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06.09.2025claudi-1963 
"Es liegt in der Natur der Frauen, das Unmögliche am Möglichen zu beweisen und unangenehme Tatsachen durch angenehme Hoffnungen zu zerstreuen." (Honoré de Balzac)
St. Louis, Missouri, 1849:
Finola Shanahan, eine junge Frau aus gutem Hause, hat sich in den Kopf gesetzt, für die bedürftigen Menschen einzustehen und Nonne zu werden. Gründe dafür sind der Tod eines ihrer Geschwister, an dem
sie sich die Schuld gibt. Ihre Familie allerdings weiß davon nichts und sucht derweil einen Ehemann für sie. Ihre allerletzte Chance ist der junge Heiratsvermittler Bellamy McKenna, der mit Finola keine einfache Aufgabe bekommt. Denn bisher hat sie alle Heiratskandidaten abweisen können. Doch dann erscheint der Kutschenbauer und Bürgermeisterkandidat Riley Rafferty, der ihr zuvor das Leben gerettet hat. Eigentlich stammt er ja aus ärmeren Familienverhältnissen als die Shanahans, doch dies scheint diesmal keine Rolle für ihren Vater zu spielen. Doch wie soll da eine Partnerschaft gelingen, wenn zwei Sturköpfe aufeinandertreffen, bei denen jeder seine Prinzipien hat? Als jedoch in St. Louis die Cholera ausbricht, scheinen beide an einem Strang zu ziehen und erste Sympathien für Riley kommen bei Finola auf. Werden die beiden doch noch zusammenfinden, wo sie doch der Oberin ihr Wort gab und Riley versprochen hat, keine Frau mehr zu ihrem Glück zu zwingen.
Meine Meinung:
Der Klappentext verspricht schon eine schöne Geschichte, bei der ich schmunzeln muss. Finola ist eine Frau, die eigentlich nicht so richtig in die damalige Zeit passt. Denn damals ist die Ehe in erster Linie das Wichtigste für eine junge Frau. Ihre Schwester Enya ist da schon eher passend. Allerdings möchte auch sie unbedingt ihren Dickkopf durchsetzen und gerät unter die Räder. Dabei gibt es einen Grund, warum sich Finola für den Weg des Ordens entschieden hat. Warum sie sich niemandem in ihrer Familie anvertrauen kann, kann ich gut nachvollziehen. Andererseits ist es blauäugig zu denken, dass damit alles wieder gut wird. Riley hat ein ähnlich großes Herz wie Finola, immer hilfsbereit und zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Dass er dabei mitunter sogar mit seinem Leben spielt, scheint er gar nicht zu bemerken. Ich habe den Eindruck, als ob er glaubt, unsterblich und unbesiegbar zu sein. Doch er soll eines Besseren belehrt werden. Köstlich amüsiert hat mich Bellamy, der seine Aufgabe als Heiratsvermittler wirklich gut macht. Jedenfalls hat er mit Riley den richtigen Partner für Finola gefunden, selbst wenn sie es noch nicht so sieht. Allerdings muss Riley irgendwann erkennen, dass er ihr Herz nur unter Zwang oder gar nicht gewinnen kann. Es sei denn, sie merkt irgendwann doch noch, dass er ihr Mann fürs Leben ist. Das gutmütige Herz der beiden Protagonisten hat mir dabei am besten gefallen. Beide haben ein offenes Ohr für die Nöte der Ärmsten zu jener Zeit. Hunger, Armut und die nötige Hygiene waren damals ein großes Problem. Schon bei der Beschreibung, dass Abwasser öffentlich ablief, dreht es mir den Magen um. Kein Wunder also, wieso es zu einer Choleraepidemie kommt, bei der viele sterben. Während die reiche Bevölkerung aus der Stadt aufs Land flieht, bleiben Finola und Riley, um den Kranken großherzig zu helfen. Für mich ist allerdings Finolas Zukunftsplan, dem Orden beizutreten, etwas zu einfältig gedacht. Ihr Dickkopf scheint da gar keine andere Lösung mehr zuzulassen, was ich schade finde. Vor allem, dass sie von ihrer Mutter noch Schuldgefühle zugesprochen bekommen hat, entsetzt mich. Der Glaube selbst kommt dieses Mal eher in Form von Hilfsbereitschaft und weniger in Form von Gebet daher. Ich musste an einigen Stellen schmunzeln und gleichzeitig den Kopf schütteln über die Unvernunft von beiden Schwestern. Riley dagegen ist für mich ein absoluter Vorzeigemann, dem man einfach nicht vor den Kopf stoßen sollte. Ob wir noch mehr von Enya erfahren werden, bleibt abzuwarten. Von mir gibt es 5 Sterne dafür.
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21.08.2025Märchens Bücherwelt 
Der Heiratsvermittler Bellamy hat es nicht leicht mit Finola Shanahan: Trotz hilfsbereitem Wesen vergrault sie jeden Bewerber und plant sogar, ins Kloster zu gehen. Erst Riley Rafferty, stur, einfallsreich und geduldig, versucht, ihr Herz zu gewinnen – bis ein Cholera-Ausbruch ihre Pläne durcheinanderwirbelt.
Der Roman stellt sich als durchwachsene Lektüre heraus. Zwar kennt man von der Autorin spritzige Geschichten mit
selbstbewussten Heldinnen, doch hier fehlt oft die gewohnte Leichtigkeit. Die Hintergründe der Protagonisten geben Einblicke in ihr Handeln, machen es aber nicht immer nachvollziehbarer. Zahlreiche hitzige Dialoge, ständige Liebesbekundungen und Gefühlswirren wirken bisweilen überladen, ehe einzelne Szenen doch wieder berühren. Positiv fällt der starke familiäre Zusammenhalt auf, ebenso die liebevolle Darstellung der Vaterfiguren.
Auf die christlichen Werte wartet man eher vergeblich, sind sie doch lediglich auf wiederholte Ausrufe des himmlischen Erstaunens oder kurze Worte des Paters beschränkt – verschenktes Potenzial. Manche Dialoge und Situationen wirken sehr draufgängerisch, anzüglich und unausgewogen, was die Sympathie für die Figuren erschwert. Bellamys Methoden, um die Erfolgsquote gegenüber seinem Vater zu steigern, mögen raffiniert wirken – sind aber nicht ganz lupenrein, was mir bei der Ernsthaftigkeit des Themas nicht zugesagt hat.“
Nach dem ständigen Gefühlswirrwarr stellt sich am Ende zwar Erleichterung ein, doch wirkt auch hier vieles zu künstlich und überzeichnet, was bei mir nicht selten für Frust sorgte. Insgesamt bleibt es ein leichter Roman ohne großen Tiefgang, zumal die unsteten Charaktere kaum Raum lassen, echte Nähe zu ihnen aufzubauen. Mit dem Hinweis auf Bellamys nächstes, zeitlich knappes Matchmaking-Projekt wird außerdem schon die nächste Geschichte vorbereitet.
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21.08.2025bibliothek.auf.dem.land 
Missouri im Jahr 1849: Der Leser darf zwei junge Menschen begleiten, die aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten kommen, von ihren Charakteren sehr unterschiedlich sind, beider aber wissen, was sie wollen.
Finola, Tochter der reichen Oberschicht hat ein Ziel vor Augen: sie will mit aller Macht in den Orden der barmherzigen Schwestern eintreten. Doch ihre Familie sieht das anders, denn sie möchten sie
als Ehefrau eines Mannes sehen. Ein Heiratsvermittler wird eingeschaltet, aber mit so einer Rebellin hat er nicht gerechnet.
Riley Rafferty scheint der geeignete Mann für Finola zu sein. Doch gelingt es ihm Finolas Herz zu gewinnen oder gibt er auch nach zwei Tagen auf, wie seine zahlreichen Vorgänger? Ein Katz- und Maus Spiel beginnt. Doch wo wird es enden?
Voller Vorfreude habe ich mit dem Lesen begonnen und war sehr gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt. Besonders die Wohltätigkeitsarbeit von Finola fand ich ehrenwert, denn es ist schon ein Opfer, sich mit Cholera Kranken zu befassen. Trotzdem war mir das Geplänkel zwischen Finola und Riley zu viel und teilweise zu kitschig.
Der Glaube war kein fester Bestandteil im Leben der einzelnen Protagonisten. Mir fehlte das intensive Gebet für den richtigen Ehepartner, denn das ist der Grundstein für eine Ehe.
Geschehnisse aus der Vergangenheit und Eigenwille wollen aufgearbeitet werden, wobei die jeweiligen Familien sich als sehr nützlich und hilfsbereit gezeigt haben.
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19.08.2025agnes.bookworld 
Dieses Buch unterscheidet sich spürbar von den bisherigen Romanen, die ich von Jody Hedlund kenne – und doch überzeugt es auf seine ganz eigene Weise. Der Schreibstil ist gewohnt leicht, flüssig und humorvoll, sodass ich von Anfang an gefesselt war. Schon nach den ersten Seiten hatte ich ein Lächeln im Gesicht und musste beim Lesen immer wieder schmunzeln.
Die Autorin
nimmt uns mit ins Jahr 1849, nach St. Louis im Bundesstaat Missouri, und zeichnet ein lebendiges Bild vom Leben irischer Einwanderer in dieser Zeit. Die Atmosphäre wirkte für mich sehr authentisch, und ganz nebenbei konnte ich noch einiges über die Herausforderungen und Lebensumstände des 19. Jahrhunderts lernen. Die Figuren sind sympathisch, glaubwürdig und wachsen einem schnell ans Herz.
Im Mittelpunkt steht Finola, die davon träumt, in einen Orden einzutreten. Ihre Eltern hingegen bestehen darauf, dass sie heiratet – und so versucht sie, alle vom Heiratsvermittler vorgeschlagenen Kandidaten möglichst schnell loszuwerden. Riley wiederum möchte eigentlich keine zweite Ehe eingehen, gibt jedoch seinem schwerkranken Vater das Versprechen, sich noch einmal zu binden. Der Weg führt ihn – natürlich – ebenfalls zum Heiratsvermittler. Wen wundert es, dass er dort auf Finola trifft? Was dann folgt, ist eine charmante und turbulente Geschichte voller Überraschungen.
Jody Hedlund versteht es meisterhaft, Themen wie Mitgefühl, Glaube, gesellschaftliche Erwartungen und persönliche Berufung in eine romantische Handlung einzuflechten.
Für mich war dieser Roman eine rundum vergnügliche, herzerwärmende Lektüre. Ich empfehle ihn allen, die historische Liebesgeschichten mit Witz und Gefühl lieben.
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10.08.2025LisaDi 
Glauben, Hoffnung und Liebe – eine bewegende Reise
Eine unmögliche Braut“ von Jody Hedlund hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die Geschichte erzählt nicht nur eine zarte Liebesgeschichte, sondern vor allem die Reise von Finola Shanahan, einer starken Frau, die sich mutig ihren eigenen Weg bahnt. Finola ist klug, eigenständig und dabei so nahbar, dass man sich sofort
mit ihr verbunden fühlt. Ihre innere Stärke und ihr Glaube geben ihr Halt und Kraft, selbst in schwierigen Momenten nicht aufzugeben – das hat mich besonders berührt.
Gegenüber steht Riley Rafferty, ein ebenso vielschichtiger Mann, der nicht nur durch seine Leidenschaft, sondern auch durch seine Verletzlichkeit besticht. Die beiden ergänzen sich wunderbar, ihre Beziehung entwickelt sich langsam und glaubwürdig, geprägt von Respekt, Vertrauen und echten Gefühlen – ganz ohne Klischees oder übertriebenes Drama.
Die Autorin hat es meisterhaft geschafft, Finola und Riley lebendig werden zu lassen. Man erlebt ihre Hoffnungen, Ängste und Träume hautnah mit und fiebert mit jedem Schritt mit, den sie gemeinsam und jeder für sich macht. Dabei spielt der Glaube immer wieder eine wichtige Rolle, als Quelle der Hoffnung und des Durchhaltevermögens, die das Herz der Geschichte bildet.
Auch die historische Kulisse ist liebevoll und detailreich gestaltet, sodass man sich in die damalige Zeit bestens hineinversetzen kann. Die Mischung aus lebendigen Figuren, einer stimmigen Atmosphäre und einer berührenden Handlung macht dieses Buch zu einem echten Highlight.
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05.08.2025Elfie 
„...Die Droschke war keine zehn Schritt mehr von ihr entfernt und der Kopf des Fahrers war nach wie vor nach unten gebeugt, die Zügel lagen locker in seiner Hand und die Pferde trabten ihres Weges, ohne für eine einzelne Frau, die ihnen im Wege stand, ihr Tempo zu drosseln...“
Dass Finola aus dieser Situation unbeschadet herauskommt, hat sie Riley Rafferty
zu verdanken, der sich kurzerhand über sie wirft.
Die Autorin hat einen lockerleichten historischen Liebesroman geschrieben. Der Schriftstil zeichnet sich durch den Humor aus, den er zum Tragen bringt.
Wir schreiben das Jahr 1849 in St. Louis. Finola hat nur einen Wunsch. Sie möchte ins Kloster eintreten. Doch ihr Vater, ein irischer Einwanderer, der es zu Wohlstand gebracht hat, möchte seine Tochter gut verheiratet. Finola aber ist geschickt darin, mögliche Bewerber zu vergraulen. Bei mehr als 10 jungen Herren ist ihr das schon gelungen. Deshalb schaltet ihr Vater nun einen Heiratsvermittler ein. Finola sorgt dafür, dass sich nicht Oscar, sondern sein Sohn um die Vermittlung kümmert.
„...Das soll natürlich nicht heißen, dass Sie das nicht auch sehr gut machen würden, Mr McKenna. Aber ich finde, dass Bellamy ein wenig Berufserfahrung sammeln sollte. Sie sollten ihm erlauben, meinen Fall zu übernehmen...“
Finola hofft, mit ihm ein leichteres Spiel zu haben. Allerdings trifft sie der erste Schock, als ihr Riley als Bewerber vorgestellt wird. Damit hatte sie nicht gerechnet, denn als Handwerker gehört er nicht zu ihrer gesellschaftlichen Schicht.
Warum Finola unbedingt ins Kloster will, wird erst sehr spät klar. Es geht dabei um Schuld und Vergebung.
Auch Riley hat ein Ereignis in seiner Vergangenheit besonders geprägt. Das ist der Grund dafür, dass er häufig als Lebensretter zur Stelle ist. Hier wäre allerdings weniger mehr gewesen, vor allem, da selbst die schwierigsten Rettungsoperationen gut ausgehen. Das ist eher nicht realistisch.
Die Autorin versteht es, die gesellschaftlichen Probleme der Zeit gekonnt in der Geschichte zu verpacken. Zum einen strömen immer mehr Iren ins Land. Die haben die Schiffsreise oft gerade so überstanden und brauchen nun Nahrung und Unterkunft. Finola gehört zu denen, die sich darum kümmern.
Zum anderen greift in diesem Ort die Cholera um sich. Riley macht deutlich, dass sich bei den hygienischen Verhältnissen unbedingt etwas ändern muss.
Finola ist es auch, die erkennt, dass man für die schwarze Bevölkerung etwas tun muss. Sie stehen auf der gesellschaftlichen Leiter ganz unten.
Das Buch lebt von dem Auf und Ab zwischen Finola und Riley. Es dauert seine Zeit, bis die Fronten geklärt sind.
Der christliche Glaube wird fein dosiert und geschickt in der Handlung untergebracht. Er wirkt nie aufgesetzt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
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31.07.2025MeineKleineBuecherecke 
Was für ein Roman! Das neue Buch von Jody Hedlund war so ganz anders, als die anderen Bücher, die ich von ihr gelesen habe und doch mochte ich es sehr!
Finola Shanahan ist die älteste Tochter eines wohlhabenden Geschäftsmannes und soll – wenn es nach ihren Eltern geht – endlich unter die Haube kommen. Doch Finola hat andere Pläne, sie
möchte Nonne werden und vor allem auch den armen, vernachlässigten Einwanderern helfen. Doch ihre Eltern wollen davon nichts hören. Als ihr Vater dann auch noch einen Heiratsvermittler damit beauftragt, den richtigen Mann für sie zu finden, scheint ihr Traum in weite Ferne zu rücken.
Doch Finola ist schlau und höchst einfallsreich! Sie hat schon mehrere Verehrer und potenzielle Kandidaten erfolgreich vergrault... warum sollte es diesmal anders sein?
Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass der Auserkorene dann jemand ist, von dem sie selbst ziemlich beeindruckt ist und zu dem sie sich – auch wenn sie es sich nicht recht eingestehen will – auch hingezogen fühlt.
Denn Riley Rafferty ist so anders wie alle anderen. Mutig, freundlich, ehrlich, loyal und vor allem hat er – so wie Finola auch – ein Herz für die Armen und Bedürftigen. Dass er auch noch unverschämt gut aussieht und kein Geheimnis daraus macht, an ihr interessiert zu sein, macht die Sache nicht einfacher.
Doch beide – sowohl Finola, als auch Riley – haben ihr Päckchen zu tragen und kämpfen mit ihrer Vergangenheit und den daraus entstandenen Schuldgefühlen. Was genau vorgefallen ist, verrate ich euch natürlich nicht. Das müsst ihr schon selbst herausfinden!
Und dann ist da ja noch die Sache mit den Ordensschwestern... das war doch immer Finolas Traum, nicht wahr? Doch plötzlich ist sie sich da gar nicht mehr so sicher...
Ein turbulenter, sehr humorvoller und romantischer Roman, der aber auch eine ernste Seite hat und mich so durch die Seiten hat fliegen lassen, dass ich das Buch doch tatsächlich in einem Abend durchgelesen habe. Ich konnte einfach nicht aufhören!
Was habe ich oft Tränen gelacht! Finola und Riley... da haben sich die zwei Richtigen gefunden! Doch es gab auch Momente, wo mir die Tränen kamen, weil ich wirklich berührt war.
Somit hat diese Geschichte eine schöne Mischung aus Unterhaltung, Romantik und auch Dramatik. Der Glaube kommt in dem Roman nicht wirklich stark durch, was ich etwas schade fand, aber trotzdem war die Geschichte an sich für mich rund.
Wie gesagt, war dieser Roman ganz anders, als die anderen, aber hat mir trotzdem sehr gut gefallen und ich freue mich auch schon auf den nächsten Band der Reihe, den ich definitiv auch wieder lesen möchte.
Denn Bellamy – der Heiratsvermittler – ist wieder aktiv und er war mir sowieso den ganzen Roman hindurch schon sehr sympathisch und daher freue ich mich auf weitere Geschichten mit ihm!
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28.07.2025Kristina 
Unterhaltsamer Roman
St. Louis, 1849: Finola Shanahan ist eine junge Frau aus „guten Hause“, deren Herz für die Bedürftigen schlägt. Am liebsten würde Finola ins Kloster eintreten, um sich ganz dieser Aufgabe widmen zu können. Doch ihre Familie möchte, dass sie heiratet und bittet einen Heiratsvermittler um Hilfe. Der junge Bellamy McKenna soll diese Aufgabe über nehmen und er
präsentiert auch recht schnell einen geeigneten Kandidaten. Riley Rafferty gehört zwar nicht zur selben Gesellschaftsschicht wie Finola, doch der junge Mann besitzt neben Tatkraft und Mut auch einen Dickschädel, der dem von Finola ebenbürtig ist. Beim Kennenlernen entdecken Riley und Finola manche Gemeinsamkeit, doch kann er ihr Herz gewinnen?
Ich mag die Romane von Jody Hedlund und habe mich sehr gefreut, dass auch in diesem Sommer ein neues Buch von ihr gibt. Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, es verspricht eine romantische Geschichte. Der Roman lässt sich gut lesen. Er beginnt spannend, so dass ich schnell mittendrin war in der Geschichte. Finola und Riley sind interessante, sympathische Charaktere. Sie hat eigentlich einen genauen Plan für ihr Leben und setzt alles daran um ihn umzusetzen. Doch Riley bringt sie durcheinander und so geht es immer hin und her zwischen „ich liebe ihn“ und „ich möchte ins Kloster eintreten“. Er ist ein Superheld, immer zur Stelle, wenn jemand gerettet werden muss. Finola verzaubert ihn und er tut alles um ihre Liebe zu gewinnen, aber sie soll ihm von ganzen Herzen ihr Ja geben... Und so geht es hin und her und immer mal wieder ist das Eingreifen von Bellamy gefragt...
„Eine unmögliche Braut“ hat mich gut unterhalten und mich zum Lachen gebracht, konnte mich aber nicht ganz überzeugen. Ich vermisste den Tiefgang, der sonst in Jody Hedlunds Romanen zu finden ist. Themen wie Schuld und Vergangenheitsbewältigung wurden nur am Rande erwähnt, auch der christliche Glaube spielt kaum eine Rolle. Dennoch ist es ein unterhaltsamer, kurzweiliger Roman, den ich gern gelesen habe.
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27.07.2025Grace2 
Leichte, amüsante Beziehungsgeschichte, unterhaltsam, aber ohne viel Tiefgang
Das Buch „Eine unmögliche Braut“ der Autorin Jody Hedlund ist der Auftakt zu der neuen Buchreihe „Der Heiratsvermittler von St. Louis“.
Die Geschichte beginnt im Januar 1849 in St. Louis und spielt im irischen Milieu der Stadt. Finola ist die Tochter eines gut situierten Geschäftsmannes und im heiratsfähigen Alter. Doch alle Versuche ihrer
Eltern sie unter die Haube zu bringen scheitern, denn Finola versucht alles, um einer Ehe zu entkommen. Ihr Wunsch ist es in ein Kloster einzutreten und sich weiterhin um die Armen der Stadt zu kümmern. Ihr Vater unternimmt einen letzten Versuch und schaltet einen Heiratsvermittler ein, der Finola durchschaut und schon einen geeigneten Kanditen als zukünftigen Ehemann im Petto hat. Doch wird ihm die Eheschließung auch gelingen? Schließlich hat er es mit zwei irischen Sturköpfen zu tun.
Dieses neue Buch von Jody Hedlund führt in die irische, katholische Gemeinde von St. Louis. Wie so oft in ihren Büchern verbindet sie ihre Erzählung mit einem gut recherchierten historischen Hintergrund, der ihre Bücher immer wieder lesenswert macht. So empfand ich die Historie der (irischen) Einwanderer und den Choleraausbruch in St. Louis interessant. Doch die Geschichte selbst beschreibt eher einen Beziehungskampf, der auf die Dauer, dann doch nicht so spannend zu lesen ist. Sie will nicht, sie will (aber eigentlich doch nicht), er will, er will nicht, ...
Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen und muss sagen, dass dieses nicht zu ihren besten gehört. Die Geschichte ist vielleicht doch etwas überzogen. Amüsant ja, und als einfache Sommerlektüre völlig okay, aber wer einen Roman mit Tiefgang erwartet, wird hier enttäuscht werden. Und auch die christlichen Aspekte bleiben hinter dem Beziehungsdrama zurück, da hätte man durchaus tiefergehen können. Gerade weil die beiden Hauptperson meinen so mit Schuld beladen zu sein und sich nicht vergeben können.
Insgesamt gesehen eine unterhaltsame Sommerlektüre, aber eben auch nicht mehr.
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24.07.2025KleinerVampir 
Buchinhalt:
St. Louis, 1849: Finola, Tochter aus wohlhabendem Hause, soll unter die Haube – dazu engagiert die irische Einwandererfamilie einen Heiratsvermittler, der die Ehe arrangieren soll. Denn die Eltern haben genaue Vorstellungen von ihrem künftigen Schwiegersohn: ein Ire soll es sein, unbedingt Katholik, aus denselben Kreisen soll er entstammen und der Familie Ehre machen. Doch Finola denkt nicht daran,
zu heiraten. Sie will ins Kloster eintreten und Nonne werden – 12 Heiratskandidaten hat sie schon vergraulen können. Als sie bei einem Unfall von Riley, einem irischen Wagenbauer, gerettet wird, der beim selben Heiratsvermittler in der Kartei steht, kommt eins zum anderen: Finola und Riley sind das Paar, das der Heiratsvermittler im Sinn hat, zu verkuppeln....
Persönlicher Eindruck:
Ich habe schon viele Bücher der Autorin gelesen und bislang immer gedacht, von ihr jeden Titel mit Begeisterung zu verschlingen – doch diesmal war ich einfach nur enttäuscht. Eine unmögliche Braut ist eine überspitze, sehr seichte und vorhersehbare Liebeskomödie, deren Handlung sich in zwei Sätzen zusammenfassen lässt: es geht darum, dass Finola in eine arrangierte Ehe gedrängt wird, lieber ins Kloster ginge und zwei Menschen sich wie Hund und Katze hinterher fauchen, um letztendlich dann zusammenzukommen. Mehr nicht. Und das war mir zu wenig – dafür sind keine 300 Seiten nötig.
Finola ist die typische Tochter aus gutem Hause, die Familie ist irisch und ein Ire soll auch der Zukünftige sein. Es wird in der irischen Community von St. Louis munter und ausschließlich untereinander geheiratet und der Heiratsvermittler ist derjenige, der am besten weiß, wer zusammenpasst. Im Grunde eine längst ausgelutschte Idee, denn Ehen werden in dieser Epoche wohl ausschließlich arrangiert geschlossen und hinterher wächst die ach so große Liebe daraus – ja, wer's glaubt.
Während die Figur der Finola noch für diese Epoche authentisch angelegt wurde, ist Riley, ihr männlicher Gegenpart, ein übertrieben gezeichneter Universalheld, der tagtäglich jeden rettet, der ihm über den Weg läuft – ob Jungfer in Nöten, ein beim Eislaufen ins Eis eingebrochenes Kind oder ein Ertrinkender. Egal wo etwas passiert, Riley ist vor Ort, lässt alles fallen und stürzt sich in eine Rettungsaktion nach der anderen, so soft, dass es einfach unglaubwürdig wirkt.
Letztendlich geht es um den Konflikt zwischen Pflichterfüllung den Eltern gegenüber (Ehe) und dem Versprechen an sich selbst (Nonne zu werden). Natürlich ist die Oberin des Ordens absolut für Letzteres, schließlich hat sie für den Fortbestand des Klosters zu sorgen. Die Einzige, die meiner Meinung nach Rückgrat hat und sich nicht vor den Karren spannen lässt, ist Enya, Finolas jüngere Schwester, die einen Protestanten poussiert und schließlich mit diesem durchbrennt und damit zeigt, dass sie eine eigene Meinung hat.
Der christliche Aspekt der Geschichte ist so gut wie gar nicht vorhanden. Erst gegen Ende kommt ein bisschen Spannung auf – der Beginn ist zäh und überzuckert-süßlich, eben auf Romantikkomödie getrimmt. Schade, denn von Frau Hedlund kommen normal tiefgängige Geschichten zum Nachdenken, was sie hier geritten hat, vermag ich nicht zu sagen.
Einzig die historische Einbettung und den Einblick in die Slums von St. Louis und das Schicksal der irischen Einwanderer ist gut dargestellt, ansonsten kann ich das Buch nicht weiter empfehlen.
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23.07.2025Regina 
Charme, Witz und Tiefgang
Jody Hedlund gehört auf jeden Fall zu einer meiner liebsten Autorinnen. Auch mit diesem Buch hat sie es geschafft, mich ab Seite eins in die Welt von Finola und Riley mitzureißen.
Ihr Schreibstil ist so einfach und dennoch packend. Durch ihre Erzählweise werden die geschriebenen Sätze zum Leben erweckt. Ich habe das Buch einfach nur verschlungen.
Neben der Leichtigkeit der Geschichte, werden auch sehr ernste Themen wie Selbstvorwurf und Vergebung behandelt. Jody Hedlund hat auch da geschafft mein Herz zu berühren und es sind sogar mehr als einmal Tränen geflossen.
Die charakterlichen Entwicklungen einiger Protagonisten fand ich sehr spannend und auch realistisch. Es wurde nichts überstürzt, die positiven Veränderungen kamen nach und nach.
Fazit: Die Bücher von Jody Hedlund sind für mich persönlich ein Muss. Für eine kurze Zeit habe ich alles um mich herum vergessen und bin in die Geschichte von Finola und Riley eingetaucht. Für mich eine ganz klare Leseempfehlung.
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22.07.2025Jana 
Auf dieses Buch hatte ich mich riesig gefreut – und ich wurde keineswegs enttäuscht. Ganz im Gegenteil: „Eine unmögliche Braut“ ist ein großartiger Auftakt zu einer neuen Reihe von Jody Hedlund, und ich freue mich jetzt schon sehr auf die nächsten Bände.
Doch worum geht es?
Schon der Titel klingt vielversprechend.
Im Mittelpunkt steht Finola Shanahan – eigensinnig, temperamentvoll und Tochter einer
wohlhabenden Familie. Doch obwohl sie aus gutem Haus stammt, hat sie ein großes Herz für Bedürftige und engagiert sich gerne für andere. Ihre Eltern allerdings haben andere Pläne: Finola soll heiraten. Um das zu beschleunigen, beauftragen sie kurzerhand einen Heiratsvermittler. Doch Finola denkt gar nicht daran, sich verheiraten zu lassen – ganz im Gegenteil: Sie tut alles, um ihre Verehrer abzuschrecken. Ihr Traum ist es, ins Kloster zu gehen und Nonne zu werden.
Doch dann taucht Riley Rafferty auf – ein Mann, der sich so leicht nicht aus der Ruhe bringen lässt. Wird Finola auch ihn vergraulen? Oder geht dieser Heiratsversuch anders aus als die bisherigen?
Dieses Buch war für mich eine echte Gefühlsachterbahn.
Ich habe herzhaft gelacht – der Humor ist einfach großartig. Ich habe mitgefiebert, weil ich nicht wusste, wie sich alles entwickelt. Ich war angespannt, dann wieder berührt und am Ende einfach nur glücklich, dieses Buch gelesen zu haben. Der Schreibstil ist mitreißend und angenehm, die Geschichte durchgehend unterhaltsam und liebevoll erzählt.
Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet: Finola, Riley – und auch der Heiratsvermittler Bellamy, den ich ganz besonders mochte. Alle drei sind auf ihre Weise einzigartig und sympathisch, und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen.
Ein herzerwärmender Roman, der nicht nur viel Humor, sondern auch sanft eingebettete Glaubensimpulse enthält. Und ja – ich muss es nochmal betonen: Der Humor war einfach erstklassig. Ich habe so oft gelacht, dass ich kaum aufhören konnte!
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19.07.2025maulwurf123 
"Eine unmögliche Braut" ist der Titel des neusten Romans von Autorin Jody Hedlund. Die Taschenbuchausgabe ist Anfang Juni diesen Jahres im Francke-Verlag mit ca. 304 Seiten erschienen. Passend ist die Fotografie auf dem Cover gewählt und lässt bereits erkennen, dass es sich um eine historische Romanze handelt.
Schauplatz der Handlungsgeschichte ist St.Louis, Missouri, im Jahre 1849. Protagonistin ist die
junge Finola Shanahan. Ihr Herz schlägt für die Bedürftigen und am liebsten würde die eigensinnige Tochter aus reichem Hause dem Orden der Barmherzigen Schwestern beitreten. Doch ihre Eltern haben andere Pläne für sie und schalten daher einen Heiratsvermittler ein. Mit großem Einfallsreichtum sabotiert Fiona alle Vermittlungsversuche. Dann jedoch taucht Riley Rafferty als Heiratskandidat auf. Es hat ganz den Anschein, als würden sich zwei Sturköpfe begegnen, die einander ebenbürtig sind. Als in St. Louis die Cholera ausbricht, sind Finola und Riley gezwungen, zusammenzuarbeiten...
Der Schreibstil Jody Hedlunds' ist wie gewohnt mitreißend. Schon nach wenigen Kapiteln ist man als Leser richtig in der Geschichte angekommen und neugierig, wie es weitergeht. Die historische Zeit wird authentisch dargestellt und auch die einzelnen Figuren sind realistisch und charakterstark gezeichnet.
Als spannend und turbulent gestaltet sich die Handlungsgeschichte. Besonders gefallen hat mir persönlich der mitunter sehr witzige Schlagabtausch zwischen Finola und Riley. Deren Dialoge sorgen für viel Unterhaltung.
Leider sind mitunter nicht wenige Szenen der Geschichte sehr übertrieben und überspitzt dargestellt. Als Beispiele sind hier die waghalsigen Rettungsszenen Rileys' zu nennen. Die Schilderungen drifteten ins Unglaubwürdige ab und hätten durchaus nicht so heldenhaft und übersteigert geschildert werden müssen.
Das Ende ist in sich gelungen, doch die Kapitel davor haben sich als sehr zäh und langatmig erwiesen. Gerade auf diesen Seiten ging mir persönlich das ständige Hin und Her von Finola ziemlich auf die Nerven.
Daher vergebe ich nun drei Sterne und empfehle "Eine unmögliche Braut" als unterhaltsame, aber übertrieben dargestellte Romanze weiter an all jene, die nach einer leichten Unterhaltung suchen.
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18.07.2025Sara 
„Amüsant, erfrischend, mitreißend“
Der erste Band von Jody Hedlunds neuer Reihe „Eine unmögliche Braut“ nimmt die Leserschaft mit nach St. Louis ins 19. Jahrhundert. Dort lernt sie die älteste Tochter der Shanahan-Familie, Finola, kennen, die sich als Emigranten aus Irland einen guten Ruf und Reichtum erarbeitet hat. Die junge Frau trägt eine schwere Bürde der Schuld mit sich herum, die
sie dazu veranlasst, ihr Leben ganz in den Dienst Gottes zu stellen und sich selbst die Annehmlichkeiten und Freuden des Lebens und die Liebe zu verbieten. So vergrault sie die vielen heiratswilligen Männer, die ihre Eltern für sie aussuchen und möchte ins Kloster gehen.
Über einen Heiratsvermittler trifft sie auf den Iren Riley Rafferty, der ihr erst vor kurzem das Leben gerettet hat. Er engagiert sich neben seiner Arbeit als Wagner und Kutschenbauer ebenfalls für die armen Einwandererfamilien der Stadt. Er lässt sich im Vergleich zu seinen Vorgängern nicht so leicht abwimmeln und findet immer wieder Mittel und Wege, dass die beiden aufeinandertreffen und sich miteinander für Hilfsbedürftige einsetzen. Dass auch er eine Last mit sich herumträgt, kann die Leserschaft nach und nach sehen.
Auf unterhaltsame und erfrischende Art und Weise erzählt Jody Hedlund die Liebesgeschichte dieser beiden starken Charaktere. Sie zeigt auf, wie wertvoll es ist, sich für andere Menschen einzusetzen, ohne etwas wiedergutmachen zu wollen. Sondern dass es auf ein Herz ankommt, das Gott und den Menschen dient. Eine weitere wertvolle Lektion gibt sie ihren Lesern mit, nämlich, dass Gottes Vergebung nicht weit von uns entfernt ist, sondern dass wir uns selbst im Weg stehen, wenn wir uns tief drinnen nicht vergeben können. Wahre Freiheit und ein Leben in Fülle sind nur durch Vergebung möglich.
Ich empfehle diesen kurzweiligen, humorvollen und mitreißenden Roman gerne weiter und freue mich schon auf die nächsten Bände.
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18.07.2025Wolkenspiel 
Spritzig, witzig und romantisch
Finola Shanahans bestrebtes Ziel ist es in einen Orden einzutreten. Bisher konnte sie noch jeden Heiratskandidaten vertreiben. Aber nun schaltet die Familie den ambitionierten Heiratsvermittler Bellamy ein.
Riley Rafferty ist fest entschlossen nach dem Tod seiner Frau nie wieder zu heiraten. Als jedoch sein Vater einen Herzinfarkt erleidet, nimmt er Riley das Versprechen ab sich wieder
eine Frau zu suchen. Und Bellamy sieht in Finola und Riley das perfekte Match. (engl. matchmaker= Heiratsvermittler) Riley erkennt recht schnell, dass Finola DIE Frau für ihn sein könnte. Aber Finola will an ihrem Versprechen in den Orden zu gehen festhalten und sucht nach Möglichkeiten Riley zu vergraulen. Obwohl auch sie beginnt die Vorzüge Rileys wahrzunehmen und die beiden gerne immer mehr Zeit miteinander verbringen.
Finola und Riley sind sehr starke Protagonisten, die ihre Ziele jeweils mit viel Finesse verfolgen. Beide bestechen durch ihren Einsatz für Minderheiten und Notleidende und sind allein dadurch schon sehr sympathisch. Es kommt immer wieder zu witzigen und erheiternden Szenen.
Ich weiß nicht, ob es solche Heiratsvermittler wirklich gab und einzelne Szenen wirkte auch etwas übertrieben. Aber dieses Buch hatte mich von Beginn an für sich eingenommen und las sich quasi von selbst, weil es so viel Spaß machte und auch spannenden Momente bereithielt.
Jody Hedlund beschreibt so gut, dass mehrfach innerlich der passende Film dazu bei mir ablief und ich das Buch am liebsten gar nicht aus den Händen gelegt hätte. Es war für mich ein Genuss, es zu lesen. Leider kam mir der Alltag dazwischen und ich musste es mal zur Seite legen. Aber das Schöne ist, dass dies der Auftakt einer neuen Reihe ist, so dass ich hoffentlich sehr bald in die nächsten Bände eintauchen kann.
Ich bin mir sicher, wer Jody Hedlund und Karen Witemeyer mag, wird auch diesen Roman sehr gerne lesen und seine Freude daran haben.
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17.07.2025gerdys_buecher.reich 
Inhalt:
Finola Shanahan hat es bisher erfolgreich geschafft, jeden Heiratskandidaten zu vergraulen, der ihr vorgesetzt wurde, denn sie möchte nicht heiraten.
Jede Woche ist sie mit den Schwestern der Barmherzigkeit unterwegs und hilft den Bedürftigen in der Stadt, bis eines Tages ihr Weg sich auf dramatische Weise mit dem des Helden der Stadt kreuzt. Sankt Riley fesselt immer wieder ihren
Blick und der Sturkopf wird ihr dann auch noch als ihr letzter Heiratskandidat präsentiert. Finola weiß nicht mehr, was sie tun soll. Nonne zu werden, war doch schon immer ihr Wunsch gewesen!
Über die Protas:
Riley möchte nach einer schlechten ersten Ehe nicht mehr heiraten. Getrieben von Schuldgefühlen stürzt er sich immer und immer wieder in lebensgefährliche Situationen, um andere zu retten.
Finola hat gute Absichten und tut viel Gutes, doch die zugrundeliegende Motivation für ihr Handeln wird von Schuldgefühlen getrieben. In der Geschichte begleiten wir sie auf ihrer Reise zur Vergebung.
Family Shanahan – vom angepassten Mäuschen bis zum schwarzen Schaf sind alle da.
Das mochte ich:
- Lockeren Schreibstil
- Kurze Kapitel, die mich durchs Buch haben springen lassen
- Einblick in die damaligen Lebensverhältnisse in St.Louis
- Den Umgang der Familie miteinander. Hin- und hergerissen zwischen den Erwartungen der Gesellschaft und dem Bestreben, das Beste fürs Kind zu wollen, die Wünsche dessen zu berücksichtigen, ist herausfordernd und doch hat besonders der Vater da in meinen Augen wundervoll agiert.
Besonders gut fand ich:
Bellamy McKenna – den Heiratsvermittler.
Das mochte ich nicht so:
Mehrfache Betonung der Schönheit Finolas und der Heldenhaftigkeit Rileys. Ich war geblendet von Schönheit und dem Heiligenschein ;-)
Fazit:
Eine turbulente Geschichte gespickt mit vielen humorvollen Szenen. Ich habe gelacht. Manches Mal die Menschen bemitleidet, mir an den Kopf geschlagen, als die Protas nicht blickten, was eigentlich mit ihnen los ist und mein Herz ist gebrochen darüber, wie sehr Finola sich nach Vergebung sehnte, alles dafür tat, um diese zu erlangen, wieder würdig zu werden und doch keinen Frieden finden konnten.
Es hat mir Freude gemacht, mit Bellamy, dem Heiratsvermittler, das Paar zu verkuppeln, auf manch riskante – oder gar schon manipulative List – zurückzugreifen, um den beiden die Augen zu öffnen.
Doch besonders schön fand ich, wie die Protagonisten erlebten, dass Vergebung leicht zu finden ist. Niemandem verwehrt wird, wenn man Gott darum bittet, und dass die Selbstvergebung ein wichtiger Punkt ist, um zu Freiheit und Freude zu gelangen.
Ich bin sehr gespannt, wie es im nächsten Buch weitergehen und wie Bellamy die nächste Herausforderung meistern wird. Ich bin mir sicher, auch da wird es einige Lachtränen für mich geben.
Eine klare Leseempfehlung von mir!
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12.07.2025Lesemutti 
„Eine unmögliche Braut“ von Jody Hedlund, hält, was es verspricht: eine unterhaltsame Geschichte mit Humor und einem interessanten Ende.
Die junge Irin Finola Shanahan und Riley Rafferty sollen von einem Heiratsvermittler zusammengebracht werden. Das Unterfangen gestaltet sich jedoch schwerer als gedacht, denn Finola hat sich in den Kopf gesetzt eine Nonne zu werden. Doch Riley gibt nicht so schnell auf,
und möchte Finola unbedingt für sich gewinnen.
Mit Hilfe des einfallsreichen und erfolgreichen Heiratsvermittlers Bellamy McKenny gewinnt die Geschichte eine weitere interessante Komponente. Auch wenn er teilweise eher unkonventionelle Methoden anwendet, um die beiden Liebenden zusammenzubringen, ist er dem Leser sympathisch.
Was ich jedoch etwas langatmig fand, war das viele Hund und Her in der Beziehung zwischen Finola & Riley. Obwohl die Hauptcharaktere katholisch sind, hätte es für meinen Geschmack etwas mehr geistlichen Tiefgang in Bezug auf die persönliche Beziehung zu Gott geben können.
Was ich super finde, ist das Coverbild! Es passt perfekt zu den Protagonisten, und ist wirklich gelungen. Auch das Ende des Buches ist super spannend, und ich hoffe, es wird einen weiteren Roman mit dem Heiratsvermittler Bellamy McKenny geben!
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28.06.2025Monika S.-W. 
Eine Tochter aus gutem Hause soll verheiratet werden. Bislang hat sie mit Raffinesse alle vorgestellten Männer vergrault, weil sie der Ansicht ist, in einem Kloster wäre ihr Platz. Daher schalten ihre Eltern einen Heiratsvermittler ein, der auch einen heiratswilligen Mann findet, der das Spiel der Tochter durchschaut und sich nicht vergraulen lässt, aber ihren Willen letztendlich akzeptiert und sie
freigibt. Das jedoch scheint der Tochter nicht zu gefallen. Und zum Schluss trägt das Eingreifen des pfiffigen Heiratsvermittlers gute Früchte. Es ist ein unterhaltsamer Roman, der mir sehr gefallen hat.
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