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Andrea Wegener

Entkommen aus dem Netz des Jägers

Begegnungen mit verfolgten Christen im Irak

»Man hat uns alles genommen«, hört Andrea Wegener bei ihrem Hilfseinsatz im Irak 2014 immer wieder. »Erzählt unsere Geschichten weiter. Vergesst uns nicht!«

Die Mitarbeiterin des Katastrophenteams von GAiN (Global Aid Network) ist im Land, als der IS den Christen in Mossul ein Ultimatum stellt und sie Hals über Kopf die Stadt verlassen müssen. Viele flüchten sich nach Erbil, einige sogar in die Wohnung, in der auch Andrea Wegener und ihre Kollegen untergebracht sind. Die Katastrophenhelferin erlebt hautnah mit, wie sich die Lage der Flüchtlinge mit der Ausbreitung des IS und der Vertreibung Zehntausender Christen und anderer Minderheiten von Tag zu Tag verschärft. Sie ist vielen der Verfolgten begegnet, zuletzt im Herbst 2015, und hat ihre Geschichten aufgeschrieben. Diese nehmen uns unmittelbar mit hinein in das Erleben von Terror, Vertreibung und Flucht, aber auch Gottvertrauen, das die Christen im Nordirak nicht erst seit dem Vordringen des IS prägt.

Mit einem Vorwort von Emanuel Youkhana, Archimandrit der Assyrischen Kirche des Ostens und Direktor der einheimischen Hilfsorganisation CAPNI, und einem Nachwort von Klaus Dewald, Direktor von GAiN e.V. in Gießen.

158 Seiten, Buch, gebunden
s/w-Fotos
Format: 13,5 x 20,5 cm
Bestellnummer: 331563
ISBN: 978-3-86827-563-6
Erschienen im März 2016

€ 12,95  / sFr 18,10 / € (AT) 13,40
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Leseprobe

Zum Hintergrund der Irak-Krise

Emanuel Youkhana ist Archimandrit der Assyrischen Kirche des Ostens und Leiter des irakischen Hilfwerks CAPNI. Zurzeit ist er in Deutschland einer der gefragtesten Experten, wenn es um die Lage der Christen und anderer verfolgter Minderheiten im Irak geht. Es ist mir eine besondere Ehre, dass er sich bereiterklärt hat, uns einen Einblick in die Situation der Christen in seiner Heimat zu geben. Eigentlich wollte er ein Vorwort für dieses Buch schreiben, doch dann hatte ich stattdessen die Gelegenheit, ein ausführliches Interview mit ihm zu führen. Es nimmt uns unmittelbar mit hinein in die aktuellen Geschehnisse und deren Hintergründe.


Vater Emanuel, Sie haben das Hilfswerk CAPNI bereits in den Neunzigern gegründet, also waren Christen offensichtlich auch damals schon in Not.

Pfeil

Autor/in

 Andrea Wegener Andrea Wegener
Andrea Wegener, aufgewachsen im Westerwald, studierte in Leipzig Germanistik, Amerikanistik und Geschichte, anschließend führte ein Auslandsjahr sie in die USA und nach Kenia. Seit 2007 arbeitet sie bei Campus für Christus. Neben ihrer Aufgabe als Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit ist sie gerne bei Auslandseinsätzen dabei.

Video

Pressestimmen

04.09.2017Neukirchener Kalender 2018  
Andrea Wegener ist Mitarbeiterin eines Katastrophenteams und erlebt hautnah mit, wie sich die Lage der Flüchtlinge mit der Ausbreitung des IS und der Vertreibung Zehntausender Christen und anderer Minderheiten im Irak von Tag zu Tag verschärft. Hier hat sie ihre Geschichten aufgeschrieben.

18.08.2016Michael Müller / pro/Christliches Medienmagazin 2/16  
Riesen des Glaubens. Andrea Wegener erzählt in ihrem Buch "Entkommen aus dem Netz des Jägers" eindrücklich die Geschichten verfolgter Christen im Irak. Vor Ort hat sie Geschichten von Flucht und Vertreibung zusammengetragen - auch unter Muslimen und Jesiden. Aber es sind auch häufig Rettungsgeschichten, in denen der Glaube in schwerer Zeit geholfen hat. So hat einem Ehepaar die Bibel
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25.07.2016Elisabeth Schoft in LYDIA 2/16  
Die Christen im Irak sind Verfolgung und Flucht gewöhnt, manche Familien fliehen seit drei Generationen. Gewalt, Angst und Unterdrückung gehören zu ihrem Alltag. Menschen, die zwar aus ihren Heimatstädten fliehen, aber die Staatsgrenzen ihres Landes nicht verlasssen, nennt man auch "Binnenflüchtlinge". Andrea Wegener hat einige von ihnen bei ihren mehrwöchigen Hilfseinsätzen im Irak getroffen. "Entkommen aus dem Netz des
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Kundenstimmen

16.01.2017LEXI  
"N" für Nasrani, Christen

"Ihr seid dagewesen und ihr seid wiedergekommen. Das bedeutet uns viel. Sag das auch den Leuten in deinem Land. Es bedeutet uns sehr viel zu sehen, dass wir nicht vergessen sind!"

"Entkommen aus dem Netz des Jägers" - der Buchtitel wurde in Anlehnung an Psalm 124 gewählt, in welchem David Gott als Helfer in der Not anruft.
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07.06.2016ckleseratte  
"Wenn der Herr nicht für uns gewesen wäre, als die Völker sich gegen uns erhoben, dann hätten sie uns lebendig verschlungen, so groß war ihr Hass auf uns. ... Wir sind entkommen wie ein Vogel aus dem Netz des Jägers." Aus Psalm 124, Hfa.
Wenn Psalmen Realität werden, dann kann das himmelhochjauchzend sein oder eine abgrundtiefe Verzweiflung bedeuten. Die Menschen,
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12.05.2016Angelika  
Die Not dieser Menschen wird sehr deutlich. Nicht nur dass sie in den Gebieten leben, in denen ihn oft dass nötigste zum Leben fehlt, sie sind auch besonders verfolgt wegen ihres Glaubens.
Andrea Wegener lässt die Menschen zu Wort kommen, gibt durch das Buch deren Not eine Stimme.

Mir wurde zunehmend klar, wie wenig ich weiß über die Christenverfolgung,
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