Lynn Austin




Bibliothek der Träume
Illinois 1936. Alice Ripley lebt in einer Traumwelt. Sie liebt es, in Büchern zu schwelgen und dem Happy End entgegenzufiebern. Doch ihr persönliches Glück rückt vollkommen unvermittelt in weite Ferne. Ihr Freund Gordon trennt sich von ihr, weil ihr angeblich jeder Realitätssinn fehle, und dann verliert sie auch noch ihre Anstellung in der mehr...
432 Seiten, Paperback, Format: 13,5 x 20,5 cm
Bestellnummer 331302, ISBN: 978-3-86827-302-1
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Kundenstimmen (3)
20.02.2012Arbeitsgemeinschaft Christlicher Rezensenten
Illinois, 1936. Dort lebt die büchersüchtige Alice. Sie tut nichts anderes als tagein und tagaus zu lesen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ihr Freund mit ihr Schluss macht, nachdem sie ihn mit einem Romanhelden aus ihren Büchern verwechselt hat, einmal beim Lesen gegen einen Laternenpfahl gelaufen ist und ihre Lektüre noch nicht einmal auf einer Beerdigung unterbrechen kann. Und weil das noch nicht genug ist, verliert sie wegen der Wirtschaftskrise auch noch ihre geliebte Arbeit in der Bibliothek. Nachdem ihr zuhause nichts einfällt, was sie machen könnte, fährt sie kurzerhand mit ihrem Onkel und ihrer Tante nach Kentucky um dort Bücherspenden abzugeben, die sie gesammelt hatte. Eigentlich wollte sie nur zwei Wochen bleiben, aber sie schlittert von einem Abenteuer ins nächste und so sitzt sie in einem abgelegenen Bergdorf und lernt Kochen, Reiten und andere Dinge, die sie bisher nur aus Büchern kannte.
Als ich die ersten Seiten las, war ich sehr skeptisch, wo sollte diese Geschichte hinführen? Sie war doch so anders wie die üblichen Lynn Austin-Romane mit ihren starken Frauen und nun sollte es um ein so naives Mädchen gehen? Doch je mehr ich las, desto mehr schloss ich Alice ins Herz. Dieses Buch ist so lebendig geschrieben, dass man beim Lesen denkt, man wäre leibhaftig dabei als sie das erste Mal reiten soll, man kann sogar fast den Wald riechen, durch den sie reitet.
In diesem Buch geht es nicht so sehr um große Abenteuer und Gefühle, sondern vielmehr um Gottes wundervolles Eingreifen in unser Leben. Man kann noch so viel jammern, wenn man dann zurückschaut, hat Gott doch etwas Großes daraus erwachsen lassen. Das Leben ist dafür da, um Spuren zu hinterlassen und nicht nur um zu träumen und die Anderen machen zu lassen.
Leider ist das deutsche Cover einschließlich dem Titel nicht sehr geschickt gewählt. Das amerikanische Originalcover mitsamt Titel spiegeln die zeitliche und inhaltliche Atmosphäre des Buch sehr viel besser wider.
Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch, dessen wundervolle Sprache den Leser verzaubert, wenn man sich auf die Geschichte einlässt.
Simone Janoschke, ACR
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Illinois, 1936. Dort lebt die büchersüchtige Alice. Sie tut nichts anderes als tagein und tagaus zu lesen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ihr Freund mit ihr Schluss macht, nachdem sie ihn mit einem Romanhelden aus ihren Büchern verwechselt hat, einmal beim Lesen gegen einen Laternenpfahl gelaufen ist und ihre Lektüre noch nicht einmal auf einer Beerdigung unterbrechen kann. Und weil das noch nicht genug ist, verliert sie wegen der Wirtschaftskrise auch noch ihre geliebte Arbeit in der Bibliothek. Nachdem ihr zuhause nichts einfällt, was sie machen könnte, fährt sie kurzerhand mit ihrem Onkel und ihrer Tante nach Kentucky um dort Bücherspenden abzugeben, die sie gesammelt hatte. Eigentlich wollte sie nur zwei Wochen bleiben, aber sie schlittert von einem Abenteuer ins nächste und so sitzt sie in einem abgelegenen Bergdorf und lernt Kochen, Reiten und andere Dinge, die sie bisher nur aus Büchern kannte.
Als ich die ersten Seiten las, war ich sehr skeptisch, wo sollte diese Geschichte hinführen? Sie war doch so anders wie die üblichen Lynn Austin-Romane mit ihren starken Frauen und nun sollte es um ein so naives Mädchen gehen? Doch je mehr ich las, desto mehr schloss ich Alice ins Herz. Dieses Buch ist so lebendig geschrieben, dass man beim Lesen denkt, man wäre leibhaftig dabei als sie das erste Mal reiten soll, man kann sogar fast den Wald riechen, durch den sie reitet.
In diesem Buch geht es nicht so sehr um große Abenteuer und Gefühle, sondern vielmehr um Gottes wundervolles Eingreifen in unser Leben. Man kann noch so viel jammern, wenn man dann zurückschaut, hat Gott doch etwas Großes daraus erwachsen lassen. Das Leben ist dafür da, um Spuren zu hinterlassen und nicht nur um zu träumen und die Anderen machen zu lassen.
Leider ist das deutsche Cover einschließlich dem Titel nicht sehr geschickt gewählt. Das amerikanische Originalcover mitsamt Titel spiegeln die zeitliche und inhaltliche Atmosphäre des Buch sehr viel besser wider.
Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch, dessen wundervolle Sprache den Leser verzaubert, wenn man sich auf die Geschichte einlässt.
Simone Janoschke, ACR
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