Missionsgeschichte anhand von Biografien
Kunigunde Brunner
Schwester Kunigunde Brunner, vom Diakonissen-Mutterhaus Hensoltshöhe in Gunzenhausen, wurde als Zahnärztin zunächst nach China ausgesandt.
Anders als anderen Missionarinnen blieb ihr dort keine Zeit, um zunächst in Ruhe die chinesische Sprache zu erlernen, sondern sie startete sofort ihre Praxis als Zahnärztin in einem Blindenheim in Kunming. Trotzdem konnte sie schon nach einem Jahr ihr erstes chinesisches Sprachexamen erfolgreich abschließen. Sie öffnete durch ihre ausgezeichnete Arbeit als Zahnärztin viele Türen für die Missionsarbeit. Unter Mao Tse-tung und dem Sieg der Roten Armee mussten dann alle Missionare das Land verlassen.
Über die USA reiste Kunigunde Brunner dann nach Japan aus. Sie ebnete dort den Weg für weitere China-Missionarinnen, die im "Land der aufgehenden Sonne" tätig wurden.
Nach etwa einem Jahr wurde sie dringend gebeten, nach Taiwan zu kommen, um dort einheimische Zahnarzthelfer auszubilden. Durch sie begann dann die Missionsarbeit der Marburger Mission auf Taiwan, die sich schließlich sehr auswweitete und zum Segen besonders für die nur schwer zu erreichenden Bergvölker und die blinden und mehrfach behinderten Kinder wurde.
Das Leben von Schwester Kunigunde, die bis ins hohe Alter ihren Dienst als Zahnärztin in Taiwan tat, ist spannend und voller Erfahrungen mit Gott.
Format: 13,5 x 20,5 cm
Hinsichtlich der Produktsicherheit (GPSR) unbedenklich
Bestellnummer: 332374
ISBN: 978-3-96362-374-5
Erschienen im Juni 2023
€ 10,00
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Autor/in
Ernst Horn
Ernst Horn, Jahrgang 1941, ist verheiratet mit Gerlinde und hat vier erwachsene Kinder. Er ist gelernter Feinoptiker und studierte anschließend Theologie am Theologischen Seminar Tabor in Marburg/Lahn. 1968 reiste er nach Thailand aus und war Pfarrer der Thailändischen Kirche. Nach dem Sprachstudium war er zunächst als Dozent an der Bibelschule Christian Service Training Center in Chiang Mai, Nord-Thailand, tätig. Zu seinen Aufgaben gehörten auch die Mitarbeit im Evangelisationsteam, Gemeindegründungen und die Betreuung einheimischer Pastoren. Dabei pflegte er enge Kontakte zur ländlichen Bevölkerung auch durch praktische Aufbauarbeit und Brunnenbohrungen. Nach 18 Jahren kehrte er mit seiner Familie aus Thailand zurück. Er arbeitete als Dozent am Marburger Bibelseminar und im Theologischen Seminar Tabor. 1996 machte er seinen Abschluss als Dr. of Ministry in South Carolina, USA. Von 1999 bis zum Ruhestand 2004 war er Direktor der Stiftung Marburger Mission. Im Ruhestand beschäftigt er sich u. a. intensiv mit den Anfängen der Marburger Mission in China.
