Augen auf. „Welcher Tag ist heute?“
„Mittwoch. “
Er hatte einen Tag verloren. Wo waren seine Sachen? Er versuchte sich aufzusetzen.
Doch die Frau drückte ihn mit einer Hand wieder in die Kissen. „Hey, Moment mal. Was haben Sie vor?“
Er schwang seine in Jeans gekleideten Beine über die Bettkante und spürte, wie das Zimmer sich drehte. „Wo sind meine Sachen?“
„Hören Sie, es geht Ihnen wirklich nicht gut. Sie müssen sich wieder hinlegen. “
Er sah sich im Zimmer um, bis sein Blick auf die graue Reisetasche fiel. Dann stand er auf und durchquerte mit wenigen Schritten das kleine Zimmer, während er gegen den Schwindel anblinzelte.
„Sie sollten nicht aufstehen. Schließlich haben Sie eine Gehirnerschütterung und Sie sind krank. “
Cole zog den Reißverschluss seiner Tasche auf und kramte darin, bis er die Mappe gefunden hatte. Erst jetzt beruhigte sich sein rasender Herzschlag wieder etwas. Er schwankte.
„So, das reicht. Zurück ins Bett. “ Ihre Hand legte sich um seinen Bizeps und zog vergeblich daran.
„Wie spät ist es?“
„Morgens. Es ist mein Ernst, Sie müssen wieder ins Bett. “
Widerwillig ließ er sich von ihr zum Bett ziehen. Ihre Hände fühlten sich auf seiner heißen Haut angenehm kühl an. Die Mappe hielt er fest umklammert. Er musste vor heute Abend noch eine Menge tun. Und irgendwie musste er diese Benommenheit loswerden, um klar denken zu können.
„Da drüben habe ich Ihnen etwas zu essen hingestellt. Sie haben bestimmt Hunger. Meine Mutter wird ein paarmal vorbeikommen und nach Ihnen sehen, so wie sie es gestern auch gemacht hat. Ich muss die Tür offen lassen, weil ich den Schlüssel verloren habe - eine lange Geschichte. “
Cole sank auf die dünne Matratze und blinzelte wieder, um das Schwindelgefühl zu vertreiben. Die Frau fühlte seine Stirn und sah ihn dann lange an, als wollte sie sein Geheimnis ergründen. „Ihr Fieber hat nachgelassen. Das ist gut. “
Etwas kribbelte in Coles Magen, als er ihr in die Augen sah.
„Also … ich hoffe, Sie sind so weit in Ordnung, weil ich sonst zu spät zur Arbeit komme. Es ist kein toller Job, aber alles, was ich im Moment habe, und ich darf die Stelle nicht verlieren, weil ich sonst aus dem Haus ausziehen muss. Und dann würden die anderen nie Ruhe geben …“ Der letzte Satz war eher ein Murmeln.
„Mir geht es gut. “ Oder vielmehr: Es würde ihm gut gehen, sobald er alle seine Unterlagen bereit und wieder einen klaren Kopf hatte. Und Ruhe. Das würde auch helfen.
„Okay: Wasser hier, Tabletten und Essen da drüben. Ich komme erst spät abends wieder, aber Sie können so lange bleiben, bis es Ihnen besser geht, schließlich habe ich Ihnen die Gehirnerschütterung verpasst. “
Cole lehnte sich in die Kissen zurück und wartete darauf, dass der Schwindel nachließ.
An der Tür drehte die Frau sich noch einmal um, sodass die glatten Haare über ihre Schultern flogen. Dann sah sie ihn streng an. „Bleiben Sie im Bett!“
Das würde er. Jedenfalls eine Weile. „Ja, Ma’am. “
Und dann war sie fort und mit ihr der Blumenduft und das Geplauder.
PJ schlüpfte durch die Tür von Grandmas Dachboden und sah sich in dem Antiquitätengeschäft um. Es dauerte einen Moment, bis ihre Augen sich nach dem hellen Sonnenschein draußen an das Dämmerlicht gewöhnt hatten. Ihr Arbeitstag war wie im Flug vergangen. In Fionas Süßigkeitenladen waren viele Kunden gewesen und ihre Arme schmerzten davon, auf der Marmorplatte Fudge auszurollen.
Der vertraute Geruch alter Schätze stieg ihr in die Nase. Als Kind hatte sie viele Sommernachmittage hier verbracht und in Kleiderschränken gespielt und Dinge kaputt gemacht.
„PJ!“ Ihre Mutter durchquerte mit einem Staubwedel in der Hand den Raum und drückte PJs Arm. Mit ihren blauen Augen und ihrem gewinnenden Lächeln war Joanne McKinley nach wie vor eine schöne Frau. „Du siehst richtig geschäftsmäßig aus. Das Rot steht dir unheimlich gut. “
„Kaum zu glauben, dass es so weit ist. Ich bin schrecklich nervös. “
„Entspann dich. Diese Menschen kennen dich schon dein ganzes Leben lang. “
„Das ist es ja, wovor ich Angst habe. Sie erinnern sich daran, wie ich in meiner Windel den Mittelgang der Kirche hinuntergerannt bin, wie ich vor Lonnie Terrells Limonadenstand demonstriert habe und an tausend andere dumme Dinge. “
Ihre Mutter sah sie warmherzig an. „Du warst tatsächlich immer für eine Überraschung gut, als du noch klein warst. “
PJ zupfte an ihrem Rock herum.
„Du siehst wunderschön aus und du bist gut vorbereitet. Atme tief durch und zeig ihnen, wie sehr dein Herz dafür brennt. “
Ihr Handy verkündete mit einem leisen Pling, dass eine SMS eingegangen war. PJ blickte auf ihr Display. „Das ist Kayla. Sie wünscht mir viel Glück. “ Kayla war ihre Freundin aus dem College.
„Hast du ihr von deinem gefährlichen Eindringling erzählt?“ Die Lippen ihrer Mutter zuckten belustigt.
„Ich kann dir sagen, er ist wie eine Abrissbirne in mein Wohnzimmer gepoltert. Zu Tode erschreckt hat er mich. Wie ging es ihm heute Nachmittag?“
„Besser. Das Fieber ist nicht mehr so hoch. Und er ist ansprechbar, wie du gesagt hast. Höflich, wenn auch nicht sehr gesprächig. “
„Den Eindruck hatte ich auch. “
„Er sieht ein bisschen aus wie Tom Brady, der Quarterback der New England Patriots“, sagte ihre Mutter, „obwohl ich das nicht gerne zugebe. “
„Ich weiß. “ Schließlich waren sie hier auf dem Gebiet der Indianapolis Colts und damit verband sie automatisch eine gewisse Hassliebe mit deren Erzrivalen, den New England Patriots. PJ hielt sich die Hand vor den Mund, weil sie niesen musste. Noch ein Niesen folgte. „Super. Wahrscheinlich bekomme ich eine Erkältung. Das hat man davon, dass man einen Fremden pflegt. “ Sie nieste noch einmal.
Ihre Mutter schwenkte den Staubwedel. „Oder deine Stauballergie meldet sich wieder. “
„Oh. Stimmt, das könnte sein. “ Wieder zog PJ an ihrem Rock. „Ist der zu kurz?“
„Überhaupt nicht. Du bist einfach nur daran gewöhnt, Hosen zu tragen. Geh mit erhobenem Haupt in die Sitzung und sieh ihnen in die Augen. Du hast einen großartigen Plan für das Wishing-Haus und das werden sie erkennen. “
„Ja, aber meine Konkurrenz hat bestimmt auch tolle Pläne. “
„Du hast den Vorteil, dass es für dich ein Heimspiel ist. Mrs Simmons liebt dich und sie weiß, dass du nur das Beste für Chapel Springs willst. “
„Das stimmt. “
Ihre Mutter ging zum Eingang und drehte das Schild auf „Geschlossen“. Dann sah sie auf die Uhr. „Jetzt muss ich nach einem jungen Mann sehen und du hast ein wichtiges Bewerbungsgespräch. “ Sie öffnete die Tür.
PJ schlüpfte an ihr vorbei nach draußen. Auf dem Bürgersteig drehte sie sich noch einmal um. „Wünsch mir Glück!“
„Noch besser: Ich werde für dich beten. “
Ach ja. Das natürlich auch. „Danke, Mom. “
Autor/in
Denise Hunter
Denise Hunter hat bereits über 20 Romane geschrieben, die in den USA mit etlichen Preisen ausgezeichnet wurden. Neben dem Schreiben genießt sie es, mit ihrer Familie zu reisen und Schlagzeug zu spielen. Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen lebt sie in Indiana.
Kundenstimmen
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PJ McKinley, eigentlich Penelope Jane, ist ein Wirbelwind und die jüngste der vier McKinley Geschwister.
Sie kann vorzüglich kochen und hat den Wunsch eine eigene Pension mit Restaurant zu eröffnen.
Doch am Geld sind schon manche Träume gescheitert und so sieht es auch bei PJ aus.
Dann möchte allerdings eine ältere und wohlhabende Dame ihr Haus nicht einfach verkaufen sondern dem überlassen
PJ hat gute Chancen, doch Cole - ihr Rivale und Mitbewerber - hat ebenfalls einen sehr guten Plan.
Er möchte gerne alleingelassenen Jugendlichen ein Zuhause bieten bis sie selbstständig sein können.
Zwei tolle Pläne, doch nur einer kann gewinnen und so kämpfen beide für ihren großen Traum.
Schwierig wird es erst als sie beginnen sich sympathisch zu finden.
Auch diese Buch fand ich grandios, es hat mich immer wieder zum schmunzeln gebracht und sogar leise lachen lassen.
Es ist leicht geschrieben, fröhlich und irgendwie unbeschwert auch wenn es hier ebenfalls ein wenig Schmerz gibt.
Doch ich fand es toll das PJ nicht so ein großes Päckchen zu tragen hat wie ihre Geschwister.
Sicher, auch bei ihr geht nicht alles glatt und sie erlebt auf dem Weg zum großen Traum schmerzliche Momente.
Doch diese schmerzlichen Momente zeigen manchmal was wirklich wichtig ist im Leben.
Mir hat gefallen das es so realistisch geschrieben war, es ist schlicht und doch so fesselnd.
Auch dieses Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen und ich finde schon allein für den Anfang und das Ende lohnt es sich - wenn sich selbst im Detail der Kreis schließt ist es einfach zu komisch und ein Meister am Werk.
Ja, Denise Hunter schreibt meisterhaft und zu Herzen gehende Geschichten. Geschichten die einhüllen, die das Innere berühren und so ganz nebenbei eine tiefe Message haben.
"Gott hat einen Plan, und auch wenn wir manchmal beim besten Willen nicht verstehen, warum manche Dinge geschehen, können wir uns immer daran erinnern, das er und genug geliebt hat, um seinem Sohn für uns sterben zu lassen."

Wenn Träume wahr werden
Evangeline Wishing Simmons ist reich, exzentrisch und äußerst dickköpfig. Die alte Dame möchte ihren Lebensabend bei ihren Kindern und Enkelkindern in Colorado verbringen. Ihre beeindruckende Villa, ein ausladendes, historisches Gebäude an der Main Street in Chapel Springs, Indiana, überlässt sie aus diesem Grund nun jenem Kandidaten, der sie bei einer Präsentation von seinen Plänen überzeugen
Penelope Jane, die Protagonistin dieses Buches, ist die vielversprechende erste Kandidatin im Rennen um das Haus. Die ehrgeizige junge Frau mit einem Bachelor-Abschluss in Kochen, Gastronomie und Management möchte ihren Traum verwirklichen und eine Frühstückspension mit angeschlossenem Restaurant eröffnen.
Der zweite Kandidat namens Cole Evans stammt aus Fort Wayne und plant, aus der Villa ein Übergangswohnheim für ehemalige Pflegekinder zu machen. Cole ist Penelope Janes einziger, aber auch härtester Konkurrent, zumal sie von dessen Plänen ebenfalls beeindruckt ist.
Die Entscheidung der alten Dame ist mehr als überraschend - sie möchte beiden eine Chance geben und räumt ihnen eine bestimmte Frist ein, in der sie beide unter dem Dach der Villa ihr Projekt verwirklichen. Erst in einer weitere Präsentation nach Ablauf dieser Frist wird Evangeline Wishing Simmons dann endgültig über den zukünftigen Besitzer des Hauses entscheiden. Der Wettkampf zur Realisierung seines persönlichen Lebenstraumes ist für beide Konkurrenten nicht einfach, zumal da auch eine gewisse gegenseitige Anziehungskraft besteht"
Denise Hunters neuer Roman ist eine wunderschöne, sehr gefühlvolle und mit einigen humorvollen Passagen erzählte Geschichte, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat.
Die beiden Protagonisten sind sehr gut gezeichnet, einige der Nebenfiguren sind mir bereits aus den Vorgängerbüchern der Autorin bekannt. Denise Hunter rollt die Geschichte von Penelope und Cole behutsam auf und gestattet ihren Lesern nach und nach Einblicke in deren Vergangenheit. Der einnehmende Schreibstil und der dezent eingebaute Fokus auf den christlichen Glauben bereichern dieses Buch ungemein. Der einzige "Störfaktor" war für mich die Tatsache, dass die Autorin ihrer Protagonistin keinen Namen gab, sondern diese das ganze Buch hindurch lediglich mit der Abkürzung "PJ" titulierte, was ich als ziemlich unangenehm empfand. Lediglich durch eine Rückfrage in einem Dialog erfährt man, dass "PJ" für Penelope Jane steht.
Fazit: "Das Haus der großen Träume" ist eine wundervolle Geschichte zweier Menschen, die versuchen, ihre Träume zu verwirklichen, die ein paar Hindernisse überbrücken und Kompromisse eingehen müssen, um an ihr Ziel zu kommen.
Denise Hunter hat mir wieder einmal großes Lesevergnügen bereitet und ich freue mich bereits jetzt auf die Erscheinung ihres nächsten Buches.

Meine Meinung zum Buch:
Das Haus der großen Träume
Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt erwähne ich euch auf meinem Blog.
Inhalt in meinen Worten:
Cole und PJ haben einen Traum, beide möchten ein Haus kaufen, und ausgerechnet dieses Haus, das freisteht wollen beide kaufen.
Der eine für einen Traum mit Jugendlichen, die keine Unterstützung ab 18 Jahren erfahren, die andere um ihr eigenes kleines Restaurant zu
Somit werden beide vor eine Aufgabe gestellt, beide müssen innerhalb eines Jahres beweisen, dass sie für das Haus würdig sind, somit müssen beide sich das Haus teilen.
Was dabei heraus kommt, warum manche Vergangenheiten eben doch angesehen werden müssen, und was es bedeutet immer auf der Türmatte zu landen, das kann euch das Buch berichten. Aber Achtung, es kann euch mitreißen!
Wie ich das Buch empfand:
Obwohl mir schon zu Anfang recht schnell klar war, wohin das Buch mich führen wird, war es dennoch ein Augenschmaus dieses Buch zu lesen.
Wie PJ und Cole mit einander umgingen, wie beide ihren Traum verwirklichen und doch gegenseitig angewiesen sind, und gleichzeitig dabei eine Freundschaft und mehr entsteht hat mich fasziniert.
Gerade dass das Buch in einem christlichen Verlag erschienen ist, macht das Buch einfacher für mich zu lesen, weil ich weiß das auf gewisse Sexuelle Praktiken verzichtet wird, und dennoch bahnt sich etwas an, das fand ich sehr erfrischend und schön zu lesen.
Nebenbei bekommt man im Buch den ein oder anderen Hinweis auf biblische Parallelen zum Buch, jedoch nicht künstlich aufgesetzt, sondern passend und frisch, das gelingt nicht jedem Autor, doch dieser Autorin gelang es.
Charaktere:
Cole hat etwas schreckliches in seinem Leben erlebt. Er denkt, er sei Schuld an einem gewissen Umstand, doch ist er das" Ist ein Kind mit 12 Jahren wirklich Schuldfähig und dabei noch bei so etwas tragischem" Kein Wunder das er diesen Traum, den er in seinem Herzen mit sich herum trägt, auch verwirklichen möchte. Als dann auch noch ein tragischer Trauerfall dazu kommt, PJ´s Mutter einen dummen Fehler begeht, begeht Cole einen Fehler, doch Fehler sind dafür da, um erkannt und umgeformt zu werden, ob das Cole wohl gelingen mag"
PJ ist einerseits schüchtern und ziemlich verängstigt, kein Wunder dass sie da Panikattacken erlebt, doch sie hat da jemanden, der es ernst mit ihr meint, und das braucht sie auch. Denn als Ehebrecherin wird sie dargestellt, doch ist sie das" Oder wurde nicht eher sie für etwas verwendet, was gar nicht ihr Ziel war" Diese Antwort liefert euch PJ selbst, dennoch muss sie lernen zu sich und ihren Träumen zu stehen, und dabei noch irgendwie ein Ja für sich selbst finden.
Kann ihr da ihr Traum helfen" Oder ist es doch eher die Liebe"
Spannung:
Auch wenn mir persönlich recht schnell klar war, wohin mich das Buch führen möchte, war es immer wieder auf das neue spannend zu erfahren, was PJ und Cole erleben, wie beide ihren Traum leben, mit Rückschlägen umgehen und stückweise erkennen, wie ihr Herz zum Gegenüber schlägt, das macht das Buch dann wieder zu einer sehr spannenden Angelegenheit.
Dennoch hätte ich mir persönlich gewünscht, nicht zu schnell zu erfahren und zu erahnen, wohin das Buch steuert.
Schreibstil:
Die Sprache im Buch ist sehr einfach, weswegen auch Menschen, die jetzt nicht tagein und tagaus mit Büchern zutun haben, leicht in das Buch hineinfinden. Das Buch erzählt eine leichte Geschichte, die wie ein Film an mir vorbeizog mich berührte, aber auch wieder los gelassen hat.
Die Handlungen sind einerseits aus Cole´s Sicht anderseits aus PJ´s Sicht geschrieben, jedoch nicht in der ICH Form.
Ich fand das sehr gelungen.
Empfehlung:
Mögt ihr Liebesgeschichten die nicht unbedingt zu kompliziert aufgebaut ist" Mögt ihr es, euch einfach mal abzulenken mit keiner allzu schweren Kost, und euer Herz mit bezaubernden Charakteren berühren zu lassen" Dann empfehle ich euch dieses Buch. Wer als Christ in das Buch schaut, wird überrascht sein, wie viele Werte er im Buch entdeckt, obwohl es nicht mit Bibelstellen um sich haut, und wer mit dem christlichen Glauben nicht viel am Hut hat, wird nicht zugespamt mit zu vielen christlichen Botschaften, sondern wird eher in eine Geschichte mitgenommen die das Herz anrührt.
Bewertung:
Ich finde das Buch gut. Schade fand ich, dass ich schon recht früh heraus fand, wie das Buch wohl enden wird. Gut empfand ich, dass sich das Buch sehr schnell lesen gelassen hat, ohne das es zu Umständlich in der Sprache war.
Ich möchte aufgrund meiner Wahrnehmung zum Buch, dem Buch gerne vier Sterne geben und bin gespannt, ob und wann Denise wieder ein Buch auf den Markt bringen wird, denn das möchte ich dann auch gerne lesen.

Cover:
Das Cover ist super schön und passt total toll zum Buch. Das Haus im Hintergrund und die Sonnenstahlen dahinter, die direkt auf die beiden Hauptprotagonisten scheinen, während diese zusammen und glücklich auf das Haus schauen. Wirklich toll gelungen. :)
Inhalt:
Der Schreibstil ist total schön. Bereits am Anfang des Buches ist man mitten im Geschehen und kann das Buch kaum aus
Die beiden Hauptprotagonisten sind sehr sympathisch und legen im Laufe des Buches eine tolle Entwicklung hin.
Dabei hat jeder der beiden eigene Probleme, mit denen sie fertig werden müssen und eigene Träume und Wünsche, die sie in ihrem neuem gemeinsamen Haus verwirklichen wollen. Ob beide im Haus bleiben, oder vllt. nur einer das Haus am Ende gewinnt, erfährt man erst auf den letzten Seiten und zwischendurch ist das Buch immer wieder für (manchmal auch traurige) Überraschungen gut. Und auch, wie ihre Ideen und Träume wachsen, ist richtig schön zu lesen.
Fazit:
Ein ganz, ganz toller Liebesroman, der Hoffnung schenken kann und dabei durch tolle Protagonisten punktet, die ihre eigene Entwicklung durchleben und dabei ihre Träume auf wunderbare Weise verwirklichen.
Absolute Leseempfehlung!

Ich lese gerne Bücher von Denise Hunter, gerade im Urlaub. Sie unterstreichen das Gefühl von Urlaub, Sonne und Strand. Es sind „leichte Geschichten“, aber sie sind nicht seicht.
In diesem Buch träumt PC Mc Kinley davon, in ihrer Heimatstadt eine eigene Pension zu eröffnen. Mancher kennt sicherlich den Mc Kinley-Clan aus den Büchern "Barfuß am See" und "Eines Tages werden
Das Buch fängt gleich gut an....... PJ Mc Kinley wollte gerade das Licht ausmachen, als sie ein Geräusch hörte. Reglos bleibt sie im Bett sitzen. Die Hand über dem Tablet erstarrt. „Rums“ Dann rüttelt es am Türknauf. Er dreht sich...
Ihr stockte der Atem. Die Finger krallten sich um den Topf. Die Tür flog auf. PJ stellte sich auf die Zehenspitzen, zielte auf seinen Kopf und ließ den Topf so fest sie konnte herunterkrachen.
Wenig später stellt sich heraus, dass sie ihren Kontrahenten um den Wettbewerb einer wunderschönen Villa niedergestreckt hat.
Dieser Kontrahent, Cole Evans möchte aus der Villa ein Heim für Pflegekinder machen. Der Besitzerin fällt es schwer, eine Entscheidung zu treffen. So fällt sie ein salomonisches Urteil: Beide Bewerber sollen für ein Jahr ihren Traum in der Villa verwirklichen. Dazu bekommt jeder eine Etage zur Verfügung.
Ob das gut geht? Der Leser kann sich denken, wie es ausgeht.
Fazit: Leicht, locker, schön.

Träume realisieren
Chapel Springs, Band 3: PJ McKinley will es sich (und vor allem ihrer Familie) beweisen, dass sie eine talentierte Köchin ist und will ein Restaurant eröffnen. Doch fehlen ihr die passende Lokalität und das grosse Geld, das ein solches Unternehmen kostet. Doch plötzlich scheint ihr Traum zum Greifen nah, da bei einem Wettbewerb das schöne Wishing-Anwesen verlost
Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut; ein Pärchen von hinten, das auf ein Gebäude blickt. Es passt vom Stil her sehr gut zu den beiden bisherigen Bänden.
Hach, es ist schön, wieder in Chapel Springs zu sein - fast ein Jahr musste ich warten" Ich denke, dass auch Neueinsteiger schnell in der Geschichte drin sind, da - wo nötig - Informationen aus den Vorgängerbänden kurz wiederholt werden.
PJ hinterlässt bei Cole definitiv einen "umwerfenden" ersten Eindruck! Ich musste gleich schmunzeln, als sie später ihrem Bruder Ryan erzählt, dass sie den Unbekannten mit dem floralen Einzugsgeschenk ihrer Eltern niedergestreckt hat - und er nur meinte, dass die Pflanze ja eh nicht lange bei ihr überlebt hätte. Geschwister" ;-) Bei der Präsentation stellt PJ ihr Projekt Restaurant und Pension vor, Cole sein Projekt Übergangsheim für über 18-jährige Pflegekinder. Das Thema der Pflegekinder, die mit 18 Jahren die Familie verlassen müssen, aber eigentlich noch nicht auf eigenen Beinen stehen können, hat mich etwas bedrückt. Ich war mir dieser Problematik nicht bewusst. Die Kommission kommt zu einem unerwarteten Entscheid. Die beiden Protas sind noch sehr jung: PJ 22 und Cole 26. Sie ist eine kleine Plaudertasche (süss!) und Cole eher der grosse Schweiger. Beide haben grosse Träume und stecken viel Herzblut in ihre Projekte. PJ meint, es sich (und der Familie) beweisen zu müssen und Cole kämpft gegen Schuldgefühle. Am meisten berührt hat mich etwas, was PJs Mom gesagt und getan hat" mir kamen echt die Tränen *schluck*.
Es geht um grosse Träume, sich beweisen müssen, Schuldgefühle, die Suche nach Liebe - ein toller 3. Band. Er hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen. Ich freue mich bereits auf Band 4 und hoffe, dass die Übersetzung nicht allzu lange dauert.

Wer Denise Hunter kennt, weiß, was ihn erwartet. eine schöne, unterhaltsame, romantische Geschichte. PJ McKinley träumt den Traum eines eigenen Restaurants mit Fremdenzimmer. Als sie die Möglichkeit bekommt, ihr Projekt zu verwirklichen, setzt sie alle Kräfte ein. Doch sie bekommt Konkurrenz durch Cole, der beinahe ein noch besseres Konzept hat. PJ versucht ihr Bestes. Der Anfang ist allerdings ein
Ich kenne die Autorin schon von anderen Romanen und lese diese sehr gerne, weil sie ganz unterhaltsam sind. Dieses Buch ist wieder sehr romantisch und die Geschichte um das Haus, dass PJ und Cole mit ihrem jeweiligen Projekt gewinnen wollen, ist sehr abwechslungsreich. Cole , wie auch PJ haben ihre Vergangenheit und sind dementsprechend vorsichtig, was Beziehungen angeht. Als Leser merkt man aber deutlich wie die Spannung zwischen den beiden steigt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, als unterhaltsamer Roman zwischendurch. PJ und Cole sind zwei sehr interessante Protagonisten und nicht so klischeehaft. Es ist schon der dritte Band der Serie, um die McKinleys. Aber dieses Buch kann man gut unabhängig von den anderen Büchern lesen. Die Personen kommen zwar auch drin vor, spielen aber keine so große Rolle, dass man nichts mehr verstehen würde. Coles Projekt fand ich sehr interessant und hat dem Buch auch eine gewisse Tiefe verliehen. Der christliche Aspekt kommt immer wieder mal vor, allerdings so dezent, dass das Buch auch von Nichtgläubigen gut gelesen werden kann.
Wer gerne eine schöne romantische Liebesgeschichte ohne Bettgeschichte lesen mag, ist hier bestens aufgehoben. Ich freue mich schon auf Band vier der Serie.
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